Textauszug: Am äußersten Zipfel der Halbinsel Baja California, dort, wo das Land schmal wird und schließlich ganz im tiefen Blau des Meeres versinkt, liegt eine andere, ganz eigene Welt. Denn das mexikanische Los Cabos erweist sich als ein berauschendes Paradoxon aus staubtrockener Kakteenwüste und glitzerndem Luxus, aus der rauen Gewalt des Pazifiks und der sanften Ruhe des Golfs von Kalifornien. Es ist ein Ort der Extreme, an dem die Sonne fast dreihundertfünfzig Tage im Jahr regiert. Die Fahrt vom Flughafen San José del Cabo in Richtung Süden offenbart zunächst eine Landschaft, die eher an die bizarre Vorstellung der Mars-Oberfläche erinnert als an ein tropisches Paradies. Rotbraune Erde, majestätische Kakteen, Schluchten, in denen der Regen nur selten fällt – und dann, plötzlich, das tiefblaue Meer. Es ist genau dieser Kontrast, der den besonderen Reiz von Los Cobos ausmacht.
Thema: Streifzug durch das mexikanische Los Cabos
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Textauszug: Etwas nervös steht Javier mitten auf der Straße am Aussichtspunkt Mirador de Cherfe zwischen Santiago del Teide und Masca auf der spanischen Kanareninsel Teneriffa. In einer Mischung aus Aufgeregtheit und Vorfreude zappelt der junge Mann auf dem Skateboard hin und her, überprüft den richtigen Sitz des Helms und der Protektoren an Knien und Ellenbogen. Auch seine vier Freunde überprüfen noch einmal den richtigen Sitz der Ausrüstung, befestigen eine Dashcam am Helm oder der Jacke. Schließlich soll das Abenteuer im Film festgehalten und später auf Social Media Kanälen geteilt werden.
Textauszug: An Bord der Dufour herrscht eine Aufgeregtheit wie bei einem Kindergeburtstag. Und dies, obwohl während der knapp dreistündigen Tour eigentlich kaum etwas passiert. Das Passagierschiff schippert mit gemächlichem Tempo im Zickzackkurs umher, verlangsamt hier und da die Geschwindigkeit, um dann wieder etwas mehr Fahrt aufzunehmen. Das Gros der Zeit schaut die Masse der Gäste an Bord gebannt auf die Wellenkämme. Immer verbunden mit der Hoffnung, Mobby Dick zum Greifen nahe zu sehen. Doch der Lorenzstrom ist nicht Disney World, auch kein Zoo oder Wunschkonzert. Gleichwohl liegt die Chance, hier einen Wal zu sehen, bei etwa 100 Prozent.
Textauszug: Die Walbeobachtung hat sich in den vergangenen Jahren in Ecuador zu einer beliebten Touristenattraktion entwickelt – es gibt ja auch etwas zu sehen: Rund 4.000 Buckelwale tummeln sich jährlich zwischen Juni und Oktober an der ecuadorianischen Pazifikküste. Während der Sommermonate können sogar persönliche Begegnungen mit den Meeressäugern garantiert werden. Die Tiere reisen über rund 7.000 Kilometer aus der Antarktis an, um im warmen Wasser vor Ecuador ihre Paarungsrituale zu vollführen und hier nach zwölfmonatiger Schwangerschaft auch ihre Jungen zur Welt zu bringen.