Textauszug: Das größte Pfund, mit dem das Aquila Rithymna Beach auf der griechischen Insel Kreta wuchern kann, ist der fast zwölf Kilometer lange und rund 80 Meter breite Strand. Entsprechend herrscht hier selbst an warmen Sommertagen nur selten drangvolle Enge. Die markant blauen Sonnenliegen und Schirme stehen den Gästen hier ebenso kostenfrei zur Verfügung wie die Badetücher. Überaus positiv ist die Tatsache, dass das Hotel rabiat gegen notorische Liegenreservierer vorgeht. Ein Schild warnt davor, dass das umsichtige Personal die länger nicht genutzten Sonnenliegen frei räumt und die dort platzierten Gegenstände entfernt. Ein überaus sympathischer Zug, der dazu führt, dass die meisten Gäste sich tatsächlich daran halten. Dies wiederum hat den Vorteil, dass sich tatsächlich zu jeder Tageszeit fast mühelos eine Liege finden lässt.
Thema: Test des Aquila Rithymna Beach Hotels auf Kreta
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Textauszug: Die lange Liste namhafter Gäste zieren mit den Prinzen Charles und Andrew sowie Lady Diana Angehörige des britischen Königshauses. Auch viele andere Stars und Sternchen, Reiche, Schöne und Gefönte waren hier schon zu Gast. Wohl auch, weil das Stocks Hotel abseits der üblichen Touristenpfade auf der herrlich ruhigen Kanalinsel Sark liegt. Ein mit gerade einmal 4,8 Kilometern Länge und 2,4 Kilometern Breite überaus überschaubares Island im Golf von St. Malo, das weder zu Großbritannien, noch zur EU gehört und als britischer Kronbesitz entsprechend einen Sonderstatus genießt.
Textauszug: Das Herz des Habicher Hof in Oetz heißt Elisabeth und strahlt großen und kleinen Besuchern direkt beim Betreten der Lobby entgegen. Die resolute Dame in den besten Jahren lässt keinen Zweifel daran, dass hier jeder Gast herzlich willkommen ist. Munter erläutert sie dann die Vorzüge des Vier-Sterne-Hotels: Hallenbad, Garten, Restaurant, Terrasse… und was es mit der „Ötztal Premium Card“ auf sich hat, die jeder Gast beim Einchecken gleich in die Hand gedrückt bekommt. Eine bunte Mischung aus Freizeitangeboten, alle Bergbahnen, Freibäder, selbst der legendäre Aqua Dome sind inklusive und schonen so den Geldbeutel der Urlauber.
Textauszug: Die Lage ist absolut perfekt. Ruhig, mitten im Grünen und einen Traumstrand vor der Tür. Die Ausmaße der Palladium Hotels an den Playas de Bávaro sind schier gigantisch. Der gesamte Hotelkomplex ist mit 320.000 Quadratmeter ungefähr so groß wie eine kleine Stadt. Und doch merkt man wenig von den vielen Menschen, die in den vier Fünf-Sterne-Häusern überaus komfortabel untergebracht sind. Um das riesige Areal zu Fuß zu durchlaufen, benötigt man locker ein halbes Stündchen – und dies bei chronisch muckelig warmen Temperaturen um die 30 Grad Celsius Marke. Doch glücklicherweise gibt es hier einen kostenfreien Shuttle mit leise surrenden Elektromobilen.
Textauszug: In manchen Hotels ist die Fassade ein Blender. Dahinter verbirgt sich in solchen Fällen oft ein eher bescheideneres Ambiente, das den geweckten Erwartungen überhaupt nicht gerecht wird. Anders beim Grandior in der tschechischen Hauptstadt Prag. Die in die Jahre gekommene Hausfront ist nicht gerade einladend. Und dann geht es noch durch einen langen Schlauch, ehe die moderne Empfangshalle mit der Rezeption erreicht ist. Platz satt, ein wenig Ostblockflair, moderne Kunst und Lichtinstallationen prägen das Entree. Die Zimmer des Fünf-Sterne-Hauses, das rund zehn Gehminuten vom Pulverturm entfernt liegt, sind ebenfalls sehr großzügig geschnitten. Hell. Modern. Einladend.
Textauszug: Ishtar, die babylonische und hethitische Göttin der Liebe und des Kriegs, spielt Empfangsdame – wenn auch nur als Wandskulptur. Schon ihr Anblick ist die erste Überraschung beim Betreten des nach außen eher unscheinbaren Hotels in den Gassen von Saint Peter Port, der Hauptstadt von Guernsey. Versteckt an einer langen Stiege, den Constitution Steps, weist an der fensterlosen Front des Erdgeschosses wenig darauf hin, dass sich hinter der Tür eine der wohl begeisterndsten Hotelentdeckungen der Kanalinseln verbirgt. Während Ishtar den kleinen Empfangsraum weitgehend für sich hat, findet sich gleich nebenan in einem kleinen, mit Ledersesseln und Stoffsofa bestückten Raum die winzige Rezeption des erst im Herbst 2015 eröffneten Ziggurat Hotels.
Textauszug: Ja, es gibt sie noch, die Übernachtungs-Wundertüten abseits der großen Hotelketten. Eine von ihnen ist ganz sicher die Gästeresidenz Pelikanviertel in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Zugegeben, der Name klingt sperrig und nicht gerade nach einer positiven Überraschung. Doch genau das verbirgt sich hinter den roten Backsteinmauern der ehemaligen Pelikan-Fabrik. Dort, wo über Jahrzehnte Tinte und Füllfederhalter produziert wurden, finden sich heute einer der wohl angenehmsten Übernachtungsmöglichkeiten an der Leine. Noch dazu mit einem überaus attraktiven Preisleistungsverhältnis. Luxus sucht man hier vergebens, nicht aber Komfort und Wohlfühlatmosphäre.
Textauszug: Der Empfangsbereich versprüht mit seinen großen Werbeprospektständern und Snackautomaten den Charme einer Jugendherberge. Direkt links liegt der kombinierte Bar- und Restaurantbereich. Weiß, Rot und Beige sind die Farbtöne die hier dominieren. Das Mobiliar ist einfach und zweckmäßig, wobei sich die Stühle mit ihren dünnen Holzlehnen bei etwas korpulenteren Gästen verdächtig durchbiegen. Auf der Speisekarte steht – wie in vielen englischen Pubs – vornehmlich Frittiertes und Paniertes. Das Frühstück, das ebenfalls in diesen Multifunktionsraum serviert wird, besteht neben Tee, Kaffee und Automatensäften aus abgepackten Müslis, kleinen verpackten Marmeladen, Toast und frisch zubereiteten Eiern, Speck, Würstchen und Bohnen. Very British, halt.
Textauszug: Ganz schön alt geworden und doch jung geblieben. Attribute, die nicht nur für Menschen erstrebenswert scheinen. Allerdings wird bei diesen ein umfangreiches Facelifting gerne mal belächelt. Anders beim Mövenpick Hotel Münster. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist das Vier-Sterne-Superior-Haus unweit des Aasees ein Synonym für gepflegte Gastlichkeit in der Stadt des Westfälischen Friedens. Dabei präsentiert sich das äußerlich in Münsterländer Backsteinoptik gehaltene Haus aktuell überaus jung und modern. Mit einem Millionenaufwand wurde das Mövenpick im Jahr 2015 umgebaut und renoviert. Dabei wurde großer Wert auf eine nachhaltige und umweltgerechte Materialauswahl sowie ein angemessenes Energiekonzept gelegt.
