Textauszug: Man merkt es schon beim Betreten der schmucken Eingangshalle des Mediterana in bergisch Gladbach: In den heiligen Hallen der Entspannung herrscht Gelassenheit allerorten. Lächelnde Mitarbeiter, rauschende Saris – ein leichter Duft von Massageöl in der Luft. Und man ahnt sofort: Hier kann man wirklich den Alltag hinter sich lassen, eine ganz andere Welt betreten. Als Erstbesucher befällt einen nach Verlassen der Umkleiden zunächst einmal ein wenig Ratlosigkeit aufgrund der Vielzahl an Entspannungsangeboten und der Größe des Wellnesstempels. Besteht dieser doch aus verschiedenen Gebäuden, die locker in eine herrlich gestaltete Gartenlandschaft verteilt liegen. In dieser versteckt sind über 30 Ruheräume und Bäder in allen Farben und Formen zu finden.
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Textauszug: Deutschland einig Streikland. Wie herrlich! Wenn die Lokführer mal gerade nicht streiken, sind es die Fluglotsen, dann mal wieder die Piloten oder das Sicherheitspersonal am Flughafen. Und die Reisenden lieben diese Streiks einfach. Denn ganz ehrlich, längst sind wir Deutschen als langjährige Reiseweltmeister in Sachen Reisen viel zu routiniert. Fliegen ist so selbstverständlich geworden wie Busfahren. Dies birgt natürlich die Gefahr, dass Langeweile aufkommt. Ebenso wie bei allen Dingen, die immer gleich ablaufen. Daher verwundert es kaum, dass nicht wenige Reisende ihr Morgengebet mit der Zeile „Unseren täglichen Streik gib uns heute, damit auch wir etwas zu fluchen haben“ beginnen.
Textauszug: Wer sich immer klein fühlt, für den muss es eine Offenbarung sein, sich plötzlich in einer Welt auf Augenhöhe zu befinden. Die Playmobil-Figuren und deren Gebäude, die aus dem Kinderzimmer bekannt sind und normalerweise nicht mehr als 7,5 Zentimeter messen, wurden im Playmobil Funpark in Zirndorf vor den Toren Nürnbergs auf Kindergröße „aufgeblasen“. Weil das so ein Hingucker ist, stehen gleich hinter dem Eingangsbereich des Abenteuerparks Playmobil-Wikinger und -Prinzessinnen bereit, um sich mit den kleinen Besuchern zu messen – und Mama und Papa sofort das erste coole Fotomotiv des Tages zu liefern. Die Macher des FunParks haben einen Freizeitgelände entwickelt, das voll auf die Bedürfnisse des Nachwuchses abgestimmt ist
Textauszug: Irgendwie klingt es kurios. Jeder, der hier vorbeikommt, möchte unbedingt mal in die Röhre gucken. Viele möchten sogar noch einen Schritt weitergehen, und in der Röhre gleich eine ganze Nacht verbringen. Dabei muss der alles andere als fromme Wunsch nicht der Vater des Gedankens bleiben. Während der wärmeren Jahreszeit von Mai bis Oktober stehen die Übernachtungsstätten in den Abflussrohren im Bernepark im Bottroper Stadtteil Ebel Interessierten für maximal drei Nächte offen. Vorausgesetzt, man ergattert eine der begehrten Röhren des Parkhotels, die exklusiv über das Internet reserviert werden können.
Textauszug: Gewöhnlich rasen Wagemutige in kleinen Gefährten auf Schienen über eine Achterbahn, ohne das Tempo kontrollieren zu können. Im Duisburger Angerpark geht es allein auf Schusters Rappen über eine 220 Meter lange Achterbahn. Allerdings wird der Looping ausgespart. Dieser ist zwar eingebaut, doch eine Sperre verhindert das Weiterlaufen mit dem Kopf nach unten. Wobei der Tiger & Turtle – Magic Mountain eigentlich keine Achterbahn ist, sondern nur optisch an eine solche gemahnt.
Textauszug: Kohle, Stahl und Bier – schwarzes, rotes und goldgelbes Gold – prägten über viele Jahrzehnte das Bild Dortmunds. Parallel zum Aufblühen der Montanindustrie entwickelte sich dereinst eine florierende Brauwirtschaft in der Westfalenmetropole. Eine Tradition, die nachweislich bis in das Jahr 1293 zurückreicht, als die Stadt von König Adolf von Nassau das Brauprivileg zugesprochen bekam. Im Jahre 1826 zählte Dortmund stolze 38 Brauereien. Bis zum Jahr 1913 stieg deren Ausstoß auf 1,6 Millionen Hektoliter im Jahr. 1964 katapultierte sich die Dortmunder Brauindustrie mit den Flagschiffen Dortmunder Union, Ritter, Actien, Stifts, Kronen, Thier und Hansa dann mit einem Ausstoß von vier Millionen (!) Hektolitern an die kontinentale Spitze.
Textauszug: Diese tropische Enklave ist mit Liebe gestaltet. Das ist spätestens klar, wenn man die gelben Warnschilder im Dschungeldickicht entdeckt, auf denen in großen Lettern steht: „Achtung! Raupen kreuzen!“ Damit sind nicht etwa gigantische Baumaschinen gemeint, sondern unverpuppte, winzige Larven von Schmetterlingen. Blaue, gelbe, orange, braune, getupfte, gestreifte, getarnte und leuchtende Schmetterlinge umschwirren die Besucher im Schmetterlingshaus des Maximiliansparks in Hamm. Sie fliegen in einem rund 600 Quadratmeter großen Pflanzenparadies frei umher und einige von ihnen scheinen alles andere als Berührungsängste zu haben. Vielleicht liegt es daran, dass die flatternden Schönheiten hier eindeutig in der Überzahl sind.
Textauszug: Irgendwie macht der See sich rar. Immer wieder funkelt in einigen Hundert Metern Entfernung kurz ein Stück des kristallklaren Nasses auf. Doch die romantische Vorstellung, bei einer Umrundung des Bodensees, vorwiegend an den Gestaden des mit einer Fläche von 536 Quadratkilometern größten Gewässers des Voralpenlandes entlang zu radeln, bleibt kaum mehr als ein Wunsch. Auf dem ersten Teilabschnitt zwischen der Zeppelin-Hauptstadt Friedrichshafen und dem österreichischen Bregenz bleibt der See nur punktuell zu sehen.
Textauszug: Der Archaeopteryx weist den Weg. Schweigend und eher dezent zurückhaltend. Und doch ist der legendäre Urvogel irgendwie allgegenwärtig. Mal hängt er an Laternenmasten, mal an Brückenpfeiler und dann wieder an Bäumen – immer in Grün auf gelbem Grund in Form eines Wegweisers. Tatsächlich begegnet dem geneigten Hobbyforscher mit geschnürten Wanderstiefeln der Archaeopteryx auf der neun Kilometer langen Fossilienwanderung rund um Eichstätt gleich mehrfach in Lebensgröße. Zwar nur im Museum, aber immerhin. Zudem hat der Urvogel nachweislich dereinst in diesem Teil des Naturparks Altmühltal gelebt.