Textauszug: Ein wenig ist man hin- und her gerissen zwischen der Steinzeit und der Zukunft. Vor dem Eingangsportal erhebt sich ein stolzes Mammut, das seine Füße in einem Brunnen badet. Überwuchert ist das Urzeittier mit Efeu. Derweil wirken die drei Schwimmschalen, die sich jeweils auf kreisrunden Säulen gen Himmel strecken, wie überdimensionierte UFOs, deren Dächer bei der Landung abhanden gekommen sind. Keine Frage, die aufgestelzten Schüsseln des Aqua Domes im österreichischen Längenfeld sind Blickfang und Sehnsuchtsort zugleich – zumindest für alle Entspannungsjünger.
Thema: Tirols größte Wellness-Landschaft
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Textauszug: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Die Sitzplatz-Vergabe-Lotterie im Flugzeug ebenfalls nicht. Und doch hoffen nicht wenige, im Flieger einen halbwegs passablen Platz zu ergattern. Einen, ohne eine ungemeldete Massendemonstration mit Welkfleisch, das über die Lehne schwappt, als Sitznachbarn. Auch sollten die Zufallsbekanntschaften weder unangenehme Gerüche absondern, noch chronisch unruhig hin und her rutschen oder einen ohne Punkt und Komma volltexten. Gut, mit dem nötigen Kleingeld lässt sich so eine Art von Reisebegleitung weitgehend ausschließen. Dazu könnten zwei Plätze im Flieger oder gleich die Business-Klasse gebucht werden. Wobei Letztere nicht auf allen Strecken und von allen Airlines vorgehalten wird.
Textauszug: Fast fühlt es sich an, als ob man mitten in einem Bollywood-Film gelandet ist. Das mag daran liegen, dass viele Elemente in den Swarovski-Kristallwelten im österreichischen Wattens bunt, blinkend, schimmernd, prächtig, intensiv und mächtig daherkommen. Gläsern-klare Zurückhaltung sucht man in dieser Erlebniswelt im Zeichen des Kristalls vergeblich. Die Faszination, die den glitzernden Kristallen ausgehen, ist bis heute ungebrochen. Ob Daniel Swarovski, der im Jahre 1895 sein Unternehmen für geschliffenes Kristall in Wattens in Tirol, gründete, wohl schon ahnte, dass er damit ein Stück weit die Welt der Mode, Kunst und Dekoration erobern würde? Fest steht, dass er von Anfang an visionär dachte. Und so ist es wohl ganz in seinem Sinne, dass zum hundertjährigen Firmenjubiläum eine Erlebniswelt im Zeichen des Kristalls eröffnet wurde.
Textauszug: wei schwarze Laternen und schwarze, bepflanzte Blumenkübel säumen den eher schlichten Eingang, der wenig spektakulär wirkt. Wäre da nicht das verblasste Wappen der Erskine Familie über dem Türbogen zu erkennen, könnte man fast meinen, es handele sich um ein „stinknormales“ Wohnhaus. Doch allein die lange Anfahrt durch die fast zehn Hektar große Parkanlage lässt erahnen, dass das altehrwürdige Macdonald Pittodrie House dann doch eher an ein Schloss gemahnt. Die Geschichte des heutigen Vier-Sterne-Hotels in der schottischen Grafschaft Aberdeenshire reicht zurück bis in das Jahr 1480, als der Herrensitz für die Erskine Familie, Verwandte des Earl of Mar, errichtet wurde.
Textauszug: Es erscheint uns heute oft wie ein aus der Zeit gefallenes Vergnügen – so wie Zirkus heute eigentlich kaum noch einen vom Hocker haut. Und doch, bei einem Streifzug hinter den Kulissen des Salzburger Marionettentheaters verfällt jeder dem Charme der kleinen, hölzernen Charaktere. Auf dem Spielplan des „großen“, im Jahre 1913 gegründeten Theaters mit seinen „kleinen Darstellern“ stehen mehrere Opern verschiedener Komponisten. Darunter natürlich Mozarts „Die Zauberflöte”, aber auch wie Tschaikowskys Ballettstück „Der Nussknacker” und Saint-Exupérys ewig junger Klassiker „Der kleine Prinz“.
