Sark – die letzte Idylle im Ärmelkanal

Sark - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Zwischen den Kanalinseln Jersey und Guernsey liegt Sark, ein winziger Flecken im Ärmelkanal. Nur rund 5,5 Quadratkilometer groß und von kaum mehr als 500 Menschen bewohnt. Autos sind hier tabu, asphaltierte Straßen gibt es nicht. Die Landschaft auf Sark lebt von Kontrasten: zerklüftete Klippen, smaragdgrüne Wiesen, enge Pfade, die sich an Felswänden entlangschlängeln, und Buchten, die nur bei Ebbe zugänglich sind. Besonders eindrucksvoll ist die Verbindung zwischen Great Sark und Little Sark über den schmalen, windgepeitschten Landbrücke La Coupée, der den Blick weit über das Meer öffnet und nicht von ungefähr zu den spektakulärsten Naturpassagen Europas zählt.

Thema: Die Kanalinsel Sark
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Hydra – Insel im ureigenen Rhythmus

Hydra, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer sich der Insel vom Piräus aus nähert, bemerkt zuerst das Verschwinden der Hektik. Das Schiff gleitet vorbei an den kargen Felsen der Peloponnes-Küste, bis sich plötzlich eine Bucht öffnet, die wie ein steinernes Amphitheater aus dem tiefblauen Meer emporragt. Fischerboote schaukeln einträchtig neben eleganten Yachten, die Taue knarren, die Luft riecht nach Salz, Diesel, Zimt und nassem Kalk. Hydra ist kein Ort für Eilige. Es ist ein Ort, der fast schon dazu zwingt, den Gang herunterzuschalten, noch bevor der Fuß den gepflasterten Kai berührt hat. Das Fehlen von Motorengeräuschen ist das erste, was das Bewusstsein erreicht. Hier gibt es keine hupenden Motorroller, keine stinkenden Abgase von Linienbussen und keine Mietwagen.

Thema: Die autofreie griechische Insel Hydra
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