Cabo Pulmo – das Naturwunder von Los Cabos

Schnorcheln am Cabo Pulmo Textauszug: An der Ostküste der Baja California Sur im Westen von Mexiko, dort, wo die Wüste abrupt auf das glitzernde Blau des Golfs von Kalifornien trifft, liegt das eher unscheinbare Cabo Pulmo. Die Straße dorthin ist überaus holprig, staubig und erweist sich in Teilen als eine Härteprüfung für die Wirbelsäule. Motto: Geschüttelt, nicht gerührt. Vielleicht 40, 50 Häuser, etwa zehn, zwölf Anbieter von Tauch- und Schnorchel-Ausflügen und ein Dutzend Restaurants und Bars markieren heute das beschauliche Ortsbild. Hunde streunen zwischen Kakteen und Palmen umher, die Menschen ducken sich in den wenigen schattigen Plätzen, wo der permanente Wind für eine leichte Abkühlung sorgt, während die langsam fahrenden Autos im wahrsten Sinne des Wortes mächtig Staub aufwirbeln.

Thema: Das wiederbelebte Meer von Cabo Pulmo
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Ganz schön Watt los in Dangast

kaiser-butjathas-stuhl-1-copyright-karsten-thi_470Textauszug: Diese Schmatzen und Gluckern will nicht aufhören. Der graubraune Schlick hält die Füße fest umschlossen und will sie scheinbar nur widerwillig loslassen. Nur mühsam geht es teilweise voran. Knöcheltief, teilweise sogar bis an die Waden reicht die schlammige Masse. Wind und Wellen haben bizarre Muster in die endlosen Weiten des Wattenmeeres gemalt. In der Luft liegt ein bizarrer Duft. Ein wenig fischig, ein wenig moderig. Die Jade, eine zwei Zentner schwere Statue, die von Beuys-Schüler Anatol Hatzfeld in den 1970er Jahren geschaffen wurde, zeigt mir ihrem nackten Busen auf Jadebusen. Der ein wenig klapperig wirkende Stuhl von Kaiser Butjatha am zwei Kilometer langen Strand von Dangast ist von vielen Fluten gezeichnet, während ein steinerner, mehr als drei Meter hoher Phallus von Eckart Grenzer zu rufen scheint: „Seht her, wie fruchtbar das Watt hier ist!“

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