Textauszug: Auf den ersten Blick scheinen Charlie Chaplin, Fotomodell-Legende Twiggy, Popmusiker Boy George und Oscar-Preisträger Michael Caine nicht mehr als ihre Berühmtheit gemeinsam zu haben. Doch die international bekannten Stars verbindet noch mehr. Sie alle sind Cockneys, waschechte Londoner. Auch wenn viele der mehr als sieben Millionen Einwohner der Themsemetropole in der britischen Kapitale das Licht der Welt erblickt haben, dürfen sich nur die wenigsten als Cockneys bezeichnen. Denn im strengen Sinne ist ein Cockney nur, wer in der Hörweite der Glocken der St. Mary-le-Bow Kirche in Cheapside im Londoner East End geboren wurde.
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Textauszug: Wer an RIU Hotels denkt, denkt vornehmlich an wärmere Gefilde. Doch die renommierte Hotelkette aus Spanien entdeckt mehr und mehr auch Städte für sich. Dem Anspruch des Hauses folgend, werden dabei nur exquisite Standorte ausgewählt. So auch in der britischen Kapitale London, wo im Sommer 2023 das neue RIU Plaza London Victoria Hotel direkt gegenüber der zentral gelegenen Victoria Station eröffnete. Die Lage ist perfekt, um die Themse-Metropole auf eigene Faust zu erkunden. Westminster Abbey ist nur einen Steinwurf entfernt. Auch bis zum Buckingham Palace sind es kaum mehr als 15 Gehminuten. Zudem bieten sich vom geschäftigen Bahnhof exzellente U-Bahn- und Bus-Verbindungen in alle Teile von London.
Textauszug: Derweil begeistert Covent Garden mit gigantischen Weihnachtsglocken und -kugeln, die von den Decken der prachtvollen Hallen hängen. Auch hier nehmen es die Schausteller und Standbeschicker gerne von den Lebenden. Am Suzette, einem Stand im überdachten Apple Market, beispielsweise kostet ein 0,2 Liter-Becher Mulled Wine, also Glühwein, stolze 9,5 Pfund (11,40 Euro). Im Sipsmith, einem uralten, umgebauten Bus in markantem Grün, werden für denselben Drink sogar 10 Pfund (12 Euro) verlangt. Für besondere weihnachtliche Stimmung sorgt traditionell die aufwändige Beleuchtung entlang der Londoner Haupteinkaufsmeilen, wo Zehntausende von Lichtern eine bezaubernde Atmosphäre schaffen. Die Oxford Street, die längste Einkaufsstraße im Vereinigten Königreich, ist von einer tropfenförmigen Beleuchtung aus LED-Glühbirnen und recycelter Kunststoff überspannt. Die angrenzende Regent Street mit ihren schicken georgianischen Häuserzeilen bietet die wohl beeindruckendste Kulisse. Die Prachtstraße war im Jahre 1954 die erste Straße in London, die mit festlicher Beleuchtung aufwarten konnte. Seither begeistert der beleuchtete Straßenschmuck Jahr für Jahr Millionen von Menschen.
Textauszug: Nicht von ungefähr gilt der Borough Market als ein kulinarisches Paradies für Feinschmecker und Genießer im Herzen von London. Hier treffen sich die Aromen der Welt, um begleitet von verlockenden Düften eine Symphonie der Geschmäcker zu kreieren. Und dies inmitten der pulsierenden Kapitale eines Landes, das lange international im Ruf stand, kulinarisches Notstandsgebiet zu sein. Schwer verdauliche Pasteten und Puddings, verkochtes Gemüse, wenig schmackhafte Fertigsaucen und nicht zu vergessen riesige Mengen an Gebratenem zum Frühstück, ernteten nicht nur bei Gourmets Hohn und Spott. Doch inzwischen haben sich die einstigen kulinarischen Muffel zu Feinschmeckern gewandelt. Einer der Trendsetter und Taktgeber ist hier seit Jahr und Tag der Borough Market im Schatten der London Bridge. Der überdachte Markt im Süden der britischen Hauptstadt ist ein wahrer Schmelztiegel der Gaumenfreuden.
