Textauszug: Mit ihrem türkisblauen Wasser gibt sich die weitläufige Poollandschaft überaus einladend. Wer im Frühjahr oder Herbst im Prinsotel La Dorada in Playa de Muro im Nordosten der spanischen Baleareninsel Mallorca zu Gast ist, erfährt beim Sprung in das kühle Nass im wahrsten Sinne des Wortes auf erfrischende Art und Weise, was der Unterschied zwischen „beheizbar“ und „beheizt“ ist. Letzteres ist zwar hier technisch möglich, wird aber praktisch nicht praktiziert. Dafür gibt es im Spa-Bereich einen kleinen Pool, der wohl warm temperiert ist. Und auch das nahe Meer ist in der Regel deutlich wärmer als die Freiluftpools des beliebten Familienhotels. In weniger als fünf Gehminuten ist der 5,3 Kilometer lange Sandstrand erreicht. Im Prinzip kaum mehr als einen Hüpfer über die Avenida de s’Albufera, die Hauptstraße in Playa de Muro, entfernt.
Thema: Test des Prinsotels La Dorada auf Mallorca
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Textauszug: Zuerst einmal, vorweg sei gesagt: Es ist ein Segen, dass es im ruhigen Nordosten von Mallorca, des Deutschen liebsten Ferieninsel, ein Krankenhaus gibt. Es wäre furchtbar, im Notfall erst einmal eine Autostunde nach Palma fahren zu müssen. Ohne Zweifel liegt es an den Tausenden von Touristen, die jährlich in den beschaulichen Ort Playa de Muro kommen, dass es hier überhaupt ein so stattliches Krankenhaus gibt. Allein ein paar Kulturunterschiede können unter Umständen dazu führen, dass man als deutscher Patient schlaflos und sorgenvoll hier im Krankenbett liegt und die Heimreise nicht erwarten kann. Kein Grund zur Sorge: Die Versorgung im Hostpital de Muro ist sehr gut, es geschieht nur alles anders als man das vielleicht aus einem deutschen Krankenhaus kennt. Über die Kulturunterschiede sei hier ziemlich subjektiv aufgeklärt – damit sie beruhigt gesunden können, falls Sie im Hospital liegen müssen statt am Strand liegen zu dürfen.
Textauszug: Bootsmann Tossing hat an Bord der “ Zeemeeuw“ alles im Griff. Seine knallblauen Augen leuchten, wenn der braungebrannte Holländer mit dem Wind zerzausten Haar seine Bariton-Stimmer anhebt: „Ladyyyyys and gentlemaaaaaan! Nu`solln`wir de´ Hauptsechels` settten!“. Fragezeichen auf den Gesichtern der Neu-Matrosen. Lachend zeigt Tossing auf mich – „Du, dieses Seil ziehen!“ Kraftich! Uuuund zieh`!“ Auch die Kinder werden von ihm charmant aber ohne Wiederspruch zu dulden an die Arbeit gebracht: “ Und nu`, alle kleinen Matrosen an die Seileeee!“. Sacht schwingt der Baum nach Backbord, es knarrt im Gebälk, die Sonne wird durch das Hauptsegel plötzlich abgeschirmt. Anerkennend hebt Tossing den Daumen. Ein echtes Kompliment an eine Mannschaft, die normalerweise mit Segeln nichts zu tun hat und aus lauter Kopfarbeitern verschiedenster Altersstufen besteht.
Textauszug: Katzen sitzen dort eigentlich eher selten. Und doch haben – vermutlich ungefragt – sie dem Platz ihren Namen geliehen: der Katzentisch ist so etwas wie der Holz gewordene Albtraum von Alleinreisenden. Gerne finden sich solche ungeliebten Plätze vor dem Durchgang zur Küche oder neben der Toilettentür im hintersten Winkel eines Restaurants. Sie werden als liebloser „Abstellplatz“ für diejenigen genutzt, die – aus was für Gründen auch immer – alleine unterwegs sind. Eine Vorstellung, die Singles, insbesondere in der zweiten Lebenshälfte, die Freude am Urlaub gehörig vermiesen können. Ebenso wie andere Gästequalen für Alleinreisende. Denn nicht selten werden diese in bessere Besenkammern verfrachtet und müssen obendrein noch einen satten Zuschlag für ein Einzelzimmer berappen.
Textauszug: Die Havel ist nicht der Mississippi. Sie ist kürzer, schmaler und fließt langsamer. Dafür hatte das Floß von Tom Sawyer ganz sich keinen Außenbordmotor. Auch wenn dieser hier nur schlappe fünf PS hat. Trotzdem kommt fast unweigerlich dieses herrliche Huckleberry-Finn-Feeling auf. Ein Hauch von Abenteuer inmitten der zivilisierten Welt, obschon dazu normalerweise eine Toilette und ein Bad gehören. Diesbezüglich gilt es zu improvisieren. Okay, bequeme Sitzgelegenheiten, eine Küche, Strom und fließend Wasser fehlen ebenso. Sieht man einmal vom Havel-Wasser ab. Darin lässt sich zwar baden, doch trinken mag es wohl niemand. Viel luxuriöser dürfte die fiktive Gestalt des Tom Sawyer auch nicht unterwegs gewesen sein. Das kleine Floß mit dem roten Aufbau ist gerade einmal 5,70 Meter lang und 2,75 Meter breit.
