Der Bodensee: drei Länder, ein See, ein Radweg

BodenseeTextauszug: Irgendwie macht der See sich rar. Immer wieder funkelt in einigen Hundert Metern Entfernung kurz ein Stück des kristallklaren Nasses auf. Doch die romantische Vorstellung, bei einer Umrundung des Bodensees, vorwiegend an den Gestaden des mit einer Fläche von 536 Quadratkilometern größten Gewässers des Voralpenlandes entlang zu radeln, bleibt kaum mehr als ein Wunsch. Auf dem ersten Teilabschnitt zwischen der Zeppelin-Hauptstadt Friedrichshafen und dem österreichischen Bregenz bleibt der See nur punktuell zu sehen.

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Auf den Spuren des Archaeopteryx

EichstättTextauszug: Der Archaeopteryx weist den Weg. Schweigend und eher dezent zurückhaltend. Und doch ist der legendäre Urvogel irgendwie allgegenwärtig. Mal hängt er an Laternenmasten, mal an Brückenpfeiler und dann wieder an Bäumen – immer in Grün auf gelbem Grund in Form eines Wegweisers. Tatsächlich begegnet dem geneigten Hobbyforscher mit geschnürten Wanderstiefeln der Archaeopteryx auf der neun Kilometer langen Fossilienwanderung rund um Eichstätt gleich mehrfach in Lebensgröße. Zwar nur im Museum, aber immerhin. Zudem hat der Urvogel nachweislich dereinst in diesem Teil des Naturparks Altmühltal gelebt.

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Per Drahtesel durch die Ammerländer Parklandschaft

Ammerlandroute-Copyright-Ulrike-Katrin-Peters-4Textauszug: Eine Parklandschaft, zwei Reifen, drei Tage Zeit und eine 170 Kilometer lange Rundtour – so heißt das einfache wie geniale Rezept für alle, die Spaß am Genussradeln haben. Und für alle, die ihren Akku dringend mal wieder aufladen müssen. Dass man die Strecke fast ganz für sich alleine hat, ist ein weiteres Plus. Rund 170 Kilometer misst die Ammerlandroute, die auch normal geübte Radfahrer bequem an drei Radtagen absolvieren können. Durch eine gepflegte Parklandschaft und drei ganz unterschiedliche Landschaftstypen führt die Tour. Und durch Grün-Töne in allen Facetten, in die die Sonne goldene Tupfen strahlt. Das Relaxen steht dabei stets im Mittelpunkt.

Textlänge: circa 20.900 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 2.300 Zeichen)
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Roy Black Museum als Pilgerstätte für Schlagerfreunde

Dortmund-Roy-Black-Archiv-Museum-Copyright-Karsten-Thilo-Raab-20Textauszug: Mit bürgerlichen Namen hieß er Gerhard Höllerich. Als Künstler nannte er sich in Anlehnung an sein Idol Roy Orbison und wegen seiner dunklen Haare „Roy Black“. Als Schlagersänger, Filmstar und Frauenschwarm wird er noch heute, weit mehr als zwei Jahrzehnte nach seinem zu frühen Tod mit gerade einmal 48 Jahren, verehrt. Obschon er ein Leben im Rampenlicht führte, wussten nur wenige, dass er sich in seiner Freizeit gerne nach Dortmund in ein kleines Refugium im Stadtteil Aplerbeck unweit des Schwerter Waldes zurückzog. Hier genoss er über zwei Jahrzehnte die Ruhe abseits des Rummels im Hause von Irmgard und Friedhelm Tiemann.

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Faszinierende Weltreise auf dem 8. Längengrad

Klimahaus-Bremerhaven-Copyright-Ulrike-Katrin-Peters-5Textauszug: Neun Orte, fünf Kontinente – eine Reise um die Welt kann im Klimahaus schon mal einen ganzen Tag dauern. Da Bremerhaven auf dem 8. Längengrad liegt, wird auch die Weltumrundung auf diesem Längengrad unternommen. Alles beginnt im noch recht gemäßigtem Klima der Schweiz. Im Kanton Uri erlebt man Hochgebirgsklima, kann Kühe melken und zum Gipfelkreuz aufsteigen, bevor es in einer Art Seilbahn nach Sardinien geht. Diese italienische Insel erleben die Besucher aus der Perspektive eines Käfers. Riesige Grashalme türmen sich rechts und links auf, eine Coladose entpuppt sich als begehbare Windmaschine. Je nach Windstärke flattern die weißen Bettlaken wilder um die Besucher herum.

Textlänge: circa 4.200 Anschläge
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Hohenschönhausen – die dunkle Seite Ost-Berlins

HohenschönhausenTextauzszug; Schon die Anfahrt wirkt wie eine Reise in die Vergangenheit. Vorbei an schier unzähligen Plattenbausiedlungen führt der Weg in den Berliner Stadtteil Hohenschönhausen zur ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Das von hohen Sicherheitszäunen umgebene Gefängnis in dem früheren Sperrbezirk im Osten der Hauptstadt steht für die 44-jährige Geschichte politischer Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR und ist heute als Gedenkstätte zu einem Synonym für politische Strafverfolgung und Justizwillkür im ehemals geteilten Deutschland geworden.

