Textauszug: Durch die geöffneten Fenster schallen dezent das Läuten von Kuhglocken und das sanfte Plätschern der Fontäne auf dem kleinen Teich in der Mitte des gepflegten Kurparks. Keine fünf Gehminuten vom schnuckeligen Ortszentrum direkt am Staufenpark, dem liebevoll angelegten Kurpark des 7.200-Seelen-Nestes, befindet sich mit dem Lindner Parkhotel Oberstaufen eine der wohl besten Adressen im Allgäu.
Thema: Test des Linder Parkhotels in Oberstaufen
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Textauszug: Berlin steht nicht gerade im Ruf, das Feinschmecker-Mekka der Deutschen zu sein. Wohl auch, weil in der Hauptstadt eine große Liebe für schnelles Essen zu herrschen scheint. Vor allem Buletten und Curry-Wurst erfreuen sich an der Spree anhaltender Beliebtheit. Kaum eine Straßenecke, an der das gebratene Hackfleisch oder die klein gehäckselte Wurst mit der scharfen Sauce nicht zu bekommen ist. Und die Berliner sind so verliebt in ihre Wurst, dass sie ihr sogar ein eigenes Museum gewidmet haben. Seit 2009 bereitet das Deutsche Currywurst Museum unweit des berühmten Checkpoint Charlies als Wissenswerte über die Geschichte und Zubereitung des Snacks anschaulich auf. Hier wird auch einer gewissen Herta Heuwer gedacht.
Textauszug: Die sanften Hügel und Bergkuppen des Voralpenlandes erstrahlen in verschiedenen Grüntönen. In der klaren Bergluft liegt ein Duft von frisch geschnittenem Gras. An den bewaldeten Hängen senden auch die Nadelbäume einen Gruß an die Nase. Fast scheint es, als sei die Bergwelt rund um Oberstaufen eine gigantische Freiluftfabrik für Latschenkiefer-Produkte. Musikalisch umrahmt wird die Idylle vom permanenten Läuten der Kuhglocken. Die meisten Rindviecher sind kakaobraun und wohl genährt. Das Grasen an den Hanglagen scheint ihnen nichts auszumachen. Auch genetische Veränderungen wie kürzere Beine vorne oder an einer Seite sind für das Laienauge dabei nicht zu erkennen. Im Gegenteil, bei den etwas steileren Passagen kommt ein wenig Kuh-Neid auf.
Textauszug: Die lange Liste namhafter Gäste zieren mit den Prinzen Charles und Andrew sowie Lady Diana Angehörige des britischen Königshauses. Auch viele andere Stars und Sternchen, Reiche, Schöne und Gefönte waren hier schon zu Gast. Wohl auch, weil das Stocks Hotel abseits der üblichen Touristenpfade auf der herrlich ruhigen Kanalinsel Sark liegt. Ein mit gerade einmal 4,8 Kilometern Länge und 2,4 Kilometern Breite überaus überschaubares Island im Golf von St. Malo, das weder zu Großbritannien, noch zur EU gehört und als britischer Kronbesitz entsprechend einen Sonderstatus genießt.
Textauszug: Zugegeben, die Bezeichnung „Baumhaus“ ist in der Tat etwas irreführend. Wer dabei an eine gezimmerte Hütte auf einer Astgabel denkt, wird enttäuscht sein. Und doch sind die Baumhäuser des Naturerlebnisparks Panarbora im oberbergischen Waldbröl etwas Besonderes. Die Häuser sind bis auf Türen und Fensterrahmen, die in grellem Quietschgrün gehalten sind, komplett aus Holz. Statt auf einer Astgabel sind sie auf bis zu sieben Metern hohen (Holz-) Stelzen zwischen riesigen Bäumen errichtet worden und bequem über einen (Holz-) Pfad und wenige Stufen zu erreichen.
Textauszug: Ötzi-Tattos, Milchkannen-Xylophone, diebische Raben, schmusige Widder und das Rätsel um einen Edelstein auf 2020 Metern – die Urlaubsmöglichkeiten für Groß und Klein sind im Ötztal perfekt für sorglose Ferientage in den Bergen. Und wer meint, Bergurlaub sei automatisch gleichbedeutend mit Wanderurlaub, hat sich getäuscht. Gerade für Familien bietet das Ötztal Freizeitbedingungen, die an Vielfalt kaum zu toppen sind. „Wer ist das denn?“, fragt die siebenjährige Maike staunend, als sie die Gletschermumie Ötzi beim Betreten des Ötzi-Dorfes entdeckt.
