Textauszug: Das Piemont im Herbst und Winter ist ein Fest für die Sinne. Wenn die sanften Hügel sich in ein Farbenmeer aus Gold, Rot, Ocker und vielleicht sogar weiß verwandeln, beginnt die wohl schönste Zeit für Genießer. Über den Weinbergen liegt morgendlicher Nebel, die Luft ist erfüllt vom Duft reifer Trauben und frisch aufgespürter Trüffel. In den kleinen Städten und Dörfern der Region pulsiert jetzt das Leben – zwischen traditionellen Weinlesen und geselligen Märkten. Für Feinschmecker und Naturfreunde ist diese Jahreszeit ein Traum: Überall laden Winzer zu Verkostungen ein, während in Alba und den umliegenden Orten die Suche nach den begehrten weißen Trüffeln beginnt.
Thema: Genussreise durch das herbstliche Piemont
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Textauszug: Wenn das Paradies eine Anschrift hätte, würde sie vermutlich irgendwo zwischen türkisblauem Ozean und puderweißem Sandstrand liegen – und genau dort findet man das Sheraton Maldives Full Moon Resort & Spa. Schon beim Anflug auf die Malediven beginnt das Kopfkino: Palmen winken wie gute Freunde, das azurblaue Meer glitzert wie frisch polierter Schmuck, und irgendwo da unten wartet ein Kokosnuss-Cocktail auf seinen großen Auftritt. Kaum fünfzehn Minuten braucht das Schnellboot von Malé – der Hauptstadt, die man gefühlt nur im Rückspiegel sieht – schon landet man auf einer Insel, die aussieht, als hätte Mutter Natur persönlich mit Photoshop nachgeholfen. Furanafushi ist ein üppig bewachsenes, grünes Eiland, das wie ein Smaragd im Ozean leuchtet – klein, fein und komplett dem gepflegten Nichtstun gewidmet.
Textauszug: Es gibt Orte, an denen selbst die Zeit zu vergessen scheint, wie spät es ist – und das Le Méridien Maldives auf Olhuvelifushi im Lhaviyani Atoll gehört zweifellos dazu. Kaum setzt das Wasserflugzeug auf der türkisblauen Landebahn des Indischen Ozeans auf, spürt man: Auf dem kleinen Maldiven-Eiland ticken die Uhren anders – nämlich deutlich entspannter. Um einen herum: Ozean. Unter einem: Ozean. Über einem: blauer Himmel. Ein aufmerksamer Concierge reicht zur Begrüßung ein kaltes Tuch und etwas, das stark nach Limette und Urlaub schmeckt – und spätestens dann ist klar: Man ist angekommen.
Textauszug: Auf den ersten Blick scheinen Charlie Chaplin, Fotomodell-Legende Twiggy, Popmusiker Boy George und Oscar-Preisträger Michael Caine nicht mehr als ihre Berühmtheit gemeinsam zu haben. Doch die international bekannten Stars verbindet noch mehr. Sie alle sind Cockneys, waschechte Londoner. Auch wenn viele der mehr als sieben Millionen Einwohner der Themsemetropole in der britischen Kapitale das Licht der Welt erblickt haben, dürfen sich nur die wenigsten als Cockneys bezeichnen. Denn im strengen Sinne ist ein Cockney nur, wer in der Hörweite der Glocken der St. Mary-le-Bow Kirche in Cheapside im Londoner East End geboren wurde.
Textauszug: Wenn die Welt da draußen mal wieder zu laut, zu grau und zu stressig ist, hilft nur eins: Abtauchen. Und zwar nicht metaphorisch, sondern ganz real – am besten direkt ins türkisfarbene Wasser der Malediven, wo die Sorgen beim Schnorcheln einfach davon zu treiben scheinen. Genauer gesagt: ins Ozen Reserve Bolifushi, jenem famosen Luxusrefugium, das aussieht, als hätte ein Interior-Designer mit Hang zu tropischem Flair seine Träume verwirklicht. Die Insel liegt im Süd-Malé-Atoll, nur eine 30-minütige Katamaranfahrt vom internationalen Flughafen Malé-Velana entfernt: klein, üppig grün bewachsen und von intakten wie fischreichen Korallenriffs umgeben.
