Der Friedhof der Sowjet-Helden

SeeparkTextauszug: Zugegebenermaßen war Lünen kein Teil der UdSSR und doch findet sich das kleine Heer „verdienter Kommunisten“ heute mitten im Seepark wieder. Insgesamt neun mehr oder weniger Prominente Sowjet-Helden wurde in der so genannten Kommunistenkurve bis zum Hals eingebuddelt. Um wen es sich dabei genau handelt, vermag niemand mit Bestimmtheit zu sagen. Das Konterfei von Wladimir Iljitsch Lenin ist dabei. Über die anderen „Ausstellungsmitglieder“ lässt sich allenfalls spekulieren. Einige könnten Generäle gewesen sein, andere prominente Wortführer oder Vordenker.
Die Büsten wurde bewusst ohne Sockel in den Boden eingelassen – fast so, als würden sie darin versinken. Gleichzeitig soll dies symbolisieren, dass die Zeiten ihrer heldenhaften Verehrung vorbei sind.

Thema: Die Kommunistenkurve im Seepark Lünen
Länge: 3632 Zeichen
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Der Hotelcheck: Das Mövenpick Hotel Münster

Mövenpick Hotel Münster, Copyright Karsten-Thilo Raab (26)Textauszug: Ganz schön alt geworden und doch jung geblieben. Attribute, die nicht nur für Menschen erstrebenswert scheinen. Allerdings wird bei diesen ein umfangreiches Facelifting gerne mal belächelt. Anders beim Mövenpick Hotel Münster. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist das Vier-Sterne-Superior-Haus unweit des Aasees ein Synonym für gepflegte Gastlichkeit in der Stadt des Westfälischen Friedens. Dabei präsentiert sich das äußerlich in Münsterländer Backsteinoptik gehaltene Haus aktuell überaus jung und modern. Mit einem Millionenaufwand wurde das Mövenpick im Jahr 2015 umgebaut und renoviert. Dabei wurde großer Wert auf eine nachhaltige und umweltgerechte Materialauswahl sowie ein angemessenes Energiekonzept gelegt.

Thema: Das Mövenpick Hotel Münster im Test
Länge: 3612 Zeichen
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Faszination zwischen Fjell und Fjord

Gjeving-27, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Nicht von ungefähr zählt Norwegen zu den faszinierendsten Sehnsuchtszielen im Norden Europas. Ein Land, das doppelt so lang wie Deutschland ist, aber kaum mehr Bewohner als Berlin zählt. Und schon wird klar, was das größte Pfund ist, mit dem das skandinavische Königsreich wuchern kann: die landschaftliche Vielfalt gepaart mit einer famosen Flora und Fauna. Zwischen Fjell und Fjord gibt es viel zu entdecken, auch wenn sich die stark verbreiteten Elche in der Regel nur selten sehen lassen. Denn der König der Wälder gilt als äußerst scheu. Aber wer weiß, mit etwas Glück lässt sich der Riese schon mal in den Morgenstunden oder der Abenddämmerung am Rande der riesigen Wälder blicken.

Thema: Norwegens Vielfalt
Länge: 3.316 Zeichen
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Nauders – Stieralm, Sternenzelt, private Pisten

Nauders, Copyright Ulrike Katrin Peters Textauszug: Wer Nauders bisher nur von der Durchreise gen Süden über den Reschenpass kennen gelernt hat, der wird überrascht sein. Denn das authentische 1.500-Seelen-Dorf hat seinen ursprünglichen Charme bewahrt und sticht positiv aus der Masse anderer Skiorte heraus. Die dörfliche Strukturen dominieren, beim abendlichen Spaziergang riecht es hier und dort auch schon mal nach Kuhstall und jeder grüsst jeden freundlich. Der Ortskern zeigt einen starken rätoromanischen Einfluss. Über allem thront in seiner dominante Erscheinung das prächtige Schoss Naudersberg, welches lange Zeit auch Gerichtssitz war und heute in Ferienwohnungen umgewandelt worden ist. Alte Handelswege, wie die berühmte römische Kaiserstraße „Via Claudia Augusta“, führen an dem malerisch gelegenen Ort vorbei, und machten ihn schon früh zu einem gastfreundlichen und weltoffenem Platz.

