Textauszug: Wenn die Sommerfrische auf der Alp endet, beginnt auch in Plaffeien im schweizerischen Kanton Fribourg die große Rückkehr ins Tal – und die ist alles andere als still und heimlich. Der Almabtrieb ist hier kein schnöder Viehtransport, sondern eine Parade der Hörner, Hufe und Heimatliebe. Und wer glaubt, Kühe seien nur zum Muhen da, hat noch nie gesehen, wie sie sich für ihren großen Auftritt herausputzen. Mit kunstvoll geflochtenen Blumenkränzen auf dem Kopf, Glocken um den Hals und einem Blick, der irgendwo zwischen stoisch und stolz pendelt, schreiten die Rinder durch die Gassen. Alle tragen ihren Schmuck wie ein Haute-Couture-Modell auf dem Laufsteg – nur eben mit mehr Fell und weniger Allüren.
Thema: Almabtrieb in Plaffeien
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Textauszug: Nicht von ungefähr gilt das von der Sonne überaus großzügig verwöhnte Locarno als ein besonderer Schatz im Tessin. Hier vereinen sich mediterranes Flair, italienisches Dolce Vita und schweizerische Gastfreundschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis. Eingebettet in eine faszinierende Bergwelt herrscht am nördlichen Ufer des Lago Maggiore ein mildes mediterranes Klima, dass sich in einer für die Schweiz ungewöhnlichen Pflanzenpracht widerspiegelt. Neben Palmen und Zitronen sind es vor allem Kamelien, die Jahr für Jahr unzählige Pflanzenfreunde und Naturliebhaber in ihren Bann ziehen. Unmittelbar am Seeufer fasziniert der botanische Garten Parco delle Camelie mit einer Vielzahl an exotischen Pflanzen und rückt dabei besonders die prachtvoll blühende Kamelien in den Fokus.
Textauszug: Das Belvedere wird seinem Namen voll auf gerecht. Vom Balkon fällt der Blick auf den Lago Maggiore und die dahinterliegende Berge. Meter hohe Palmen und riesige Kakteen vermitteln mediterranes Flair. Aus dem Talkessel rund um Locarno dringt ein leichtes, aber permanentes Grundrauschen hinauf zum Vier-Sterne-Superior-Hotel, das aus drei separaten und durch Übergänge verbundene Gebäudeteilen besteht. Die Zimmer sind nicht gerade üppig groß, vom Platzangebot jedoch absolu adäquat. Das geräumige Bett ist mit mehreren Kissen in verschiedenen Härtegraden ausstaffiert, um je nach individueller Vorliebe größtmöglichen Schlafkomfort zu ermöglichen.
Textauszug: Auf dem kahlen Felsplateau bei Arcegno beugen sich ein paar Ginster-Büsche und die Zweige von Krüppelkiefern sanft im kontinuierlich wehenden Wind. Der Blick fällt auf Ascona und den in Dunst getauchten Lago Maggiore sowie die dahinter liegende Bergkette. Aus den Kopfhörern erklingt Entspannungsmusik. Ein halbes Dutzend Personen bewegt sich barfuß ganz individuell zum Sound der Musik. Einige geraten nahezu in Ekstase, andere lassen sich allenfalls zu einem dezenten Hüftwackeln hinreißen. Alex Dawson kniet auf einer pinkfarbenen Decke vor einem transportablen Mischpult und zaubert die unterschiedlichen Klänge auf die drahtlosen Kopfhörer der Entspannungsjünger.
Textauszug: Der große Name weckt Erwartungen. Und die Optik des prachtvollen Eingangs- und Restaurantbereichs gemahnt an die Bäderkultur und -architektur in den klassischen Kurorten in Böhmen und Polen. Dennoch wird das Grand Hotel & Centre Thermal in Yverdon-les-Bains im Schweizer Kanton Waadt diesem Anspruch trotz seiner vier Sterne nur bedingt gerecht. Das mag daran liegen, dass die stilvolle Optik des Hotels durch einen eher nüchternen, viergeschossigen Anbau, in dem sich die insgesamt 116 Zimmer befinden, gestört wird. Die Zimmer sind großzügig und geräumig geschnitten, verfügen allesamt über einen eigenen Balkon. Die Ausstattung der hellen Räume ist modern, aber durchaus nüchtern. Kein Bild verziert die Wände. Einzige Farbtupfer sind neben dem roten Teppich eine rote Wand hinter dem Bett sowie rot-beige Verdunklungsvorhänge. Beige Sessel mit Beistelltisch, ein langgezogener Schreibtisch mit integrierter Minibar sowie ein üppig bemessener Kleiderschrank ergänzen das Interior.
