Textauszug: Keine Frage, das Wort Großstadtdschungel bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Zwar ist Bangkok ein Stadtgigant mit rund zwölf Millionen Einwohnern. Doch kaum einer würde vermuten, dass es inmitten von Thailands pulsierender Hauptstadt tatsächlich noch Ecken gibt, in denen komplett die Wildnis regiert. Wackelige Betonplatten und schmale Bretter pflastern den Weg durch das sumpfige Areal mit seinem Meer an satt grünen Pflanzen. Überall kreucht und fleucht es. Dazu die muckelig warmen Temperaturen. Denn kaum hat der zumindest phasenweise erfrischende Regen nachgelassen, wandelt sich der Thonburi District im Westen von Bangkok in eine gigantische Freiluftsauna. Der Schweiß rinnt unaufhörlich. Und dies nicht nur wegen der Hitze. Auch die Angst vor wilden Tieren trägt ein Übriges dazu bei.
Thema: Dschungel- und Khlong-Tour in Bangkok
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Textauszug: Das größte Pfund, mit dem das Aquila Rithymna Beach auf der griechischen Insel Kreta wuchern kann, ist der fast zwölf Kilometer lange und rund 80 Meter breite Strand. Entsprechend herrscht hier selbst an warmen Sommertagen nur selten drangvolle Enge. Die markant blauen Sonnenliegen und Schirme stehen den Gästen hier ebenso kostenfrei zur Verfügung wie die Badetücher. Überaus positiv ist die Tatsache, dass das Hotel rabiat gegen notorische Liegenreservierer vorgeht. Ein Schild warnt davor, dass das umsichtige Personal die länger nicht genutzten Sonnenliegen frei räumt und die dort platzierten Gegenstände entfernt. Ein überaus sympathischer Zug, der dazu führt, dass die meisten Gäste sich tatsächlich daran halten. Dies wiederum hat den Vorteil, dass sich tatsächlich zu jeder Tageszeit fast mühelos eine Liege finden lässt.
Textauszug: Was für ein perfekter Start! Das Massage-Taxi, ein Elektromobil mit Sonnendach, schnurrt wie eine Katze. Ein paar Kurven links, ein paar Kurven rechts, schon kommt es direkt an die Playa de Bávaro mit ihrem schneeweißen Sand und dem türkisblauen Wasser zum Halt. Ein mit Palmenblättern gedecktes Dach auf vier Stelzen spendet Schatten für die beiden bereitstehenden Liegen. Christina, ein zartes Geschöpf mit tiefbrauner Haut, freundlichem Lächeln und silbern funkelnder Zahnspange fordert ein wenig schüchtern dazu auf, alles bis auf die Badehose abzulegen und es sich mit dem Gesicht nach unten bequem zu machen.
Textauszug: Wenn Flughafen-Horror einen Namen verdient, dann Heraklion. Oder besser gesagt, der dortige Nikos Kazantzakis International Airport. Der 1937 fertig gestellte Flughafen, der als wichtigste touristische Drehscheibe der griechischen Mittelmeerinsel Kreta gilt, ist in jeglicher Hinsicht eine absolute Katastrophe. Und dies, obschon der nach dem Schriftsteller und Philosophen Nikos Kazantzakis benannte Flughafen gemessen am Passagieraufkommen nach Athen der zweitgrößte Flughafen des Landes ist. Jede Segelflugwiese ist besser ausgestattet.
Textauszug: In diesem Teil des Allgäus findet sich jede Menge. Und dies im dreifachen Sinne. Jede Menge Wasser, jede Menge Steine und jede Menge Menschen. Dazu diese Enge. Hoch aufragende Steine und Felsen werden von einer engen sowie tiefen und langen Schlucht, durch die das tosende Wasser der Breitach rauscht, durchzogen. Einige Meter oberhalb des reißenden Wildflusses befindet sich ein Laufsteg. Nicht für Models, sondern für alle, die das Naturschauspiel aus nächster Nähe in Augenschein nehmen wollen. Dabei gibt es, nüchtern betrachtet, nicht viel zu sehen. Nur Schaumkronen, Wasser, das mit enormer Geschwindigkeit talwärts strömt und dabei enorme Kräfte entwickelt. Hinzu kommen wechselnde Lichteinfälle hinter jeder noch so kleinen Biegung der Schlucht. Aber gerade das ist es, was die Faszination für die Breitachklamm ausmacht.