Thema: Das Wiuntersportgebiet Nauders in Tirol
Länge: 9.510 Zeichen inklusive Infoteil
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Der Hotelcheck: Alpen Comfort Hotel Central in Nauders

Nauders, Copyright Ulrike Katrin Peters (1)Textauszug: Die gute Stube liegt etwas versteckt. Nur, wer darauf hingewiesen wird oder aus Neugier durch das Foyer schlendert, der entdeckt das Kleinod aus Zirben- und Fichtenholz, das aus dem Jahr 1538 stammt. Die „Stumpferstube“ befand sich ursprünglich in einem anderen Haus und wurde nur dank der Weitsicht eines Weinhändlers nicht abgerissen, sondern umgesetzt. Erfahrene Tischler machten sich dann daran, die verschiedenen Lackschichten auf den Holzelementen abzutragen und diese im Seitenzimmer des Alpen Comfort Hotel Centrals im österreichischen Nauders wieder einzubauen – unter Verwendung von handgeschmiedeten Nägeln, viel Sachverstand und Geduld. Die Gemütlichkeit strahlt aus jeder Pore des alten Holzes. Man ist in einem Separee, für sich, gedämpft dringen Geräusche und Licht von außen herein. Hier ist es so gemütlich, da frühstückt sogar die Hoteliersfamilie gern gemeinsam.

Thema: Das Vier-Sterne Alpen Comfort Hotel Central in Nauders
Länge: 2.533 Zeichen
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Tagesausflug ins alte Rom

Archäologischer Park Xanten, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: „Temous edax rerum“ sprach einst Ovid – „Die Zeit nagt an den Dingen“. Wie gut, dass man im Archäologischen Park Xanten (APX) alles daran setzt, gegen diesen Zahn der Zeit anzuarbeiten. Im weitläufigen Grün des Parks vermitteln originalgetreue Nachbauten wie der Hafentempel und das Amphitheater, die Stadtmauer, Wohnhäuser und Badeanlagen einen lebendigen Eindruck vom römischen Alltag in Germanien. Kein Wunder, dass dieses Angebot auch bei Nachwuchs-Historikern gut ankommt! „Ich bin so froh, dass es Ausgrabungsstätten gibt!“ seufzt ein Schuljunge beim Verlassen des APX. Habe ich mich verhört? Oder gehören langweilige Museen und öde historische Stätten längst der Geschichte an wie das Tragen einer Toga oder der Gladiatoren-Kampf?

Thema: Der Archäologische Park Xanten auf den Spuren von Gladiatoren, Legionären & Imperatoren
Länge: 6.187 Zeichen
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Der König der Wälder bittet zu Tisch

Wildfütterung, Copyright Karsten-Thilo Raab (1)Textauszug: Grün gewandet und mit stattlicher Figur schwingt sich Gerhard Schaffer, Förster und Berufsjäger mit Leib und Seele, aus seinem grünen Bus. Der 39-jährige betreut über 1.800 Hektar Wald. Seit elf Jahren widmet er sein Leben Flora und Fauna am Thumersbach-Erlberg oberhalb des Zeller Sees in Österreich mit seinen tierischen Bewohnern wie Rotwild und Mufflon. Im Winter bittet der König der Wälder persönlich und überaus pünktlich zu Tisch. Tagein, tagaus um 14 Uhr kommt der imposante Rothirsch mitsamt rund 120 anderen Tieren auf eine kleine Lichtung, um Maissilage und Heu zu futtern. Schaffer hat dabei ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis zu den scheuen Waldbewohnern aufgebaut.

Thema: Spannende Wildtierfütterung Wildtierfütterung in Zell am See
Länge: 5.953 Zeichen
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Plantschen unterm Förderturm

Aquapark Oberhausen-1, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Schon beim Betreten des Foyers wird klar: Dieses Freizeitbad weiß, dass es auf historischem Grund steht und bekennt Farbe. In diesem Falle in Form weißer Bergmannskleidung. Über den Köpfen der Besucher baumeln nämlich mehr als ein Dutzend, an die Decke hochgezogene Kleiderkörbe, so genannte Kauenhaken, die an die Waschkaue der Kumpels in den Zechen des Ruhrgebiets erinnern. Glück auf im ersten Bergbau-Erlebnisbad der Welt, dem Aquapark in Oberhausen, der im Dezember 2009 direkt an der kleinen Marina und dem großen Einkaufsparadies CentrO eröffnet wurde. Die 25.000 Quadratmeter große Wasserwelt ist ganz im Stile der Bergbautradition gestaltet. Hier gibt es nachgebaute Montangeschichte wasserfest und durchaus spritzig. Der Schwimmbereich heißt passenderweise Schachthalle, die Umkleidekabinen nennen sich Waschkaue und die Gänge gemahnen ein stückweit an Bergwerksstollen.

