Hoanib: Nase an Rüssel mit den Elefanten

Hoanib-Tal - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Region Kunene im Nordwesten von Namibia, lange unter dem Namen Kaokoland bekannt, zählt zu den abgelegensten Landstrichen des afrikanischen Kontinents. Weniger als ein Mensch pro Quadratkilometer, Niederschläge von oft unter 100 Millimetern im Jahr und Temperaturen, die im Sommer regelmäßig über 40 Grad Celsius steigen, und Straßen, die oft nur als Spuren im Sand zu erahnen sind, kennzeichnen den kargen Landstrich. Dieser entpuppt sich als ein Mosaik aus ockerfarbenen Ebenen, schroffen Bergen und trockenen Flussbetten, die gelegentlich von extrem überlebensfähigen Pflanzen durchbrochen werden wie Flechten, dem Wüstenkohl, der an felsigen Hängen wächst, oder dem Köcherbaum, der das kostbare Wasser in seinem Stamm speichert.

Thema: Hoanib Elephant Camp in Nambia
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Skelettküste zwischen Wüste und Wrack

Namibia - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Skelettküste Namibias ist ein Ort, der seit Jahrhunderten gleichermaßen Ehrfurcht und Furcht hervorruft. Der Name stammt nicht von ungefähr: Schiffswracks, Walknochen, zehn, zwölf Meter hohe Wellen und die Geschichten gestrandeter Seeleute prägen die Legenden dieses Küstenabschnitts. Der Atlantik trifft hier auf die Hitze der Namib-Wüste, erzeugt dichten Nebel und unberechenbare Strömungen. Im Laufe der Jahrhunderte sind mehr als tausend Schiffe gestrandet – zuletzt im Jahre 2018. Für Seefahrer war und ist dieser unwirtliche Küstenstreifen, der zu den am strengsten geschützten Gebieten Namibias gehört, ein absoluter Albtraum.

Thema: Faszination Skeleton Coast in Namibia
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Isla Cozumel – Mexikos Insel der Götter

Cozumel - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Schon beim Blick von der Fähre, die sich von Playa del Carmen aus über das Wasser schiebt, hebt sich die Insel wie ein schmaler, grüner Streifen vor einem Meer ab, das in Türkistönen leuchtet. Die Konturen von San Miguel de Cozumel, der kleinen Hauptstadt des mexikanischen Eilands, schieben sich langsam näher. An der Uferpromenade reihen sich bunte Häuser aneinander, dazwischen Palmen, Beton, Balkone, Satellitenschüsseln. Die ersten Verkäufer warten bereits hoffnungsfroh an der Mole, Souvenirstände mit Strohhüten, T-Shirts und Schnorchelausrüstung bilden einen bunten Korridor, durch den die Ankommenden geschleust werden.

Thema: Mexikos Kultgetränke im Vergleich
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Los Cabos – Wüstenparadies am Pazifik

Los Cabos - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Am äußersten Zipfel der Halbinsel Baja California, dort, wo das Land schmal wird und schließlich ganz im tiefen Blau des Meeres versinkt, liegt eine andere, ganz eigene Welt. Denn das mexikanische Los Cabos erweist sich als ein berauschendes Paradoxon aus staubtrockener Kakteenwüste und glitzerndem Luxus, aus der rauen Gewalt des Pazifiks und der sanften Ruhe des Golfs von Kalifornien. Es ist ein Ort der Extreme, an dem die Sonne fast dreihundertfünfzig Tage im Jahr regiert. Die Fahrt vom Flughafen San José del Cabo in Richtung Süden offenbart zunächst eine Landschaft, die eher an die bizarre Vorstellung der Mars-Oberfläche erinnert als an ein tropisches Paradies. Rotbraune Erde, majestätische Kakteen, Schluchten, in denen der Regen nur selten fällt – und dann, plötzlich, das tiefblaue Meer. Es ist genau dieser Kontrast, der den besonderen Reiz von Los Cobos ausmacht.

Thema: Streifzug durch das mexikanische Los Cabos
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Riffretter – Korallen pflanzen im Paradies

Cailin Roberts - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Malediven gelten häufig als ein Synonym für Traumstrände mit weißem Sand, türkisblaues Wasser und Luxusresorts. Doch wer hier Urlaub macht, kann mehr erleben als Müßiggang zwischen Palmen und traumhafte Sonnenuntergänge. Im Sheraton Maldives Full Moon Resort & Spa im Nord-Malé-Atoll wartet ein Projekt, das Gäste mitten ins Herz der marinen Biodiversität führt: „Adopt a Coral“. „Korallen sind nicht nur wunderschön anzusehen, sie sind überlebenswichtig für unzählige Fischarten“, bringt Cailin Roberts es kurz und prägnant auf den Punkt. Gleichzeitig betont die ausgebildete Meeresbiologin mit ernster Miene: „Wenn wir die Korallen verlieren, verlieren wir einen großen Teil der marinen Biodiversität.“

Thema: Korallenschutzprogramm des Sheraton Maldives
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