Textauszug: Wohl nur die wenigsten dürfen sich rühmen, eine Königsfamilie zum Nachbarn zu haben. Noch dazu eine, die ganz nebenbei auch seit gut 160 Jahren zu den Stammkunden zählt. Und eben jene ansonsten nur selten zu sehenden Blaublüter, die gerne auf ihrem großzügigen Anwesen rund um das prächtige Balmoral Castle ihre Ruhe und Abgeschiedenheit genießen, ließen es sich wiederum nicht nehmen, den Nachbarn auf eine besondere Art zu adeln. Denn niemand Geringeres als die bis heute hoch verehrte Queen Victoria verlieh der kleinen Destillerie bereits im Jahre 1848 das Prädikat „Royal“.
Textauszug: Wie jemand, der regelmäßig nascht, geschweige denn selber sein bester Kunde ist, sieht Doris Fürst nicht aus. Im Gegenteil. Sie ist rank und schlank, und doch voller Begeisterung für das berühmte Naschwerk aus dem eigenen Haus. Gemeinsam mit ihrem Mann Martin führt Doris Fürst das kleine Salzburger Familienunternehmen mit Weltruf. Der Ur-Ur-Urgroßvater ihres Mannes hatte mit der legendären Mozartkugel im Jahre 1890 die erste kugelförmige Praline der Welt erfunden und nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, benannt. Und wie der Musiker ist auch die Mozartkugel bis zum heutigen Tage untrennbar mit dem österreichischen Salzburg verbunden.
Textauszug: St.-Beatus sei Dank! Hätte sich der mutige Eremit im 6. Jahrhundert nicht so tapfer geschlagen und der Legende nach einen Feuer speienden Drachen in den heutigen St. Beatus-Höhlen erlegt – die Schweizer Region Interlaken wäre um eine Attraktion ärmer! Rund einen Kilometer geht es bei einer Höhlenwanderung ins Innere des Niederhorn-Massivs. Ein wahres Abenteuer für große und kleine Entdecker. Denn wer die atemberaubenden Berge rund um den Thunersee schon von außen betrachtet schön findet, der möchte sicher auch einmal in ihr Inneres vordringen um sich die massiven Felsformationen aus einer ganz anderen Perspektive anzusehen.
Textauszug: Wer mit Kindern in die Berge fährt, der hört nach ein paar Tagen in den Wanderstiefeln sicher irgendwann ein leicht nörgeliges „Waaaas? Schon wieder wandern?!“ Nur gut, dass es in der Bergwelt Interlakens tolle Alternativaktivitäten gibt. Wie wäre es zur Abwechselung einmal, sich auf ein schnittiges Gefährt zu stellen und im eigenen Tempo zu Tale zu sausen? Möglich ist das zum Beispiel mit dem coolen Trotti-Bike, das man am Niederhorn, dessen Talstation bequem per Bus in weniger als 30 Minuten ab Interlaken erreicht ist, gegen Gebühr ausleihen kann. Nach einer kurzen Fahrt mit der Standseilbahn geht es an der Mittelstation Vorsass los.
Textauszug: Wie in einem Adlernest thront, wer im zwölften Stock in der Bar des aDLERS sitzt. Erhaben schaut man über das phantastische Alpen-Panorama sowie die Innenstadt von Innsbruck, das unter einem ausgebreitet liegt. Die Einrichtung der Bar besticht, wie beim gesamten Hotelinterieur durch eine gelungene Mischung aus modernem, relaxten, urbanen Stil. Absolut zentral gelegen, ist dieses elegante, elipsenförmige Hotel perfekt für alle, die eine Mischung aus Stadt- und Bergerlebnissen suchen. Und zwar sommers wie winters – schließlich liegt auch die berühmten Innsbrucker Skischanze in Sichtweite. Kein Wunder, dass das im Juni 2013 eröffnete Haus auch über einen geräumigen Skikeller verfügt.