Textauszug: Irgendwie hat Lettlands Hauptstadt Rīga etwas von einer baltischen Version einer Wundertüte: außen kühl und nordisch elegant, innen quirlig, bunt und mit einem Hauch sowjetischer Nostalgie. Zwischen Jugendstilfassaden und hippen Cafés stolpert man durch eine Stadt, die sich nicht entscheiden kann, ob sie lieber melancholisch oder mondän sein will – und genau darin liegt ihr Reiz.Die Altstadt von Riga wirkt wie ein gut sortiertes Antiquariat: verwinkelt, charmant und voller Geschichten. Wer hier morgens durch die Gassen schlendert, entdeckt an jeder Ecke einen neuen architektonischen Twist – Gotik küsst Jugendstil, Renaissance flirtet mit einem Hauch Sowjet-Retro.
Textauszug: Großereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. So auch das europäische Kulturhauptstadtjahr 2027 im lettischen Liepãja. Nach der Hauptstadt Riga im Jahre 2014 rückt nun die drittgrößte Stadt des Landes in den internationalen Fokus. Zusammen mit 14 weiteren Gemeinden will die 70.000-Seelen-Gemeinde an der Ostsse die kulturelle Vielfalt des Baltikums unter dem Motto „(un) rest“ – „(Un-) Ruhe“ – mit einem bunten Programm präsentieren. „Liepãja war immer geprägt von Gegensätzen und gilt nicht von ungefähr als lettische Musikhauptstadt“, weiß Elizabete Hartmane, Mitglied des Organisationskomitees von Liepãja 2027, zu berichten.
Textauszug: Im beschaulich großen Alsunga lassen ein wenig die Abenteuer von Asterix und Obelix grüßen. Das 600-Seelen-Nest ist quasi „das kleine gallische Dorf“ Lettlands, aber mit mehr Gesang, ohne Druide und ohne Zaubertrank. Alsunga ist das Herz der Suiti, einer katholischen Mikro-Minderheit in einem ansonsten protestantischen Umland. Das um das Jahr 1230 erstmals urkundlich erwähnte Dorf ist ein lebendiges Kulturdenkmal, das als immaterielles Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht und fast den Eindruck erweckt, als sei der Alltag hier von Theaterregisseuren inszeniert.
Textauszug: Die Anfahrt zum Vier-Sterne-Hotel Neiburgs im lettischen Riga ist durchaus etwas holprig. Das liegt einfach daran, dass dieses perfekt zentral in der absolut sehenswerten und mit Kopfsteinpflastern ausstaffierten Altstadt der lettischen Hauptstadt liegt. Die opulente, helle Außenfassade mit einen dramatisch aussehenden Kopf aus Stein verspricht nicht zu viel. Außen klassisch gibt sich das stets volle Haus innen sehr modern und top-gepflegt. So entpuppt sich das Neiburgs Hotel als wahre Wohlfühloase. In einer hochwertigen Kombination von unaufdringlich, pointiertem Chic empfängt das mit allem Komfort ausgestattete Hotel seine Gäste.
Textauszug: Das Kopfsteinpflaster glitzert stimmungsvoll nach dem Regen: Die in engen Gassen verteilten Holzhäuser lehnen sich in sanften Pastelltönen aneinander. Und spätestens beim Betreten des Platzes zwischen den beiden historischen Rathäusern von Kuldīga fühlt man sich wie in ein lebendiges Gemälde versetzt. Zugegeben, die ein oder andere Fensterbank könnte ruhig mal wieder einen Pinselstrich vertragen, aber das macht den Charme der 10.000-Seelen-Gemeinde im Westen von Lettland erst aus – hier ist der Zahn der Zeit nicht nur eine Metapher, sondern auch ein dekorativer Akzent. Während in der Liepajas iela, der Haupteinkaufsstraße, kleine Boutiquen, Kunsthandwerksläden und Galerien zum Shoppen laden, ist der Gang über die markante Backsteinbrücke mit ihren sieben Bögen über den Fluss Venta ein Muss.