Thema: Badevergnügen im Aquapark Oberhausen, dem einzigen Bergbau-Erlebnisbad der Welt
Länge: 4.347 Zeichen
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Faszination ostkirchliche Kunst

Ikonen-Museum, Copyright Karsten-Thilo Raab (43)Textauszug: Zugegeben, zum Malocher-Image des Ruhrgebiets will das Ganze irgendwie nicht passen. Und das Gros der Stahl- und Bergarbeiter früherer Tage stand nicht zwingend im Ruf, gläubige Kirchengänger zu sein. Die einzigen Tempel, zu denen sie pilgerten, standen (und stehen) in Gelsenkirchen oder Dortmund. Die dort verehrten Gottheiten trugen Stollschuhe und traten für Geld gegen das Runde, das ins Eckige muss. Auf Schalke gab es zumindest Beistand von höchster Ebene: denn der 2005 verstorbene Papst Johannes Paul II. war dereinst Ehrenmitglied bei den Knappen. Umso erstaunlicher, dass in Recklinghausen, das nicht gerade als Glaubenshochburg verschrien ist, einer der wohl ungewöhnlichsten Kirchenschätze in Deutschland zu bewundern ist. Denn das dortige Ikonen-Museum gibt vor, die weltweit größte Sammlung ostkirchlicher Kunst außerhalb der orthodoxen Länder in seinem Besitz zu haben.

Thema: Streifzug durch das Ikonen-Museum Recklinghausen
Länge: 4.485 Zeichen
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Der Hotelcheck: Schlosshotel Seewirt

Schlosshotel Seewirt, Copyright Karsten-Thilo Raab

Textauszug: Fast 200 Jahre haben Teile des markanten Gebäudes, das nachweislich das älteste Bauwerk auf der Turracher Höhe in Österreich ist, bereits auf dem Buckel. Und doch sieht man dem Schlosshotel Seewirt das Alter nicht an. Was auch daran liegt, dass Richard und Elke Prodinger, die das heutige Vier-Sterne-Haus im Jahre 1996 übernahmen, kräftig in das einstige Besitztum des Fürsten Schwarzenberg investiert haben. Im Zuge der aufwendigen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen entstanden bis Ende 1999 zwölf geräumige Familienzimmer – darunter mit der Fürsten- und der Orientsuite sowie dem Ritter- und dem Mönchszimmer liebevoll eingerichtete, themenbezogene Räumlichkeiten. Ein Wintergarten wurde angebaut, ein Veranstaltungsraum geschaffen, der Sauna- sowie die Massagebereich erweitert und das Hallenbad modernisiert. Seit der ersten großen Umbaumaßnahme arbeiten die Prodingers kontinuierlich weiter daran, die Qualität der Ausstattung zu verbessern.

Thema: Das Vier-Sterne Schlosshotel Seewirt an der Turracher Höhe
Länge: 3.873 Zeichen
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Zell am See – Wedeln mit Kunstgenuss

Tomographie eines Porträts Copyright Karsten-Thilo Raab: Eigentlich ist es eher unüblich, Kunstobjekte derart an den Rand zu rücken. Dabei geht es hier nicht um Diebstahlsicherung oder Angst vor Vandalismus. Dazu sind die 28 Kunstobjekte schlicht zu groß und zu schwer. Zudem kommen hier nachts und im Morgengrauen wohl keine zwielichtigen Gestalten oder übermutige Jugendliche mit Spraydosen vorbei. Die Wahl der Standorte für die ungewöhnlichen Hingucker erfolgte vielmehr rein aus Sicherheitsaspekten. Denn der Schutz der Skifahrer und Snowboarder genießt oberste Priorität. Und doch geht es gleichzeitig darum, den Wintersport mit Kunstgenuss und Aha-Erlebnissen zu kombinieren. Wobei die Skulpturen und Installationen in der Regel eher im Vorbeigehen – oder besser gesagt, im Vorbeiwedeln – wahrgenommen werden. Oftmals auch erst, wenn die Pisten an der Schmittenhöhe im österreichischen Zell am See zum zweiten oder dritten Mal runtergerauscht werden.

Thema: Die Galerie auf der Piste in Zell am See
Länge: 5.466Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 1.154 Zeichen)
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