Textauszug: Es erscheint uns heute oft wie ein aus der Zeit gefallenes Vergnügen – so wie Zirkus heute eigentlich kaum noch einen vom Hocker haut. Und doch, bei einem Streifzug hinter den Kulissen des Salzburger Marionettentheaters verfällt jeder dem Charme der kleinen, hölzernen Charaktere. Auf dem Spielplan des „großen“, im Jahre 1913 gegründeten Theaters mit seinen „kleinen Darstellern“ stehen mehrere Opern verschiedener Komponisten. Darunter natürlich Mozarts „Die Zauberflöte”, aber auch wie Tschaikowskys Ballettstück „Der Nussknacker” und Saint-Exupérys ewig junger Klassiker „Der kleine Prinz“.
Thema: Hinter den Kulissen des Salzburger Marionttentehaters
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Textauszug: Wie jemand, der regelmäßig nascht, geschweige denn selber sein bester Kunde ist, sieht Doris Fürst nicht aus. Im Gegenteil. Sie ist rank und schlank, und doch voller Begeisterung für das berühmte Naschwerk aus dem eigenen Haus. Gemeinsam mit ihrem Mann Martin führt Doris Fürst das kleine Salzburger Familienunternehmen mit Weltruf. Der Ur-Ur-Urgroßvater ihres Mannes hatte mit der legendären Mozartkugel im Jahre 1890 die erste kugelförmige Praline der Welt erfunden und nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, benannt. Und wie der Musiker ist auch die Mozartkugel bis zum heutigen Tage untrennbar mit dem österreichischen Salzburg verbunden.
Textauszug: St.-Beatus sei Dank! Hätte sich der mutige Eremit im 6. Jahrhundert nicht so tapfer geschlagen und der Legende nach einen Feuer speienden Drachen in den heutigen St. Beatus-Höhlen erlegt – die Schweizer Region Interlaken wäre um eine Attraktion ärmer! Rund einen Kilometer geht es bei einer Höhlenwanderung ins Innere des Niederhorn-Massivs. Ein wahres Abenteuer für große und kleine Entdecker. Denn wer die atemberaubenden Berge rund um den Thunersee schon von außen betrachtet schön findet, der möchte sicher auch einmal in ihr Inneres vordringen um sich die massiven Felsformationen aus einer ganz anderen Perspektive anzusehen.
Textauszug: Wer mit Kindern in die Berge fährt, der hört nach ein paar Tagen in den Wanderstiefeln sicher irgendwann ein leicht nörgeliges „Waaaas? Schon wieder wandern?!“ Nur gut, dass es in der Bergwelt Interlakens tolle Alternativaktivitäten gibt. Wie wäre es zur Abwechselung einmal, sich auf ein schnittiges Gefährt zu stellen und im eigenen Tempo zu Tale zu sausen? Möglich ist das zum Beispiel mit dem coolen Trotti-Bike, das man am Niederhorn, dessen Talstation bequem per Bus in weniger als 30 Minuten ab Interlaken erreicht ist, gegen Gebühr ausleihen kann. Nach einer kurzen Fahrt mit der Standseilbahn geht es an der Mittelstation Vorsass los.
Textauszug: Wie in einem Adlernest thront, wer im zwölften Stock in der Bar des aDLERS sitzt. Erhaben schaut man über das phantastische Alpen-Panorama sowie die Innenstadt von Innsbruck, das unter einem ausgebreitet liegt. Die Einrichtung der Bar besticht, wie beim gesamten Hotelinterieur durch eine gelungene Mischung aus modernem, relaxten, urbanen Stil. Absolut zentral gelegen, ist dieses elegante, elipsenförmige Hotel perfekt für alle, die eine Mischung aus Stadt- und Bergerlebnissen suchen. Und zwar sommers wie winters – schließlich liegt auch die berühmten Innsbrucker Skischanze in Sichtweite. Kein Wunder, dass das im Juni 2013 eröffnete Haus auch über einen geräumigen Skikeller verfügt.
