Kuldīga – Kopfsteinpflaster, Kultur und Karpfen

Kuldiga - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Das Kopfsteinpflaster glitzert stimmungsvoll nach dem Regen: Die in engen Gassen verteilten Holzhäuser lehnen sich in sanften Pastelltönen aneinander. Und spätestens beim Betreten des Platzes zwischen den beiden historischen Rathäusern von Kuldīga fühlt man sich wie in ein lebendiges Gemälde versetzt. Zugegeben, die ein oder andere Fensterbank könnte ruhig mal wieder einen Pinselstrich vertragen, aber das macht den Charme der 10.000-Seelen-Gemeinde im Westen von Lettland erst aus – hier ist der Zahn der Zeit nicht nur eine Metapher, sondern auch ein dekorativer Akzent. Während in der Liepajas iela, der Haupteinkaufsstraße, kleine Boutiquen, Kunsthandwerksläden und Galerien zum Shoppen laden, ist der Gang über die markante Backsteinbrücke mit ihren sieben Bögen über den Fluss Venta ein Muss.

Thema: Das lettische Weltkulturerbe Kuldīga
Länge: 5.950 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 1.304 Zeichen)
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Kuh vadis im Schweizer Kanton Fribourg

Almabtrieb - Copyright Susanne TimmannTextauszug: Wenn die Sommerfrische auf der Alp endet, beginnt auch in Plaffeien im schweizerischen Kanton Fribourg die große Rückkehr ins Tal – und die ist alles andere als still und heimlich. Der Almabtrieb ist hier kein schnöder Viehtransport, sondern eine Parade der Hörner, Hufe und Heimatliebe. Und wer glaubt, Kühe seien nur zum Muhen da, hat noch nie gesehen, wie sie sich für ihren großen Auftritt herausputzen. Mit kunstvoll geflochtenen Blumenkränzen auf dem Kopf, Glocken um den Hals und einem Blick, der irgendwo zwischen stoisch und stolz pendelt, schreiten die Rinder durch die Gassen. Alle tragen ihren Schmuck wie ein Haute-Couture-Modell auf dem Laufsteg – nur eben mit mehr Fell und weniger Allüren.

Thema: Almabtrieb in Plaffeien
Länge: 7.304 Zeichen
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Qomo: Hochgenuss in 172,5 Metern Höhe

Qoma - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Es gibt Orte, die einen kulinarisch überraschen. Und dann gibt es das Qomo im Düsseldorfer Rheinturm – ein Restaurant, das sich nicht nur um exquisite japanische Küche dreht, sondern auch buchstäblich um sich selbst. Wer hier in exakt 172,5 Metern über dem Meeresspiegel, oder besser gesagt über Vater Rhein, einkehrt, bekommt nicht einfach nur einen Tisch mit Aussicht. Nein, hier wird das Panorama serviert wie ein Gang zwischen Nigiri und Sonnenuntergang: langsam rotierend und spektakulär inszeniert. Der Aufzug schnellt in gut 50 Sekunden sanft nach oben, die Ohren ploppen, und plötzlich steht man in einem Raum, der aussieht wie Tokyo auf Stippvisite in Düsseldorf – minimalistisch, mondän und mit einem Blick, der selbst dem skeptischsten Altbiertrinker ein Champagnerlächeln ins Gesicht zaubert.

Thema: Top-Restaurant im Düsseldorfer Rheinturm
Länge: 4.543 Zeichen
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Hotelcheck: Corendon Schiphol Airport

Corendon Amsterdam Schiphol Airport - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer sagt, dass Flughafenhotels nur triste Durchgangsstationen für Jetlag-Geplagte sind, hat offensichtlich noch nie im Corendon Amsterdam Schiphol Airport genächtigt. Das Haus ist so viel mehr als ein Ort zum Kopf-ins-Kissen-werfen – es ist ein Erlebnispark für Erwachsene mit Hang zur Flugzeugromantik und kulinarischer Eskapade. Die 207 Zimmer und Suiten des Hotels sind so durchgestylt wie ein Business-Class-Sitz auf Langstrecke – nur mit mehr Platz für die Beine und weniger Turbulenzen. Ob Doppel, Dreibett oder Familienquartier: Hier schläft man mit Stil und Smart-TV.

Thema: Ein ausgemusterter Jumbo als Kunstwerk
Länge: 2.970 Zeichen
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Ein Jumbo-Jet als farbenfrohe Kunstikone

Corendon-Jumbo in Amsterdam - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Amsterdam, irgendwo zwischen Himmel und Asphalt. Eine Boeing 747, einst Königin der Lüfte, steht fest verankert auf dem Boden der Tatsachen – und doch wirkt sie entrückt. Nicht wegen ihrer Größe, sondern wegen ihrer Botschaft: „You deserve it“, prangert in pinken Lettern gut sichtbar auf dem Rumpf, flankiert von einem blauen Gorilla mit glühendem Blick. Die Szene spielt sich nicht etwa in einem Hangar oder Museum ab, sondern im Garten des Corendon Amsterdam Schiphol Airport Hotels. Umgeben von Bäumen, modernen Wohngebäuden und dem Rauschen der nahen Autobahnen A4 und A9. Die Maschine, ein ausgemusterte Jumbo, der drei Jahrzehnte lang für KLM um den Erdball jettete und über 134.000 Flugstunden auf dem Tacho hat, wurde nicht verschrottet, sondern im Auftrag von Corendon Airlines zu einem Kunstwerk transformiert.