Textauszug: Das Herz des Habicher Hof in Oetz heißt Elisabeth und strahlt großen und kleinen Besuchern direkt beim Betreten der Lobby entgegen. Die resolute Dame in den besten Jahren lässt keinen Zweifel daran, dass hier jeder Gast herzlich willkommen ist. Munter erläutert sie dann die Vorzüge des Vier-Sterne-Hotels: Hallenbad, Garten, Restaurant, Terrasse… und was es mit der „Ötztal Premium Card“ auf sich hat, die jeder Gast beim Einchecken gleich in die Hand gedrückt bekommt. Eine bunte Mischung aus Freizeitangeboten, alle Bergbahnen, Freibäder, selbst der legendäre Aqua Dome sind inklusive und schonen so den Geldbeutel der Urlauber.
Textauszug: Irgendwie ist der „Teuto“ wie eine Insel. Eine grüne Insel, wohl gemerkt. Ungemein waldreich noch dazu. Durchzogen von Seen und Flüssen ist der Teutoburger Wald eine perfekte Erholungsinsel im Herzen von Deutschland – noch dazu aus allen Himmelsrichtungen gut zu erreichen. Nicht von ungefähr nutzen viele Menschen aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland, aber auch aus Berlin und Hamburg, Bremen und Hannover, Frankfurt oder Kassel gerne die Gelegenheit, um für ein paar Tage im „Teuto“ Energie zu tanken oder einfach die Seele baumeln zu lassen. Und dies in einer Region, in der es viel zu entdecken gibt. Der Bogen spannt sich vom UNESCO Weltkulturerbe Corvey in Höxter über das weithin sichtbare Hermannsdenkmal in Detmold bis hin zu den Externsteinen bei Horn-Bad Meinberg.
Textauszug: Finnland gehört zu den Ländern ohne berühmte Sehenswürdigkeiten und Landmarken. Zumindest ohne solche, die ein jeder aus dem Stehgreif sofort benennen könnte. Dennoch ist Finnland seit Jahr und Tag nicht von ungefähr eines der großen Sehnsuchtsziele im Norden Europas. Zu den besonderen Pfunden, mit denen Suomen tasavalta, wie die Republik offiziell heißt, wuchern kann, gehört fraglos die grandiose Natur. Und davon gibt es in Finnland reichlich. Denn das Land ist flächenmäßig zwar fast so groß wie Deutschland, aber mit gerade einmal 5,5 Millionen Einwohnern übers dünn besiedelt. Fast 86 Prozent der Fläche sind bewaldet. Diese gigantischen Wald- und Moorlandschaften bestechen zudem durch eine faszinierende Flora und Fauna. Da tummeln sich Elche, aber auch Braunbären und Luchse sowie Vielfraße.
Textauszug: In manchen Hotels ist die Fassade ein Blender. Dahinter verbirgt sich in solchen Fällen oft ein eher bescheideneres Ambiente, das den geweckten Erwartungen überhaupt nicht gerecht wird. Anders beim Grandior in der tschechischen Hauptstadt Prag. Die in die Jahre gekommene Hausfront ist nicht gerade einladend. Und dann geht es noch durch einen langen Schlauch, ehe die moderne Empfangshalle mit der Rezeption erreicht ist. Platz satt, ein wenig Ostblockflair, moderne Kunst und Lichtinstallationen prägen das Entree. Die Zimmer des Fünf-Sterne-Hauses, das rund zehn Gehminuten vom Pulverturm entfernt liegt, sind ebenfalls sehr großzügig geschnitten. Hell. Modern. Einladend.
Textauszug: Ja, der Hugo. Da steht er mitten im Park. Gekrümmt, auf einen Stock gestützt und mit Hut in der Hand. Den Blick stur gen Frankreich gerichtet. Keine Frage, auf Guernsey kann sich niemand seiner Faszination entziehen. Im Gegenteil. Schriftsteller Victor Hugo scheint auch weit mehr als ein Jahrhundert nach seinem Tode im Jahre 1885 fast schon magnetische Wirkung auszuüben. Seine Spuren und Fußabdrücke hat er überall auf der Kanalinsel hinterlassen.