Textauszug: Pastellfarbene Häuser mit prachtvollen Giebeln dominieren das Straßenbild in der prachtvollen Innenstadt von Plzeň. Eigentlich müsste man wie ein Hans-guck-in-die-Luft durch die kopfsteingepflasterte Altstadt im böhmischen Pilsen flanieren, um nicht die vielen liebevollen Details an den Häuserfassaden zu übersehen. Überall gibt es kleine Verzierungen, hübsche Statuen und Mosaike zu bestaunen. Insbesondere rund um Platz der Republik, dem Náměstí Republiky. Auf dem 139 mal 193 Meter großen Marktplatz erhebt sich die St.-Bartholomäus-Kathedrale, die sich rühmen darf, über den mit 102,6 Metern höchsten Kirchturm in Tschechien zu verfügen.
Thema: Auf den Spuren des Bieres durch Pilsen
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Textauszug: Das Warten auf das Christkind wird für viele oft zur Geduldsprobe. Im tschechischen Pilsen wissen die Kinder zumindest ganz genau, wann das Christkind eintreffen wird. In diesem Jahr nämlich am Samstag, 17. Dezember, um 16:30 Uhr. Gut, das ist eine Woche vor Weihnachten, aber das stört die Kleinen wohl kaum. Auch nicht die Gewissheit, dass der kleine Gottes-Sohn an diesem Tag überhaupt keine Geschenke mit sich führt. Denn das sehnsüchtig erwartete Jesus-Kind, das an diesem Tag auf dem historischen Marktplatz in Europas Kulturhauptstadt von 2015 erwartet wird, komplettiert lediglich die riesige Krippe auf dem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt auf dem Platz der Republik, dem Náměstí Republiky.
Textauszug: Die Lage ist perfekt. Das Courtyard Hotel liegt keine fünf Gehminuten vom prachtvollen Marktplatz, dem Platz der Republik (Náměstí Republiky) im tschechischen Pilsen entfernt. Zur berühmten Pilsener Urquell Brauerei sind es lediglich knapp 600 Meter, zum Brauereimuseum sogar keine 100 Meter. Überaus praktisch ist das Haus zudem für Fußballfans gelegen, denn nur eine Straße trennt das Hotel von der Doosan Arena, dem Stadion von Champions-League-Teilnehmer Viktoria Pilsen, dem mehrfachen tschechischen Meister. Im Gegensatz zu den 17 Suiten sind die 178 Zimmer auf insgesamt sechs Etagen von der Größe her eher überschaubar, dafür modern wie praktisch eingerichtet, wobei Beige- und Brauntöne die Optik dominieren. Zur Ausstattung gehören neben dem obligatorischen TV-Gerät und einer Schreibtisch-Sideboard-Kombination mit integriertem Safe ein Schreibtischstuhl sowie als weiteres Sitzmöbel ein kleiner Sessel nebst einem Beistelltisch.
Textauszug: Viele nennen Prag die „Goldene Stadt“. Pavel Kohout, der berühmte tschechische Schriftsteller und Dramatiker beschriebt die Metropole als „alt, erhaben, vom Geheimnis umwittert wie ein teuerer Schmuck, getragen von einer verarmten, unter den Falten unverändert schönen Frau.“ Und in der Tat ist die fast 1.000-jährige Vergangenheit allgegenwärtig, hat auf mannigfaltige Art und Weise ihre Spuren hinterlassen. Nichtsdestotrotz ist auch an der Moldau ein massives Facelifting unübersehbar.
Textauszug: In manchen Hotels ist die Fassade ein Blender. Dahinter verbirgt sich in solchen Fällen oft ein eher bescheideneres Ambiente, das den geweckten Erwartungen überhaupt nicht gerecht wird. Anders beim Grandior in der tschechischen Hauptstadt Prag. Die in die Jahre gekommene Hausfront ist nicht gerade einladend. Und dann geht es noch durch einen langen Schlauch, ehe die moderne Empfangshalle mit der Rezeption erreicht ist. Platz satt, ein wenig Ostblockflair, moderne Kunst und Lichtinstallationen prägen das Entree. Die Zimmer des Fünf-Sterne-Hauses, das rund zehn Gehminuten vom Pulverturm entfernt liegt, sind ebenfalls sehr großzügig geschnitten. Hell. Modern. Einladend.
Textauszug: Kleopatra hat angeblich in Eselsmilch gebadet, Comic-Milliardär Dagobert Duck badet am liebsten in seinen Talern, die Reichen, Schönen und Gefönten tun es dem Vernehmen nach vorzugsweise in Champagner. Und auch klassische Biertrinker können sich ganz in ihrem Element fühlen – zumindest in der tschechischen Hauptstadt Prag, wo der Biergenuss auf eine neue Stufe gehoben wurde. Rund ein halbes Dutzend so genannter Bier-Spas hält ein besonderes Wellnessangebot vor: das Baden im Bier. Ganz richtig ist die Bezeichnung sicher nicht. Denn hier schwimmt niemand in einem Becken, in das zuvor flaschen- oder fassweise Bier entleert wurde. Vielmehr handelt es sich um als Holzbadewannen getarnte Whirlpools, in deren sprudelndes Wasser eine grünliche Mischung aus Hopfen, Hefe und Malz eingerührt wird.
Textauszug: Beige ist fast überall zu sehen. Grau ebenfalls. Letzteres als Haarfarbe; Ersteres als Farbton von Hosen und Jacken. Die allgegenwärtige Formel scheint „Je älter, desto beiger“. Und dies, obwohl das tschechische Heilbad Karlsbad als böhmischer Jungbrunnen gilt. In der Tat locken die 79 Quellen im größten Kurort des so genannten Dreibäderecks beileibe nicht nur gut situierte Rentner an, sondern Kurgäste von acht bis 80 Jahren – und dies seit vielen Generationen.