Thema: Ein ausgemusterter Jumbo als Kunstwerk
Länge: 3.288 Zeichen
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Hygge ahoi! Skandinavien zum Verlieben

Preikestolen - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Langsam, ganz langsam schiebt sich die Vasco da Gama die Kieler Förde entlang Richtung Ostsee. Das Wasser glitzert verheißungsvoll und der Alltag winkt freundlich vom Ufer der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt zum Abschied. Während das markant blau-weiße Kreuzfahrtschiff sich im gemächlichen Tempo an Mönkeberg und Laboe vorbeischiebt, mischt sich an Deck eine salzige Brise mit Vorfreude. Denn die Route führt gen Norden, dorthin, wo die Häuser bunt, die Menschen entspannt und die Zimtschnecken legendär sind. Zwischen Deckchair, leichtem Seegang und Dinner wird klar: Diese Reise ist kein bloßer Ortswechsel, sondern eine Ode an den Norden mit Kurs auf skandinavische Gelassenheit und spektakuläre Fjordpanoramen.

Thema: Skandinavien-Kreuzfahrt mit der Vasco da Gama
Länge: 9.927 Zeichen
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Der Schiffstest: Die Vasco da Gama

Vasco da Gama - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Mit ihren 219 Metern Länge und 31 Metern Breite ist die Vasco da Gama so etwas wie der Boutique-Hotel-Typ unter den Kreuzfahrtschiffen. Sie bietet Platz für rund 1.000 Passagiere – genug Raum für Entspannung, aber nicht so viel, dass man sich wie in einem schwimmenden Einkaufszentrum verliert. Wer hier an Bord geht, merkt schnell: Das ist kein Massentourismus, das ist maritime Maßarbeit. Die überschaubare Größe erlaubt es dem Schiff, auch kleinere Häfen anzusteuern, die den ganz großen Pötten verwehrt bleiben. Ein klarer Vorteil für alle, die lieber in verwinkelten Altstädten flanieren als in Containerterminals landen.

Thema: Bewertung der Vasco da Gama
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Ross & Reiter: Wo der Gaumen galoppiert

Ross und Reiter - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf, einer Stadt, die kulinarisch längst über Altbier, Killepitsch und dem legendären Senfrostbraten hinausgewachsen ist, setzt ein etwas abseits gelegenes Restaurant eigene Maßstäbe: das Ross & Reiter im Stadtteil Derendorf. Inmitten eines Viertels, das von Altbaucharme geprägt ist, duckt sich hinter einer eher unscheinbaren Backsteinfassade ein kulinarisches Kleinod, in dem Genuss und lässiger Charme auf ein gutes Glas Wein treffen. Hier wird nicht nur gekocht, hier wird inszeniert.

Thema: Test des Restaurants Ross & Reiter
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Schiffstest: Unterwegs mit der AIDAprima

AIDAprima - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Kaum an Bord, wird klar: Die AIDAprima ist kein Schiff – sie ist ein Lebensgefühl auf 300 Metern Länge genauer gesagt auf 299,5 Metern. Während draußen die Wellen tanzen, tanzt drinnen das Leben: Ob Sushi unter Sternenhimmel, Rutschenrausch im Four Elements, Sonnenbaden mit Seebrise, Entertainment im Theatrium – hier kommt selbst an langen Seetagen keine Langeweile auf. So bietet das Schiff großen Erlebnischarakter, der sich beispielsweise bei einer Kreuzfahrt nach Norwegen zwischen maritimem Eleganz, kulinarischer Vielfalt und spektakulärer Natur entfaltet, ohne aufdringlich zu sein.

Thema: Bewertung der AIDAprima
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Kommern – Zeitreise am Rande der Eifel

Kommern - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Vor den Beginn der Zeitreise haben die Götter den Schweiß gestellt. Ein Umstand, der im Wesentlichen der Topgrafie der nördlichen Eifel geschuldet ist. Über eine steile Serpentine führt der beschwerliche Weg vom Parkplatz hinauf zum Eingangsbereich des faszinierenden LVR-Freilichtmuseums Kommern vor den Toren von Mechernich. Doch damit ist es noch nicht getan. Wer die 67 historischen Gebäude aus der ehemaligen preußischen Rheinprovinz in Augenschein nehmen möchte, muss im wahrsten Sinne weite Teile eines fast 95 Hektar großen Areals erlaufen.

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Nordhorn – wo das Wasser leise flüstert

Nordhorn - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Es beginnt mit einem Plätschern. Kein dramatisches Rauschen, kein donnernder Wasserfall – eher das leise, beharrliche Flüstern eines Kanals, der sich durch Nordhorn windet. Hier, wo die Grenze zu den Niederlanden fast zum Nachbarn wird, lebt man mit dem Wasser und gerne am Wasser. Der Vechtesee, die Vechte, aber auch Kanäle, Brücken und Radwege prägen das Stadtbild – und wer sich auf den Sattel schwingt, entdeckt eine Region, die sich am besten mit Rückenwind erkunden lässt. In der 56.000-Seelen-Gemeinde in der Grafschaft Bentheim kann man nicht nur durch Altstadtgassen schlendern, sondern auch Antilopen, Erdmännchen, Kängurus und Zebras begegnen – und das (fast) mitten in der Stadt.

Thema: Stippviiste im niedersächsischen Nordhorn
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