Textauszug: Der Kutscher kennt für gewöhnlich den Weg. Dies gilt ganz sicher auch für Claude Jäggi. Doch das wird für die nächsten gut zweieinhalb Stunden zur Nebensache. Ebenso wie die traumhafte Landschaft des Kanton Waadt an den Gestaden des Lac de Neuchâtel, des Neuenburgersees. Dabei ist dieser Teil der Schweiz überaus faszinierend – geprägt von einem weiten Tal mit sanften Bergen sowie urigen Dörfern und einladenden Almen. Gemütlich trotten Beauty und Piana im immer gleichen Tempo dahin. Kaum einer würdigt die stolze Rössern eine Blickes, während die Kutsche über schmale Pfade zwischen den ausgedehnten Weinbergen rollt.
Textauszug: Das kostenlose Kuhglockenkonzert ist eines der nicht zu überhörenden Markenzeichen. Zumindest von Juni bis September, wenn die Wiederkäuer rund um die Alpe das saftig grüne Gras auf 1.198 Metern hoch über dem Vallee de Joux im schweizerischen Kanton Waadt genießen. Die glücklichen Kühe freuen sich über Platz satt und weiden gemütlich rund um den auf einem Hügel liegenden, offenen Geheimtipp. Auch in der Alpe selber ist die Nähe zu den muhenden Milchspendern allgegenwärtig. Milchkannen umrahmen dekorativ die Fenster, während unter der Dachrinne unzählige Kuhglocken in verschiedenen Größen und verschieden gestalteten Halsbändern baumeln. Der Restaurantbereich besteht aus umgebauten Stallungen mit dicken Holzbalken und -trägern, die gleichzeitig als dekorative Raumteiler dienen.
Textauszug: In der Schweiz ticken die Uhren anders. Nicht langsamer, sondern präziser. So ist es kein Zufall, dass die Alpenrepublik als die Mutter aller Chronografen gilt. Insbesondere im Vallée de Joux im malerischen Kanton Waadt wissen die meisten der knapp 7.000 Einwohner im wahrsten Sinne des Wortes, was die Stunde geschlagen hat. Denn ihre Vorfahren waren es, die mit jahrhundertelanger Präzisionsarbeit den Grundstein für das hoch geschätzte Uhrmacherhandwerk im Herzen des Waadtländer Juras legten. Nicht von ungefähr erhob die UNESCO im Jahre 2020 das Uhrmacherhandwerk im Vallée de Joux zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit. Ein Ritterschlag, der das gerade einmal knapp 20 Kilometer lange und zwischen einem und fünf Kilometer breite Tal nicht nur auf die Reisekarte der Reichen, Schönen und Möchtegerne katapultierte.
Textauszug: Zürich ist mit seinen gut 390.000 Einwohnern nicht nur die größte Stadt der Schweiz, sondern auch eines der führenden europäischen Wirtschaft- und Finanzzentren. Als eine der Metropolen mit der weltweit höchsten Lebensqualität verzeichnet das charmante Fleckchen am Limmat zugleich enorm hohe Lebenshaltungskosten, die Zürich auch zu einem der teuersten Orte der Welt avancieren lassen. Gleichwohl hält das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Eidgenossen ein breites kulturelles und touristisches Angebot bereit, dass weitgehend kostenlos genutzt werden kann.
Textauszug: St.-Beatus sei Dank! Hätte sich der mutige Eremit im 6. Jahrhundert nicht so tapfer geschlagen und der Legende nach einen Feuer speienden Drachen in den heutigen St. Beatus-Höhlen erlegt – die Schweizer Region Interlaken wäre um eine Attraktion ärmer! Rund einen Kilometer geht es bei einer Höhlenwanderung ins Innere des Niederhorn-Massivs. Ein wahres Abenteuer für große und kleine Entdecker. Denn wer die atemberaubenden Berge rund um den Thunersee schon von außen betrachtet schön findet, der möchte sicher auch einmal in ihr Inneres vordringen um sich die massiven Felsformationen aus einer ganz anderen Perspektive anzusehen.