Textauszug: Nun gibt es im Reich der Themsen-Elli, wie Queen Elizabeth augenzwinkernd genannt wird, nicht nur Biertrinker, sondern auch diejenigen, die sich gerne mal im Stile von Leinwandheld James Bond einen Cocktail gönnen. Wobei es den meisten im Gegensatz zu 007 völlig egal ist, ob dieser geschüttelt oder gerührt ist. Unabhängig vom vermeintlich großen Durst der Nation steht das Vereinigte Königreich auch nicht zuletzt dank der guten alten Edgar Wallace Verfilmungen im Ruf, überaus nebelig zu sein. In London werden nun die Nebelschwaden geschickt mit dem Alkoholgenuss kombiniert. Dabei muss der Gast noch nicht einmal sein Glas erheben, um vom Alkoholgenuss benebelt zu sein.
Textauszug: Danke, Wind! Danke, dass Du die Regenwolken schnell wieder weggeblasen hast. Danke, dass Du für die eine oder andere Erfrischung sorgst. Und danke, dass Du sicherstellst, dass die herrlichen Tage hier in Zeeland dank des Sandes, den Du überall hin verteilt hast, auch zu Hause nicht sofort in Vergessenheit geraten. Allein auf der Insel Schouwen-Duiveland an der Südküste der Niederland laden 17 Kilometer Strand zum Sandkuchenbacken, Burgen bauen, Muscheln sammeln, Fußball spielen, aber auch zum Schwimmen, Segeln, Surfen und Faulenzen ein. Kein Wunder, dass hier neben dem Tosen der Wellen und dem Schreien der Möwen vor allem das Lachen der Kinder die Geräuschkulisse an der Nordseeküste zwischen Westenschouwen und Renesse dominiert. Gesäumt wird die Strandherrlichkeit von einer gut 1.100 Hektar großen Dünenlandschaft mit einladenden Sandwegen und Naturpfaden. Und auf den Sandbänken in der Oosterschelde, dem mit 37.000 Hektar Fläche größten Naturschutzgebiet der Niederlande, und im Vordelta tummeln sich in den Sommermonaten Seehunde mit ihren Jungen.
Textauszug: Das löwenstarke Musical, das seit dem Jahre 2001 im Hamburger Hafen gezeigt wird, erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Kein Wunder, erweckt „Der König der Löwen“ doch die bunte Tierwelt und die Schönheit der Serengeti zum Leben. Die Zahlen sprechen für sich: Wenn mehr als neun Millionen Zuschauer mit den Füßen abstimmen und an die Hamburger Landungsbrücken pilgern, um sich mit der Löwenfähre zum beliebtesten Musical Deutschlands übersetzen lassen, dann lässt das keinen Zweifel daran, wie gelungen die Geschichte um Simba ist! Basierend auf dem gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1994 dreht sich auch im Musical alles um den Werdegang des kleinen Löwen, der sich gegen seinen bösen Onkel und Widersacher Scar durchsetzen muss.
Textauszug: Es gibt Orte, von denen haben die meisten wohl noch nie gehört. Einer dieser Flecken Erde ist fraglos das niederländische Hoenderloo. Ein lang gezogenes Dorf vor den Toren von Apeldoorn mit gerade einmal 1.700 Einwohnern und viel Gegend drum herum. Im Land der Meisjes wird das eher unscheinbare Nest liebevoll „Oranjeloo“ genannt, nachdem die niederländische Fußball-Nationalmannschaft hier dreimal vor Welt- und Europameisterschaften ein Trainingslager bezog – zuletzt 2010. Ansonsten gibt es in Hoenderloo neben der Heldringkerk, der örtlichen Kirche, nicht viel zu sehen, sieht man einmal vom kleinen niederländischen Elektrizitätsmuseum ab. Dieses wirkt von außen und innen eher wie ein kunterbuntes Sammelsurium aus elektronischen Apparaturen. Ein roter Faden durch die Ausstellung ist hier kaum zu erkennen. Eher wirkt es so, als seien all die Teile, die irgendwie mit Stromgewinnung und -verbrauch zu tun haben, nur nach einem Kriterium angeordnet worden: eben dort, wo gerade etwas Platz ist.
Textauszug: Man merkt es schon beim Betreten der schmucken Eingangshalle des Mediterana in bergisch Gladbach: In den heiligen Hallen der Entspannung herrscht Gelassenheit allerorten. Lächelnde Mitarbeiter, rauschende Saris – ein leichter Duft von Massageöl in der Luft. Und man ahnt sofort: Hier kann man wirklich den Alltag hinter sich lassen, eine ganz andere Welt betreten. Als Erstbesucher befällt einen nach Verlassen der Umkleiden zunächst einmal ein wenig Ratlosigkeit aufgrund der Vielzahl an Entspannungsangeboten und der Größe des Wellnesstempels. Besteht dieser doch aus verschiedenen Gebäuden, die locker in eine herrlich gestaltete Gartenlandschaft verteilt liegen. In dieser versteckt sind über 30 Ruheräume und Bäder in allen Farben und Formen zu finden.