Merkwürdige Gestalten auf Lachssafari

Lachssafari-2Textauszug: Fast scheint es, als seien in dem kleinen Örtchen Sand im norwegischen Ryfylke die Außerirdischen gelandet. Nicht vom Mars. Die wären ja grün. Vielmehr stecken die komischen Gestalten am Ufer des 22 Kilometer langen Suldalslågen Flusses in roten Anzügen und bewegen sich ein wenig steif. Wie eine Horde Pinguine watschelt die kleine Gruppe merkwürdiger Figuren auf das Wasser zu, um wenige Sekunden später in das Gewässer einzutauchen und auf Lachssafari zu gehen – oder besser gesagt, zu schwimmen. Rund 2.500 Meter lassen sich die mit einem Trockenanzug, Taucherbrille und Schnorchel ausgestatteten Gäste inmitten des fischreichen Gewässer treiben – mit den bis 20 Kilogramm schweren Lachsen zum Greifen nahe.

Länge: 4.639 Zeichen (zuzuüglich Infoteil mit 1.585 Zeichen)
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Die Mutter aller Kebabs

IskenderTextauszug: Mit jedem Wort klingt bei Yavuz Iskenderoğlu der Stolz mit. Keine Frage, der 66-jährige füllt das große Erbe, das er angetreten hat, mit Liebe, Leidenschaft und Akribie aus. Sein Leben wird tagein, tagaus von dem bestimmt, was sein Ur-Ur-Urgroßvater Iskender Efendi Mitte des 19. Jahrhunderts im türkischen Bursa erfunden haben soll: den Döner Kebab. Heute ist das am Vertikalgrill zubereitete Fleisch in der ganzen Welt bekannt. Und es gibt viele, die behaupten, die Zubereitungsmethode für das schmackhafte Grillfleisch entwickelt zu haben.

Länge: ca. 4.500 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit ca.2.200 Zeichen)
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Urlaubsstimmungsvermieser

ATextauszug: Die Erfolgsformel für einen völlig entspannten und zufriedenstellenden Urlaub ist eigentlich ganz simpel: Alleine reisen, selber kochen und nicht dahin fahren, wo am Strand drangvolle Enge herrscht. Wenn dann noch sichergestellt ist, dass kein Kinderlärm erklingt, ist das Urlaubsglück nahezu perfekt. Dabei spielen Kleinigkeiten wie das Wetter oder das Reiseziel selber scheinbar eine völlig untergeordnete Rolle. Zumindest deuten dies die Ergebnisse einer repräsentativen Erhebung an. Gemäß dem Marktforschungsunternehmen ist das größte Übel auf Reisen die eigene Urlaubsbegleitung. 56 Prozent aller Deutschen ärgern sich demnach über die Mitreisenden. Dies können sowohl Lebensabschnittspartner mit oder ohne Trauschein sein.

Inhalt: Die größten Urlaubsärgernisse der Deutschen
Länge: 2.450 Zeichen
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Tiger & Turtle – Spaziergang auf der Achterbahn

DuisburgTextauszug: Gewöhnlich rasen Wagemutige in kleinen Gefährten auf Schienen über eine Achterbahn, ohne das Tempo kontrollieren zu können. Im Duisburger Angerpark geht es allein auf Schusters Rappen über eine 220 Meter lange Achterbahn. Allerdings wird der Looping ausgespart. Dieser ist zwar eingebaut, doch eine Sperre verhindert das Weiterlaufen mit dem Kopf nach unten. Wobei der Tiger & Turtle – Magic Mountain eigentlich keine Achterbahn ist, sondern nur optisch an eine solche gemahnt.

Textlänge: 2.100 Zeichen
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Auf Busch-Tour durch die Stadt

DarwinTextauszug: Robert Guliji Mills ist ein Mann zwischen zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit seiner tiefdunklen Haut, einer klaffenden Zahnlücke, dem grauen Bart und dem langen grauen Haar, das zu einem Zopf zusammengebunden ist, steht er am vereinbarten Treffpunkt an der Ecke Esplanade und Daley Road in Darwin. Robbi ist barfuss. In der einen Hand hält er ein Handy, in der anderen die schwarze Computertasche mit seinem Laptop. Robbi ist einer von rund 30.000 Aborigines, die in der Hauptstadt des australischen Northern Territories zu Hause sind.

Textlänge: circa 8.500 Zeichen (zuzüglich Serviceteil mit ca. 1.900 Zeichen)
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Leuchtendes Montankunstwerk

217520_original_R_by_Marwel_pixelio.deTextauszug: In Moers haben sie im wahrsten Sinne des Wortes allabendlich die Lampe mächtig an. Was nicht bedeutet, dass das Gros der 105.000 Einwohner volltrunken durch die Gegend torkelt. Vielmehr sehen die Bewohner rot – zumindest, wenn sie Richtung Halde Rheinpreußen blicken. Allabendlich wird der mit dem Abraum der Zeche gleichen Namens im Stadtteil Meerbeck aufgeschüttete, 75 Meter hohe Berg spektakulär illuminiert. Dabei wird neben einem 8.000 Quadratmeter großen Ausleuchtungsfeld mit 35 Leuchtmasten die von Otto Piene (1928-2014), dem im westfälischen Laasphe geborenen Lichtkünstler und Mitbegründer der ZERO-Bewegung, geschaffene Skulptur „Das Geleucht“ besonders ins Licht gerückt.

