Textauszug: Wer durch die Altstadt von San José del Cabo an der Südspitze der Baja California schlendert, spürt sofort, dass hier Kunst nicht nur ausgestellt, sondern gelebt wird. Die kolonialen Fassaden, die sich in warmen Gelbtönen, erdigen Rotnuancen und sonnengebleichten Pastellfarben präsentieren, wirken wie die Kulisse eines Films. Über den Gassen flattern bunte Fähnchen, die im Wind tanzen und das Blau des Himmels mit dem satten Grün der Palmenblätter verweben. Dieses Zusammenspiel aus Farben, Licht und Bewegung bildet den Rahmen für ein Ereignis, das Woche für Woche Menschen aus aller Welt in diesen Teil von Los Cabos anzieht: den Art Walk.
Thema: Art Walk im mexikanischen San José del Cabo
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Textauszug: Der Hotelkomplex ist ein Hanghuhn, malerisch gelegen im mexikanischen Los Cabos an der äußersten Spitze der Baja California, dort, wo der Pazifik auf den Golf von Kalifornien trifft. Ganz oben. am höchsten Punkt des Hotelkomplexes thront eine weiß getünchte Kapelle, die von der Anmutung auch als Kulisse für einen Westernfilm herhalten könnte, während tief unten das Meer mit einer Urgewalt gegen die Felsen brandet. Überhaupt ist die Architektur der Hacienda Encantada in Teilen eine Verbeugung vor der mexikanischen Geschichte, eine Hommage an die Landgüter der kolonialen Zeit verpflanzt in eine Landschaft aus Kakteen, Sand und Licht.
Textauszug: An der Ostküste der Baja California Sur im Westen von Mexiko, dort, wo die Wüste abrupt auf das glitzernde Blau des Golfs von Kalifornien trifft, liegt das eher unscheinbare Cabo Pulmo. Die Straße dorthin ist überaus holprig, staubig und erweist sich in Teilen als eine Härteprüfung für die Wirbelsäule. Motto: Geschüttelt, nicht gerührt. Vielleicht 40, 50 Häuser, etwa zehn, zwölf Anbieter von Tauch- und Schnorchel-Ausflügen und ein Dutzend Restaurants und Bars markieren heute das beschauliche Ortsbild. Hunde streunen zwischen Kakteen und Palmen umher, die Menschen ducken sich in den wenigen schattigen Plätzen, wo der permanente Wind für eine leichte Abkühlung sorgt, während die langsam fahrenden Autos im wahrsten Sinne des Wortes mächtig Staub aufwirbeln.
Textauszug: Wer die Fahrt vom Cabo San Lucas in Richtung Norden antritt, lässt nicht nur die Kilometer, sondern ein ganzes Lebensgefühl hinter sich. Wo der Beton der All-Inclusive-Resorts an der mexikanischen Baja California Sur endet, beginnt das Reich der Kakteen, der Freigeister und jener eigentümlichen Stille, die nur ein Ort wie Todos Santos verströmt. Die Fassaden der alten Backsteinhäuser, Überbleibsel aus der glanzvollen Ära des Zuckerbooms im späten 19. Jahrhundert, leuchten in Ocker, Terrakotta und einem verwaschenen Indigo. Als die Nachfrage für Zucker nachließ, verfiel der Ort in einen dornröschenhaften Schlaf. Genau diese Isolation rettete den architektonischen Kern vor der Modernisierungswut und bewahrte jene Patina, die heute Künstler, Aussteiger und Ästheten aus aller Welt anlockt.
Textauszug: Über die Farbe streiten sich vermutlich die Geister. Barbie-Liebhaber und Instagram-Junkies sind auf jeden Fall entzückt. Fakt ist, das Laiva Hotel in San José del Cabo im mexikanischen Los Cabos ist ein absoluter Hingucker. Nur rund 150 Meter vom zentralen Platz, der Plaza Mijares, mit der Kirche Misión San José del Cabo, deren Geschichte bis in das Jahr 1730 zurückreicht, und dem Verwaltungssitz, dem ganz in Gelb gehaltene, neoklassizistischen Palacio Municipal aus dem Jahre 1889, gelegen, erhebt es sich wie ein Leuchtturm in Altrosa in der historischen Altstadt. Die auffällige Farbe zählt nicht nur die Fassade, sondern auch alle Innenräume des charmanten, kleinen Boutique-Hotels.