Marrakesch – Kochkurs in der Königsstadt

Brotbacken - Copyright Karsten-Thilo Raab (1)Textauszug: Der Weg durch die Gassen von Marrakesch ist verwirrend. Im Zickzackkurs geht es durch die malerische Altstadt. Dann öffnet sich inmitten einer unscheinbaren, fensterlosen Fassade mit abgeblättertem Putz eine Tür. Mit einem freundlichen Lächeln, einer kurzen Verbeugung und zwei ausgestreckten Armen, die ins Haus weisen, lädt Abdalim Chakour galant dazu ein, das geheimnisvoll anmutende Innere zu betreten. Der 50-jährige trägt einen blauen Djellaba, einen traditionellen, bodenlanger Kapuzenmantel, sowie einen roten Tarbusch, eine typisch marokkanische Kopfbedeckung, auch „Fes“ genannt.

Thema: Marokkanisch kochen
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Erster Klasse für 50 € von Tokio nach Hawaii

Textauszug: Sie ist wohl die erste und einzige Airline weltweit, die komplett ohne Piloten und Co-Piloten auskommt und doch Ziele rund um den Erdball anfliegt. Den Passagieren sind das Fehlen des fliegenden Personals, der Turbinen und Tragflächen durchaus bewusst, aber gleichzeitig völlig egal. Sie genießen lieber den Service in der First oder Business Class. Klingt abgehoben, ist es aber nicht. Im Gegenteil, die Fluggäste der First Airlines in Tokio bleiben im wahrsten Sinne des Wortes komplett geerdet. Obwohl die Fluggesellschaft nicht am geschäftigen Narita Airport in Japans Hauptstadt zu finden ist, sondern in einem von außen eher unscheinbaren Gebäude im Stadtteil Ikebukuro, sind alle Flüge seit der Gründung im Jahre 2016 komplett ausgebucht.

Thema: Virtuelle Flugreisen in Japan
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Island kulinarisch: Schafskopfmahl + Haifischstücke

Walfisch-Fleisch - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Island gehört zu den Trendzielen schlechthin. So ungewöhnlich und faszinierend die Landschaft im hohen Norden Europas anmutet, so gewöhnungsbedürftig sind einige kulinarische Köstlichkeiten, die nicht nur in der Hauptstadt Reykjavík aufgetischt werden. Zu den landetypischen Speisen gehört Svið, ein Schafskopf, der zunächst geräuchert und dann gekocht wird. Neben den zarten Bäckchen gelten vor allem die Schafsaugen als besondere Delikatesse. Hier heißt es also nicht (unbedingt), das Auge ist mit, sondern das Auge wird mit gegessen – was zugegebenermaßen doch einiges an Überwindung erfordert. Gleiches gilt für Hrútspungar, in Molke eingelegte und gesäuerte Widderhoden.

Thema: Ungewöhnliche isländische Gaumenfreuden
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Taiwanesische Kaffee-Kunst in Vollendung

Textauszug: Normalerweise ernten Schaumschläger allenfalls ein müdes Lächeln. Nicht so Chang Kuei Fang. Im Gegenteil. Täglich wächst die Zahl der Bewunderer für die 48-jährige Taiwanesin, die seit 2011 mit My Cofi ein kleines, eher unscheinbares Café in Kaohsiung, der zweitgrößten Stadt Taiwans, betreibt. Und doch stimmen die Menschen hier eindrucksvoll mit den Füßen ab. Denn die Kunden aus aller Herren Länder geben sich im My Cofi förmlich die Klinke in die Hand, um eine von Chang Kuei Fangs Kaffeespezialitäten zu erwerben. Dabei schocken die Besucher weder die stolzen Preise von bis zu 1.000 Taiwanesichen Dollar (circa 28 Euro) pro Tasse noch die Mindestwartezeiten von 15 bis 20 Minuten für ihre Bestellung. Und eigentlich ist den meisten der Geschmack ihres Kaffees auch egal.

Thema: Kunstwerke aus Milchschaum
Länge: 3.553 Zeichen
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Mozart zum Kugeln, Bach zum Würfeln

Original Salzburger Mozartkugeln - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wie jemand, der regelmäßig nascht, geschweige denn selber sein bester Kunde ist, sieht Doris Fürst nicht aus. Im Gegenteil. Sie ist rank und schlank, und doch voller Begeisterung für das berühmte Naschwerk aus dem eigenen Haus. Gemeinsam mit ihrem Mann Martin führt Doris Fürst das kleine Salzburger Familienunternehmen mit Weltruf. Der Ur-Ur-Urgroßvater ihres Mannes hatte mit der legendären Mozartkugel im Jahre 1890 die erste kugelförmige Praline der Welt erfunden und nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, benannt. Und wie der Musiker ist auch die Mozartkugel bis zum heutigen Tage untrennbar mit dem österreichischen Salzburg verbunden.

