Textauszug: Ishtar, die babylonische und hethitische Göttin der Liebe und des Kriegs, spielt Empfangsdame – wenn auch nur als Wandskulptur. Schon ihr Anblick ist die erste Überraschung beim Betreten des nach außen eher unscheinbaren Hotels in den Gassen von Saint Peter Port, der Hauptstadt von Guernsey. Versteckt an einer langen Stiege, den Constitution Steps, weist an der fensterlosen Front des Erdgeschosses wenig darauf hin, dass sich hinter der Tür eine der wohl begeisterndsten Hotelentdeckungen der Kanalinseln verbirgt. Während Ishtar den kleinen Empfangsraum weitgehend für sich hat, findet sich gleich nebenan in einem kleinen, mit Ledersesseln und Stoffsofa bestückten Raum die winzige Rezeption des erst im Herbst 2015 eröffneten Ziggurat Hotels.
Thema: Hotel Ziggurat auf Guernsey im Test
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Textauszug: Welche Frau träumt nicht davon, vom Mann ihres Herzens förmlich auf Händen getragen zu werden? Für den Finnen ist dies mehr als nur ein bloßes Lippenbekenntnis. Im Gegenteil, er sieht diese Aufgabe eher sportlich. So am Freitag, 1. Juli, und am Samstag, 2. Juli 2016, wenn im finnischen Sonkajärvi die nunmehr 20. Weltmeisterschaften im Frauentragen steigen. Bei diesem skurrilen Wettbewerb sind die Skandinavier nicht allein. Vor mehr als 10.000 Zuschauern messen sich jährlich die Romeos aus aller Welt beim Tragen ihrer persönlichen Julia – auch wenn die Auserwählte in der Tat nicht nur auf Händen getragen, sondern gerne auch mal wie ein nasser Sack geschultert wird.
Textauszug: Ja, es gibt sie noch, die Übernachtungs-Wundertüten abseits der großen Hotelketten. Eine von ihnen ist ganz sicher die Gästeresidenz Pelikanviertel in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Zugegeben, der Name klingt sperrig und nicht gerade nach einer positiven Überraschung. Doch genau das verbirgt sich hinter den roten Backsteinmauern der ehemaligen Pelikan-Fabrik. Dort, wo über Jahrzehnte Tinte und Füllfederhalter produziert wurden, finden sich heute einer der wohl angenehmsten Übernachtungsmöglichkeiten an der Leine. Noch dazu mit einem überaus attraktiven Preisleistungsverhältnis. Luxus sucht man hier vergebens, nicht aber Komfort und Wohlfühlatmosphäre.
Textauszug: Das Klickklack der Hufe sind die einzigen Geräusche, die neben dem Knarren der Reifen und dem Zwitschern der Vögel zu vernehmen sind. Bob ist eher der gemütliche Typ. Er lebt Entschleunigung und ist auf Sark so etwas wie die vierbeinige Verkehrsbremse. Bob ist so langsam, dass man ihm im Gehen problemlos die Hufe beschlagen könnte. Mit einer Eselsgeduld trottet das kräftige Pferd mit der Kutsche im Schlepptau über die geschotterten Straßen und Gassen der autofreien Kanalinsel. Dabei ist sein Aktionsradius bei den Miniausmaßen von Sark mit gerade einmal 4,8 Kilometern Länge und 2,4 Kilometern Breite durchaus überschaubar.
Textauszug: Die Schweiz ist schuld. Oder besser gesagt, den Eidgenossen sei Dank. Und der Wehrpflicht. Denn die Kombination aus beidem sorgte Anfang der 1980er Jahre dafür, dass es Günter Botzenhart nach Guernsey verschlug. Längst ist der passionierte Koch aus Neu-Ulm auf der Kanalinsel heimisch geworden und betreibt hier heute mit dem Le Nautique das wohl beste Fischrestaurant weit über die Grenzen der Hauptstadt St. Peter Port hinaus. Dabei hätte sich Botzenhart vor mehr als drei Jahrzehnten wohl kaum träumen lassen, dass er dauerhaft auf dem Eiland im Golf von St. Malo, rund 130 Kilometer südlich des englischen Festlandes, sesshaft werden würde.
Textauszug: Der erste Blick täuscht. Die kleinen Hügel, die mitunter auf Äckern und Weiden ins Auge fallen und häufig mit Bäumen oder Büschen bewachsen sind, sind keine zufälligen Launen der Natur. Sie laufen auch nicht Gefahr, mit der Planierraupe beseitigt zu werden. Jeder irische Bauer umfährt sie geschickt mit Traktor und Pflug. Die unscheinbaren Hügel haben es nämlich in sich. Sie sind von Feen bewohnt und heißen im Volksmund Rath oder auf Gälisch Lis. Die Feen werden mit großem Respekt behandelt. Wer sie stört, dem droht eine böse Überraschung – so die Sage. Noch 1959 wurde in der Grafschaft Mayo die Trasse einer geplanten Straße verlegt, da sie ansonsten direkt durch einen Feenhügel geführt hätte.