Textauszug: Erst fließt der Schweiß, dann das Wasser in Strömen. So gesehen ist das feuchte Element ein treuer Begleiter auf dem Weg zum und entlang des größten Wasserfalls in Tirol. Denn bevor das 159 Meter hohe Naturschauspiel des Stuibenfalls aus nächster Nähe in Augenschein genommen werden kann, sind zunächst einmal Füße, Waden und Oberschenkel gefordert. Zumal der Stuibenfall nur per Pedes zu erreichen ist. Durch einen schattigen Wald führt der Anstieg vom Wanderparkplatz am Kentalweg in Umhausen. Fast dreieinhalb Kilometer lang geht es dabei stetig und steil bergauf. Mehr als 500 Höhenmeter gilt es zu bewältigen.
Textauszug: „The best things in life are free“, lautet ein bekanntes Sprichwort. So auch in der norwegischen Hauptstadt Oslo, die gemeinhin als eines der teuersten Pflaster der Welt gilt. Und doch gibt es hier einige grandiose Einrichtungen, die sich vollkommen kostenfrei genießen lassen können. Zu diesen zählt der Ekebergpark. Das weitläufige Areal südlich der Innenstadt und der neuen Oper dient der norwegischen Hauptstadt seit rund 130 Jahren als grüne Lunge und Naherholungsgebiet. Und obschon das gut 4,3 Quadratkilometer große Areal zwischenzeitlich in eine Art Dornröschenschlaf verfiel, erlebt es seit Herbst 2013 eine wahre Renaissance.
Textauszug: Irgendwie ist in Schottland vieles anders. Die Autos fahren auf der falschen Straßenseite, Männer tragen bei der einen oder anderen Gelegenheit Röcke und Mars-Riegel werden zum Nachtisch frittiert. Da passt es ins Bild, das Gäste nur rein dürfen, wenn niemand zuhause ist. Die Rede ist nicht von ungebetenen Besuchern, sondern von allen, die einmal einen Blick darauf werfen wollen, wie die gekrönten und gefönten Häupter dieser Welt residieren. Das weitläufige Areal von Balmoral Castle etwa, der Sommersitz der Queen, ist nur zugänglich, wenn Elizabeth II. samt Gefolge dort nicht verweilt. In der Regel verbringt die britische Königin den August und Teile des Septembers in ihrem schottischen Schloss.
Textauszug: Wer immer schon einmal davon träumte, wie die Fürsten dieser Welt in einem Schloss zu übernachten, für den ist das Ardoe House Hotel & Spa vor den Toren der schottischen Öl-Hauptstadt Aberdeen fraglos die richtige Adresse. Über eine lange, geschwungene Auffahrt geht es quer durch eine wunderbare Parkanlage zum von Säulen gesäumten Portal des Vier-Sterne-Hauses. Zwei steinerne Jagdhunde „bewachen“ den Eingangsbereich. So stilvoll sich der Prachtbau inmitten des zwölf Hektar großen Anwesens von außen gibt, so stilvoll ist auch das Interieur. Hier den riesigen, hohen Holztüren wartet schottischer Chic mit Castle-Feeling. Der Lobbybereich ist mit Eichenholz verziert. An den Wänden hängen moderne Fotos von coolen Dudelsackspielern mit hipper Sonnenbrille.
Textauszug: Kyle ist ein menschlicher Kleiderschrank im Rock. Fast zwei Meter groß, rund 120 Kilogramm schwer und ein Kreuz, hinter dem sich die meisten locker umziehen könnten, ohne gesehen zu werden. Dabei hat der 25-jährige Schotte nicht unbedingt die Figur eines durchtrainierten Zehnkämpfers. Im Gegenteil, an Bauch und Hüfte schiebt er das eine oder andere Pfündchen zu viel vor sich her. Und doch ist Kyle ein Bär von einem Mann – noch dazu mit Bärenkräften gesegnet. Mal wirft er riesige Baumstämme, dann stößt er mächtige Steine oder wirbelt einen Stahlhammer durch die Gegend. Kyle, der mit vollem Namen Kyle Robert Randalls heißt, ist einer der Top-Athleten, die zwischen April und September quer durch Schottland bei den so genannten Highland Games bewundert werden können.