Textauszug: Willkommen im Süden der britischen Hauptstadt London, wo sich ein ebenso besonderer wie geheimnisvoller Ort verbirgt – der Crossbones Churchyard. Gekennzeichnet ist der Friedhof in der Nähe des beliebten Borough Market durch seine unkonventionelle Geschichte und sein eigenartiges Aussehen. Anstatt traditioneller Grabsteine finden sich hier bunte Schmuckstücke, Spielzeug, Fotos und andere persönliche Gegenstände, die an die Verstorbenen erinnern. Dabei reicht die Geschichte des Friedhofs, der heute als ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens fungiert, bis ins Mittelalter zurück. Ursprünglich war das schmuddelige Stück Land auf der Südseite der Themse als Begräbnisstätte für Prostituierte bekannt, die im nahegelegenen Vergnügungsviertel Southwark ihre Liebesdienste feilboten.
Textauszug: Punktueller Wintereinbruch im Nordwesten von London! Genauer gesagt in Hogwarts. Hier hat Frau Holle die Kissen kräftig ausgeschüttelt. Der Verbotene Wald ist komplett in die weiße Pracht gehüllt. Auch die Winkelgasse zeigt ihr winterliches Antlitz ebenso wie die wohl berühmteste Zauberschule der Welt, die komplett in Schnee gehüllt ist. Derweil hat die Große Halle eine festliche Verwandlung erfahren. Die endlos langen Tische sind stilvoll für das große Festmahl eingedeckt – mit gebratenen Truthähnen, knallgrünen Erbsen, mit Kirschen gespicktem Schinken und Weihnachtspuddings, deren Ränder im wahrsten Sinne des Wortes in Flammen stehen.
Textauszug: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Die Sitzplatz-Vergabe-Lotterie im Flugzeug ebenfalls nicht. Und doch hoffen nicht wenige, im Flieger einen halbwegs passablen Platz zu ergattern. Einen, ohne eine ungemeldete Massendemonstration mit Welkfleisch, das über die Lehne schwappt, als Sitznachbarn. Auch sollten die Zufallsbekanntschaften weder unangenehme Gerüche absondern, noch chronisch unruhig hin und her rutschen oder einen ohne Punkt und Komma volltexten. Gut, mit dem nötigen Kleingeld lässt sich so eine Art von Reisebegleitung weitgehend ausschließen. Dazu könnten zwei Plätze im Flieger oder gleich die Business-Klasse gebucht werden. Wobei Letztere nicht auf allen Strecken und von allen Airlines vorgehalten wird.
Textauszug: Der Empfangsbereich versprüht mit seinen großen Werbeprospektständern und Snackautomaten den Charme einer Jugendherberge. Direkt links liegt der kombinierte Bar- und Restaurantbereich. Weiß, Rot und Beige sind die Farbtöne die hier dominieren. Das Mobiliar ist einfach und zweckmäßig, wobei sich die Stühle mit ihren dünnen Holzlehnen bei etwas korpulenteren Gästen verdächtig durchbiegen. Auf der Speisekarte steht – wie in vielen englischen Pubs – vornehmlich Frittiertes und Paniertes. Das Frühstück, das ebenfalls in diesen Multifunktionsraum serviert wird, besteht neben Tee, Kaffee und Automatensäften aus abgepackten Müslis, kleinen verpackten Marmeladen, Toast und frisch zubereiteten Eiern, Speck, Würstchen und Bohnen. Very British, halt.
Textauszug: Nun gibt es im Reich der Themsen-Elli, wie Queen Elizabeth augenzwinkernd genannt wird, nicht nur Biertrinker, sondern auch diejenigen, die sich gerne mal im Stile von Leinwandheld James Bond einen Cocktail gönnen. Wobei es den meisten im Gegensatz zu 007 völlig egal ist, ob dieser geschüttelt oder gerührt ist. Unabhängig vom vermeintlich großen Durst der Nation steht das Vereinigte Königreich auch nicht zuletzt dank der guten alten Edgar Wallace Verfilmungen im Ruf, überaus nebelig zu sein. In London werden nun die Nebelschwaden geschickt mit dem Alkoholgenuss kombiniert. Dabei muss der Gast noch nicht einmal sein Glas erheben, um vom Alkoholgenuss benebelt zu sein.