Textauszug: Das Klickklack der Hufe sind die einzigen Geräusche, die neben dem Knarren der Reifen und dem Zwitschern der Vögel zu vernehmen sind. Bob ist eher der gemütliche Typ. Er lebt Entschleunigung und ist auf Sark so etwas wie die vierbeinige Verkehrsbremse. Bob ist so langsam, dass man ihm im Gehen problemlos die Hufe beschlagen könnte. Mit einer Eselsgeduld trottet das kräftige Pferd mit der Kutsche im Schlepptau über die geschotterten Straßen und Gassen der autofreien Kanalinsel. Dabei ist sein Aktionsradius bei den Miniausmaßen von Sark mit gerade einmal 4,8 Kilometern Länge und 2,4 Kilometern Breite durchaus überschaubar.
Textauszug: Der Empfangsbereich versprüht mit seinen großen Werbeprospektständern und Snackautomaten den Charme einer Jugendherberge. Direkt links liegt der kombinierte Bar- und Restaurantbereich. Weiß, Rot und Beige sind die Farbtöne die hier dominieren. Das Mobiliar ist einfach und zweckmäßig, wobei sich die Stühle mit ihren dünnen Holzlehnen bei etwas korpulenteren Gästen verdächtig durchbiegen. Auf der Speisekarte steht – wie in vielen englischen Pubs – vornehmlich Frittiertes und Paniertes. Das Frühstück, das ebenfalls in diesen Multifunktionsraum serviert wird, besteht neben Tee, Kaffee und Automatensäften aus abgepackten Müslis, kleinen verpackten Marmeladen, Toast und frisch zubereiteten Eiern, Speck, Würstchen und Bohnen. Very British, halt.
Textauszug: Kleopatra hat angeblich in Eselsmilch gebadet, Comic-Milliardär Dagobert Duck badet am liebsten in seinen Talern, die Reichen, Schönen und Gefönten tun es dem Vernehmen nach vorzugsweise in Champagner. Und auch klassische Biertrinker können sich ganz in ihrem Element fühlen – zumindest in der tschechischen Hauptstadt Prag, wo der Biergenuss auf eine neue Stufe gehoben wurde. Rund ein halbes Dutzend so genannter Bier-Spas hält ein besonderes Wellnessangebot vor: das Baden im Bier. Ganz richtig ist die Bezeichnung sicher nicht. Denn hier schwimmt niemand in einem Becken, in das zuvor flaschen- oder fassweise Bier entleert wurde. Vielmehr handelt es sich um als Holzbadewannen getarnte Whirlpools, in deren sprudelndes Wasser eine grünliche Mischung aus Hopfen, Hefe und Malz eingerührt wird.
Textauszug: Vor mehr als 400 Jahren begannen die mächtigen Fürsterzbischöfe, die Stadt Salzburg in ein barockes Juwel zu verwandeln. Beeindruckt vom üppigen Prunk des Kirchenstaates in Rom sollte auch die Hauptstadt des Salzburger Bistums neu erblühen. Vermögend geworden durch den Handel mit Salz, Gold und anderen Rohstoffen wurden die größten Architekten jener Zeit nach Salzburg eingeladen, um ein städtebauliches Kleinod zu schaffen, das heute als Weltkulturerbe der UNESCO geschätzt und geschützt wird. Bis heute eignet sich diese prächtige Stadt hervorragend als Ziel für Kurzurlaube und Kulisse für Kulturfestivals. Im Jahre 2016 stehen davon besonders viele auf dem Programm. Viele davon sind mit dem berühmtesten Sohn der Stadt verbunden: Wolfgang Amadeus Mozart. Zwar hat die Stadt an der Salzach zahlreiche musikalische Talente hervorgebracht, aber kaum einer reicht an den Ruhm des als Wunderkind gefeierten Komponisten heran
Textauszug: Gerade erst wurden die Dänen gemäß World Happiness Report unter rund 160 untersuchten Ländern wieder zum glücklichsten Volk der Welt gekürt. Eine allgemeine Zufriedenheit, die an vielen Faktoren festzumachen, vor allem aber spürbar ist. Ob dies auch damit zu tun hat, dass Dänemark über ein hervorragendes Radwegenetz und traumhafte Bedingungen für Pedalritter verfügt, darüber lässt sich nur spekulieren. Nicht aber darüber, dass es in dem skandinavischen Königreich mehr als 10.000 Kilometer ausgewiesener Radwege gibt, die aus Ermangelung an Bergen kaum über nennenswerte Steigungen verfügen. Dabei hat der geneigte Radfahrer zwischen Nord- und Ostsee die Qual der Wahl.