Textlänge: circa 4.750 Zeichen (zuzüglich Serviceteil mit ca. 1.100 Zeichen)
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Feinste Gerstensaft-Historie

Dortmund, Brauerei-Museum, Copyright Karsten-Thilo Raab (10)Textauszug: Kohle, Stahl und Bier – schwarzes, rotes und goldgelbes Gold – prägten über viele Jahrzehnte das Bild Dortmunds. Parallel zum Aufblühen der Montanindustrie entwickelte sich dereinst eine florierende Brauwirtschaft in der Westfalenmetropole. Eine Tradition, die nachweislich bis in das Jahr 1293 zurückreicht, als die Stadt von König Adolf von Nassau das Brauprivileg zugesprochen bekam. Im Jahre 1826 zählte Dortmund stolze 38 Brauereien. Bis zum Jahr 1913 stieg deren Ausstoß auf 1,6 Millionen Hektoliter im Jahr. 1964 katapultierte sich die Dortmunder Brauindustrie mit den Flagschiffen Dortmunder Union, Ritter, Actien, Stifts, Kronen, Thier und Hansa dann mit einem Ausstoß von vier Millionen (!) Hektolitern an die kontinentale Spitze.

Textlänge: circa 4.000 Zeichen (zuzüglich Serviceteil mit ca. 460 Zeichen)
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Jumbo trifft auf Schmetterlingskolonie

Maximilianpark-Glaselefant-420x303Textauszug: Diese tropische Enklave ist mit Liebe gestaltet. Das ist spätestens klar, wenn man die gelben Warnschilder im Dschungeldickicht entdeckt, auf denen in großen Lettern steht: „Achtung! Raupen kreuzen!“ Damit sind nicht etwa gigantische Baumaschinen gemeint, sondern unverpuppte, winzige Larven von Schmetterlingen. Blaue, gelbe, orange, braune, getupfte, gestreifte, getarnte und leuchtende Schmetterlinge umschwirren die Besucher im Schmetterlingshaus des Maximiliansparks in Hamm. Sie fliegen in einem rund 600 Quadratmeter großen Pflanzenparadies frei umher und einige von ihnen scheinen alles andere als Berührungsängste zu haben. Vielleicht liegt es daran, dass die flatternden Schönheiten hier eindeutig in der Überzahl sind.

Textlänge: circa 4.500 Zeichen (zuzüglich Serviceteil mit ca. 1.100 Zeichen)
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Bukhara – Wüstentraum für Orientsüchtige

UsbekistanTextauszug: Staubig ist es – und heiß. Kein Wunder, liegt Bukhara (auch Buchara) doch mitten in der Wüste. Doch mit der romantischen Vorstellung einer kleinen Oase mit einer Wasserstelle und ein paar Palmen hat dieses Fleckchen Erde an der legendären Seidenstraße in Usbekistan wenig zu tun. 270.000 Einwohner tummeln sich in der riesigen Oasenstadt. Von der umliegenden Kysylkum-Wüste ist im Herzen von Bukhara, das in der Landessprache Buxuro heißt, wenig zu spüren. Stattdessen erinnert das malerische Zentrum an einen wahr gewordenes Märchen aus 1001 und einer Nacht. Mehr als 140 architektonische Meisterwerke aus verschiedenen Jahrhunderten – allesamt in Lehmfarben oder Blau-Töne gehüllt und vielfach mit kunstvollen Ornamenten, Fliesen und Mosaiken verziert – dokumentieren auf kleinem Raum die ganze Pracht des Orients.

Textlänge: circa 7.200 Zeichen (zuzüglich Serviceteil mit ca. 2.700 Zeichen)
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Der Hotelcheck: Das Mikri Poli Resort auf Kreta

Mikri PoliTextauszug: Die größten Pfunde, mit denen das Mikri Poli Resort wuchern kann, sind die exponierte Lage im Südosten der griechischen Insel Kreta, der herrliche Sandstrand und das türkisblaue Wasser des Mittelmeers. Zudem besticht das Fünf-Sterne-Hotel in Makrigialos durch ebenso großzügige wie moderne Zimmer. Neben einem seperaten Schlafzimmer verfügt das Gros der Mini-Apartments über ein Wohnzimmer mit kleinem Fernseher und zwei Schlafsofas. Neben einer seperaten Dusche gehören zudem eine Waschecke und ein getrennter Toilettenbereich zur Grundausstattung. Durch die Lage am Hang und die Beschränkung auf kleine Wohnblocks in acht Reihen verfügen die meisten Zimmer über Meerblick. Nachteil: die Wege vom und zum Strand sowie zum Hauptrestaurant sind sehr steil und bereiten vor allem Älteren Probleme.

Textlänge: circa 2.900 Zeichen
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Der Hotelcheck: Das Kempinski Hotel Badamdar

BakuTextauszug: Die prächtige Eingangshalle wird von einer künstlerisch gestalteten Glaskuppel, an der ein riesiger Lüster hängt, überragt. Ein Lobby, die Eleganz und Großzügigkeit symbolisiert. Werte, die auch die Ausstattung des Kempinski Hotel Badamdar in Aserbaidschans Hauptstadt Baku durchaus widerspiegeln. Begrenzt wird die Lobby auf der einen Seite durch einen Bar, auf der anderen Seite durch eine kleine Ladenstraße, über die die Gäste zu ihren Zimmern und in die anderen Bereiche des Hotels gelangen.

Textlänge: circa 3.200 Zeichen
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