Textauszug: Die Lage am Zusammenfluss der River Fiddich und Spey inmitten von Speyside, der berühmten Whisky-Region in Schottland, lässt erahnen, auf welche Genüsse sich das Craigellachie Hotel spezialisiert hat. Als eine der größten Whisky-Bars des Landes hat das Hotel mehr als 900 verschiedene Malt Whiskys im Ausschank. Die Gaumenfreuden allein auf das „Wasser des Lebens“ zu beschränken, wäre allerdings nicht fair. Denn im hoteleigenen Restaurant, dem Copper Dog, werden exzellente schottische Spezialitäten wie Haggis, Steaks, Lamm-Varianten, Jakobsmuscheln oder geräucherter Schellfisch serviert, während in der angrenzenden Bar Kaminfeuer und Livemusik das Wohlfühlgefühl komplettieren.
Thema: Test des Craigellachie Hotels in Speyside
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Textauszug: „Wenn es nicht schmerzt, ist es kein richtiger Regen, sondern nur ein bisschen nasse Luft“, lacht Tourguide Emily mit Blick auf die Tatsache, dass sich in Highlands regelmäßig alle vier Jahreszeiten an einem Tag erleben lassen. Ein wenig augenzwinkernd schiebt der fröhliche Lockenkopf hinterher: „Der Klimawandel spielt mit der schottischen Psyche. Auf einmal können wir sogar ab und zu planen und uns für die nächste Woche zum Grillen oder Picknick verabreden.“ Schon hat die Powerfrau aus dem nahen Inverness wieder den Blick auf die Heimat des Seeungeheuers gerichtet. Im 6. Jahrhundert, so Emily weiter, will der irische Missionar St. Columba eine Kreatur mit echsenähnlichem Kopf, einem langen Schlangenhals und zwei Höckern gesichtet haben. Die eigentliche Popularität erlangte Nessie jedoch erst, als 1933 ein gewisser Hugh Gray ein unscharfes Foto des Monsters schoss, und die Echtheit des Bildes von einer Fotofirma bestätigt wurde.
Textauszug: Die Briten und ihre Nachbarn, die Iren, tun es. Andere aber auch. So zum Beispiel die Japaner, Australier, Inder, Neuseeländer und eine ganze Reihe (ehemaliger) Commonwealth-Staaten wie Malta, Zypern, die Bahamas, Jamaika, Pakistan oder Hongkong. Ebenso wie Macau, Thailand, Malaysia, Botswana, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Kenia und Südafrika. Sie alle fahren links und sind damit nicht allein. Weltweit gibt es heute Linksverkehr in 58 Staaten. Erklärungsversuche für dieses Phänomen sind nicht minder zahlreich. Das Ganze einfach damit ab zu tun, dass die Briten und Iren irgendwie anders sind, genügt fraglos nicht.
Textauszug: Das Geschrei der Möwen macht einem unweigerlich bewusst, wie nahe das Meer ist. Auch wenn beim Gang durch die historische Altstadt nichts von maritimem Flair zu spüren ist. Knapp drei Kilometer Luftlinie trennen Old Aberdeen vom gut fünf Kilometer langen Sandstrand und der Nordsee. Hier legt Schottlands drittgrößte Stadt gleichzeitig ein altes und junges Gesicht in Form von historischen Gebäuden und Tausenden von Studenten an den Tag. Das Gros der Prachtbauten in dem von Kopfsteinpflaster durchzogenen Viertel am Ufer des Don stammt aus dem 17. Jahrhundert. Herzstück des denkmalgeschützten Viertels bildet der alt-ehrwürdige Gebäudekomplex der 1495 gegründeten Universität rund um das renommierte King’s College. Nur einen Steinwurf entfernt erhebt sich die St. Machar’s Cathedral, die gemeinhin als Wiege der Stadt gilt.
Textauszug: wei schwarze Laternen und schwarze, bepflanzte Blumenkübel säumen den eher schlichten Eingang, der wenig spektakulär wirkt. Wäre da nicht das verblasste Wappen der Erskine Familie über dem Türbogen zu erkennen, könnte man fast meinen, es handele sich um ein „stinknormales“ Wohnhaus. Doch allein die lange Anfahrt durch die fast zehn Hektar große Parkanlage lässt erahnen, dass das altehrwürdige Macdonald Pittodrie House dann doch eher an ein Schloss gemahnt. Die Geschichte des heutigen Vier-Sterne-Hotels in der schottischen Grafschaft Aberdeenshire reicht zurück bis in das Jahr 1480, als der Herrensitz für die Erskine Familie, Verwandte des Earl of Mar, errichtet wurde.