Textauszug: Der bevorstehende Winter rückt mit riesigen Schritten näher. Gleichzeitig steigt damit bei vielen Wintersportenthusiasten die Vorfreude auf den nächsten Skiurlaub. Entsprechend wird die Ausrüstung auf Vordermann gebracht. Skikanten werden geschliffen, neue Skianzüge, Mützen und Handschuhe gekauft. Schließlich geht es vielen beim Wedeln, Snowboarden oder Schneeschuhwandern auch ein wenig um die Optik. Dabei ist es gerade letztere genau das, was oft fälschlicherweise vernachlässigt wird. Denn im Schnee sind auch die Augen zum Teil extremen Bedingungen ausgesetzt. Bei strahlend blauem Himmel reflektiert die weiße Pracht enorm. Denn die starke Reflexion des Lichtes kann zur sogenannten Schneeblindheit führen. Daher sollten die Augen unbedingt mit einer vernünftigen Skibrille geschützt werden.
Textauszug: Großereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. So auch das europäische Kulturhauptstadtjahr 2017, bei dem mit Páfos (auch Paphos) erstmals eine Stadt in der Republik Zypern im Fokus stehen wird. Die 30.000-Seelen-Gemeinde im Südwesten der Mittelmeerinsel besticht durch ein reiches kulturelles Erbe. Ein Pfund, das sicherlich auch den Ausschlag für den bevorstehenden Ritterschlag von Páfos mit gab.
Textauszug: Überall färben sich sichtbar die Blätter, bevor sie dann mit den Herbstwinden von den Bäumen geschüttelt werden. Ein jahreszeitliches Phänomen, das zugleich deutlich macht, dass sich das Jahr mit riesigen Schritten dem Ende nähert. Damit wächst bei vielen auch die Vorfreude auf die Weihnachtszeit. Die kürzer werdenden Tage und die sinkenden Temperaturen wecken dabei aber auch die Lust, auf den einen oder anderen Städtetrip. Ein perfektes Ziel sind beispielsweise die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte im Schwarzwald. Denn hier verbindet sich der Duft von frischem Tannengrün, Glühwein, Gebäck und Zimt mit dem Charme der 16 Schwarzwälder Städte und der beeindruckenden Landschaft von Deutschlands größten und höchsten Mittelgebirge.
Textauszug: Durch die geöffneten Fenster schallen dezent das Läuten von Kuhglocken und das sanfte Plätschern der Fontäne auf dem kleinen Teich in der Mitte des gepflegten Kurparks. Keine fünf Gehminuten vom schnuckeligen Ortszentrum direkt am Staufenpark, dem liebevoll angelegten Kurpark des 7.200-Seelen-Nestes, befindet sich mit dem Lindner Parkhotel Oberstaufen eine der wohl besten Adressen im Allgäu.
Textauszug: Berlin steht nicht gerade im Ruf, das Feinschmecker-Mekka der Deutschen zu sein. Wohl auch, weil in der Hauptstadt eine große Liebe für schnelles Essen zu herrschen scheint. Vor allem Buletten und Curry-Wurst erfreuen sich an der Spree anhaltender Beliebtheit. Kaum eine Straßenecke, an der das gebratene Hackfleisch oder die klein gehäckselte Wurst mit der scharfen Sauce nicht zu bekommen ist. Und die Berliner sind so verliebt in ihre Wurst, dass sie ihr sogar ein eigenes Museum gewidmet haben. Seit 2009 bereitet das Deutsche Currywurst Museum unweit des berühmten Checkpoint Charlies als Wissenswerte über die Geschichte und Zubereitung des Snacks anschaulich auf. Hier wird auch einer gewissen Herta Heuwer gedacht.
Textauszug: Die sanften Hügel und Bergkuppen des Voralpenlandes erstrahlen in verschiedenen Grüntönen. In der klaren Bergluft liegt ein Duft von frisch geschnittenem Gras. An den bewaldeten Hängen senden auch die Nadelbäume einen Gruß an die Nase. Fast scheint es, als sei die Bergwelt rund um Oberstaufen eine gigantische Freiluftfabrik für Latschenkiefer-Produkte. Musikalisch umrahmt wird die Idylle vom permanenten Läuten der Kuhglocken. Die meisten Rindviecher sind kakaobraun und wohl genährt. Das Grasen an den Hanglagen scheint ihnen nichts auszumachen. Auch genetische Veränderungen wie kürzere Beine vorne oder an einer Seite sind für das Laienauge dabei nicht zu erkennen. Im Gegenteil, bei den etwas steileren Passagen kommt ein wenig Kuh-Neid auf.