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Das ultimative Airlebenis – Fliegen wie ein Vogel

skydiving-in-bottrop-copyright-karsten-thilo-r_470Textauszug: Eine Minute – das klingt nach einem kurzen Vergnügen. Nur 60 Sekunden geht es in die Luft. Okay, eine weitere Minute steht noch an. Die Hände halten sich an den Gummi ummantelten Türrahmen fest. Der Wind bläst unaufhörlich. Dann folgt das Zeichen. Ein kleiner Hechtsprung ins Nichts und schon wird der Traum vom Fliegen Wirklichkeit. Die Grundhaltung ist einfach: Ein leichtes Hohlkreuz, die Arme im 90 Grad Winkel neben dem Kopf. Jede noch so kleine Veränderung der Körperhaltung verändert die Position in der Luft. Wobei niemand Angst haben muss, im zum Teil verglasten Windtunnel unkontrolliert umher zu irren oder gar abzustürzen. Zum einen, weil ein Fluglehrer immer mit dabei ist und gegebenenfalls sofort eingreifen könnte, zum anderen, weil ein jeder schon nach den ersten zehn, 15 Sekunden ein gutes Gefühl dafür entwickelt, was beim Indoor-Skydiving in Bottrop machbar ist und was nicht.

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Ganz schön Watt los in Dangast

kaiser-butjathas-stuhl-1-copyright-karsten-thi_470Textauszug: Diese Schmatzen und Gluckern will nicht aufhören. Der graubraune Schlick hält die Füße fest umschlossen und will sie scheinbar nur widerwillig loslassen. Nur mühsam geht es teilweise voran. Knöcheltief, teilweise sogar bis an die Waden reicht die schlammige Masse. Wind und Wellen haben bizarre Muster in die endlosen Weiten des Wattenmeeres gemalt. In der Luft liegt ein bizarrer Duft. Ein wenig fischig, ein wenig moderig. Die Jade, eine zwei Zentner schwere Statue, die von Beuys-Schüler Anatol Hatzfeld in den 1970er Jahren geschaffen wurde, zeigt mir ihrem nackten Busen auf Jadebusen. Der ein wenig klapperig wirkende Stuhl von Kaiser Butjatha am zwei Kilometer langen Strand von Dangast ist von vielen Fluten gezeichnet, während ein steinerner, mehr als drei Meter hoher Phallus von Eckart Grenzer zu rufen scheint: „Seht her, wie fruchtbar das Watt hier ist!“

Länge: ca. 5.670 Zeichen (inklusive Leerzeichen) plus Infoteil (ca. 900 Zeichen)
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Romantisches Weltkulturerbe mit dem Rad erfahren

rheinradweg-4-copyright-karsten-thilo-raab_470Textauszug: Getrübt wird die Idylle nur durch das gelegentliche Rattern der Züge und durch die Autos auf der Bundesstraße B9, die in vielen Teilen parallel zur Trasse verläuft. Ansonsten gehört der Rheinradweg insbesondere zwischen Bingen und Koblenz fraglos zu den attraktivsten Radwegen in Deutschland. Das so genante Obere Mittelrheintal, das 2002 von der UNESCO in den Status des Welterbes erhoben wurde, besticht durch den Gegensatz von der Urgewalt auf der einen und der anmutigen Sanftheit des Flusses auf der anderen Seite.

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Borkum zwischen Frostbeulen und Sonnenbrand

borkum-kutsche-am-strand-copyright-karsten-thi_470Textauszug: Selbst sonst so elegante Damen blicken entspannt auf das, was einmal als Frisur bezeichnet werden konnte. Wohl wissend, dass alle Frauen nach einem kurzen Spaziergang während der bisweilen stürmischen Herbsttage auf der Nordseeinsel Borkum eine ähnlich zersauste Haarpracht aufweisen. Vermutlich ist dies auch der Grund, warum das 36 Quadratkilometer große Nordseeheilbad die gefühlt größte Friseurdichte Deutschlands aufzuweisen hat. Motto: Gerade im Herbst gibt es immer etwas zu tun.

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Hamburgs Schwarzlichtviertel

schwarzlichviertel-6-copyright-karsten-thilo-r_470Textauszug: Der Eingang wirkt eher unscheinbar. Kaum sind die Stufen des Treppenhauses erklommen, fällt das graubraune U-Boot in den Blick. Das Tauchschiff ist in der ersten Etage des eher schlichten Gebäudes im Hamburger Stadtteil Stellingen gestrandet, und doch kann man nach Betreten des Unterseebootes in eine ganz ungewöhnliche Welt mit einem Feuerwerk aus grellen und bunten Farben abtauchen. Und dies ohne Druck auf den Ohren oder Angst, seekrank zu werden. Ein kauziger Hamburger Kapitän gibt letzte Anweisungen als Einstimmung auf ein Abenteuer, bei dem nicht nur die Artenvielfalt der Unterwasserwelt im Blickpunkt steht.

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