Textauszug: Irgendwie ist in Schottland vieles anders. Die Autos fahren auf der falschen Straßenseite, Männer tragen bei der einen oder anderen Gelegenheit Röcke und Mars-Riegel werden zum Nachtisch frittiert. Da passt es ins Bild, das Gäste nur rein dürfen, wenn niemand zuhause ist. Die Rede ist nicht von ungebetenen Besuchern, sondern von allen, die einmal einen Blick darauf werfen wollen, wie die gekrönten und gefönten Häupter dieser Welt residieren. Das weitläufige Areal von Balmoral Castle etwa, der Sommersitz der Queen, ist nur zugänglich, wenn Elizabeth II. samt Gefolge dort nicht verweilt. In der Regel verbringt die britische Königin den August und Teile des Septembers in ihrem schottischen Schloss.
Textauszug: Wer immer schon einmal davon träumte, wie die Fürsten dieser Welt in einem Schloss zu übernachten, für den ist das Ardoe House Hotel & Spa vor den Toren der schottischen Öl-Hauptstadt Aberdeen fraglos die richtige Adresse. Über eine lange, geschwungene Auffahrt geht es quer durch eine wunderbare Parkanlage zum von Säulen gesäumten Portal des Vier-Sterne-Hauses. Zwei steinerne Jagdhunde „bewachen“ den Eingangsbereich. So stilvoll sich der Prachtbau inmitten des zwölf Hektar großen Anwesens von außen gibt, so stilvoll ist auch das Interieur. Hier den riesigen, hohen Holztüren wartet schottischer Chic mit Castle-Feeling. Der Lobbybereich ist mit Eichenholz verziert. An den Wänden hängen moderne Fotos von coolen Dudelsackspielern mit hipper Sonnenbrille.
Textauszug: Kyle ist ein menschlicher Kleiderschrank im Rock. Fast zwei Meter groß, rund 120 Kilogramm schwer und ein Kreuz, hinter dem sich die meisten locker umziehen könnten, ohne gesehen zu werden. Dabei hat der 25-jährige Schotte nicht unbedingt die Figur eines durchtrainierten Zehnkämpfers. Im Gegenteil, an Bauch und Hüfte schiebt er das eine oder andere Pfündchen zu viel vor sich her. Und doch ist Kyle ein Bär von einem Mann – noch dazu mit Bärenkräften gesegnet. Mal wirft er riesige Baumstämme, dann stößt er mächtige Steine oder wirbelt einen Stahlhammer durch die Gegend. Kyle, der mit vollem Namen Kyle Robert Randalls heißt, ist einer der Top-Athleten, die zwischen April und September quer durch Schottland bei den so genannten Highland Games bewundert werden können.
Textauszug: Obwohl Stonehaven noch nicht einmal 12.000 Einwohner zählt, verfügt das Hafenstädtchen an der schottischen Ostküste gleich über zwei Pilgerstätten. Da ist zum einen etwas außerhalb die Burgruine von Dunnattor Castle. Die Festung, deren Geschichte bis in das 9. Jahrhundert zurückgeht, liegt spektakulär über dem Meer auf einem 50 Meter hohen Felsplateau. Nicht weniger Anziehungskraft besitzt am nördlichen Ende der Strandpromenade der Bay Fish & Chip Shop. Nicht selten bilden sich vor dem im wahrsten Sinne des Wortes (mehrfach) ausgezeichneten Winzgeschäft mit der ganz in Hellblau gehaltenen Holzfassade ellenlange Schlangen. Aus aller Herren Länder kommen Genussfreudige hierher, um die vermeintlich besten Fish & Chips des Landes zu kosten.
Textauszug: Ganz ehrlich, ein bisschen schmeichelt es mir schon, wenn eine junge Dame im zarten Alter von gerade einmal 16 Jahren voll auf mich fliegt. Ihre Figur ist tadellos. Dazu diese tief braunen Augen. Dieser wache Blick, dem nichts zu entgehen scheint. Der bräunliche Teint – wenn man überhaupt davon sprechen kann. Ihre Brust ist überaus flauschig. Irgendwie war es schön und unerwartet weich, als ich diese mit zum ersten Mal darüber streichelte. Etwas gewöhnungsbedürftig sind allerdings die Essgewohnheiten der jungen Dame. Mal nascht sie ein Entenbein, mal einen Hühnerkopf – und alles von meinem in Leder gehüllten Handrücken.
Textauszug: In einem Land, in dem Männer in Röcken mit Baumstämmen werfen, wundert es wenig, wenn die naturverbundenen Bewohner einem ungewöhnlichen Hobby im wahrsten Sinne des Wortes nachgehen. Die Schotten sammeln nämlich Berge. Nicht irgendwelche Berge, sondern ganz bestimmte. Diese müssen mehr als 3.000 Fuß, was grob 915 Metern entspricht, hoch sein. Von dieser Sorte finden sich allein im schottischen Hochland 282 Stück. Die Sammler gehen dabei nicht etwa mit Hammer und Meißel hin, um Teile von den Bergen abzuzwacken. Vielmehr bemühen sie sich, den Gipfel eines jeden dieser Berge zu erklimmen. Längst ist dieses ehrgeizige Vorhaben zu einem Volkssport geworden, an dem sich Wanderer und Alpinisten aus aller Herren Länder beteiligen.