Thema: Salzburg auf den Spuren der Original-Mozartkugel
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Stonehaven – die Hauptstadt der Frittierkönige

Textauszug: Obwohl Stonehaven noch nicht einmal 12.000 Einwohner zählt, verfügt das Hafenstädtchen an der schottischen Ostküste gleich über zwei Pilgerstätten. Da ist zum einen etwas außerhalb die Burgruine von Dunnattor Castle. Die Festung, deren Geschichte bis in das 9. Jahrhundert zurückgeht, liegt spektakulär über dem Meer auf einem 50 Meter hohen Felsplateau. Nicht weniger Anziehungskraft besitzt am nördlichen Ende der Strandpromenade der Bay Fish & Chip Shop. Nicht selten bilden sich vor dem im wahrsten Sinne des Wortes (mehrfach) ausgezeichneten Winzgeschäft mit der ganz in Hellblau gehaltenen Holzfassade ellenlange Schlangen. Aus aller Herren Länder kommen Genussfreudige hierher, um die vermeintlich besten Fish & Chips des Landes zu kosten.

Thema: Der beste Fish & Chips Shop in Großbritannien
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Vietnamesischer Eierkaffee – zähflüssiges Hüftgold

Textauszug: Eier in verschiedenen Variationen und auch als Likör kennt eigentlich jeder. Eierkaffee dürfte hingegen nur den wenigsten ein Begriff sein. In der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi jedenfalls ist das Heißgetränk längst eine Spezialität mit Kultfaktor. Erhältlich ist der ungewöhnliche Eierkaffee im Giang Café, das dank des Verkaufsschlagers selber zu einer Institution geworden ist. Ein türbreiter Eingang in der Nguyen Huu Huan Street, der nicht schwer zu übersehen ist, führt durch eine fast 30 Meter langen Gang in das Café. Dieses besteht nur aus zwei Räumen auf zwei Etagen.

Thema: Eierkaffee als Kultgetränk
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Berlin kulinarisch: Mehr als Buletten + Curry-Wurst

currywurst-copyright-karsten-thilo-raab-5Textauszug: Berlin steht nicht gerade im Ruf, das Feinschmecker-Mekka der Deutschen zu sein. Wohl auch, weil in der Hauptstadt eine große Liebe für schnelles Essen zu herrschen scheint. Vor allem Buletten und Curry-Wurst erfreuen sich an der Spree anhaltender Beliebtheit. Kaum eine Straßenecke, an der das gebratene Hackfleisch oder die klein gehäckselte Wurst mit der scharfen Sauce nicht zu bekommen ist. Und die Berliner sind so verliebt in ihre Wurst, dass sie ihr sogar ein eigenes Museum gewidmet haben. Seit 2009 bereitet das Deutsche Currywurst Museum unweit des berühmten Checkpoint Charlies als Wissenswerte über die Geschichte und Zubereitung des Snacks anschaulich auf. Hier wird auch einer gewissen Herta Heuwer gedacht.

Thema: Eine kulinarische Entdeckungsreise durch Berlin
Länge: 3.769 Zeichen
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Alkoholgenus in der Cocktail-Wolke

12_AA_inthecloud1_(credit Ann Charlott Ommedal)Textauszug: Nun gibt es im Reich der Themsen-Elli, wie Queen Elizabeth augenzwinkernd genannt wird, nicht nur Biertrinker, sondern auch diejenigen, die sich gerne mal im Stile von Leinwandheld James Bond einen Cocktail gönnen. Wobei es den meisten im Gegensatz zu 007 völlig egal ist, ob dieser geschüttelt oder gerührt ist. Unabhängig vom vermeintlich großen Durst der Nation steht das Vereinigte Königreich auch nicht zuletzt dank der guten alten Edgar Wallace Verfilmungen im Ruf, überaus nebelig zu sein. In London werden nun die Nebelschwaden geschickt mit dem Alkoholgenuss kombiniert. Dabei muss der Gast noch nicht einmal sein Glas erheben, um vom Alkoholgenuss benebelt zu sein.

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Luftige Geschmacksverwirrung

TomatensaftTextauszug: Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten – allenfalls wundern. Wobei sich viele auch über sich selber wundern dürften, wenn ihre Geschmacksknospen in der Höhenluft wieder einmal völlig verwirrt sind. Wie von Geisterhand gesteuert, erwischen sich die Flugpassagiere selber dabei, wie sie, warum auch immer, bei der netten Flugbegleiterin einen Tomatensaft bestellen, um die Lippen mit dem roten Extrakt der ausgequetschten Nachtschattengewächse ein wenig zu benetzen. Am Boden und im echten Leben käme wohl kaum jemand auf die Idee, den roten Gemüsesaft in einer Kneipe zu ordern oder gar in sich hineinzuschütten.

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Brügge von seiner Schokoladenseite

PralinenTextauszug: Mit seinen mittelalterlichen Giebelhäusern, Prachtbauten wie dem Belfried, dem Provinzialpalast oder dem gotischen Rathaus, den verwinkelten Gässchen und verträumten Grachten ist Brügge eine Stadt voller Postkartenmotive. Dabei gilt Europas Kulturhauptstadt des Jahres 2002, deren historische Altstadt seit dem Jahre 2000 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht, nicht nur als schönste Stadt in Flandern, sondern auch als Belgiens Schokoladenhauptstadt. Allein rekordverdächtige 52 Chocolatiers und unzählige kleine Geschäfte, die hochwertige Schokoladenprodukte anbieten, zeugen vom süßen Zahn der 117.000 Einwohner.

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