Textauszug: Fassaden, Hauswände und Mauern sind üblicherweise sein Metier. Dort tauchen die Werke des Guerilla-Künstlers Banksy in der Regel in Nacht- und Nebelaktionen wie aus dem Nichts auf. Anders in Köln. Im Stadtteil Ehrenfeld wird die Straßenkunst häuslich. Und dies in den ehemaligen Räumlichkeiten eines Autohauses. Bis zum 17. März 2024 ist hier die Ausstellung „The Mystery of Banksy – a genius mind“ zu sehen. In der Tat werden hier keine Originale präsentiert, was allein technisch nicht möglich wäre. Dann nämlich, müssten die Kunstwerke von ihren Originalschauplätzen entfernt werden. Was weder im Sinne des Künstlers noch im Sinne der Liebhaber von Straßenkunst wäre. Daher folgen die Macher bereitwillig dem Banksy-Slogan „Copyright is for losers“ und laden zu einer famosen Ausstellung voller Highlights in die Domstadt. Quasi ein „Best of Banksy“ in nicht weniger als 15 Galerien auf 1.700 Quadratmetern. Zu sehen sind weit mehr als 150 Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Drucke und Videoinstallationen. Viele mit politischen und gesellschaftskritischer Note, nicht wenige augenzwinkernd und humorvoll sowie bisweilen sogar ein wenig philosophisch.
Thema: „The Mystery of Banksy“ in Köln
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Textauszug: Entlang der neu angelegten Josef-Broicher-Straße im Kölner Stadtteil Urbach gibt es fraglos noch jede Menge Entwicklungspotential. Viele der geplanten städtebaulichen Projekte schlummern noch in der Pipeline und haben noch nicht einmal begonnen. Aber ein neuer, funkelnder Leuchtturm ist inmitten des Grüns unweit des Köln Bonner Flughafens bereits errichtet worden: das Leonardo Royal Hotel Cologne Bonn Airport. Seit Juli 2023 hat der markante Hotelneubau mit seiner dreidimensionalen Fassade, deren Gestaltung an die Verwirbelungen der Tragflächenprofile von Flugzeugen erinnern soll, seine Pforten geöffnet. Schon das Entrée macht mächtig Lust auf einen entspannten Aufenthalt im Südosten der Millionenstadt am Rhein.
Textauszug: In der Luft liegt der schwere Geruch von offenem Feuer und frisch gebackenem Brot. Dreckverschmierte Schweine rennen, laut quickend, aufgeregt durch die engen, belebten Gassen. Geschäftige Rheinschiffer passieren den kleinen Marktplatz und tragen im Verborgenen ihre meist gut gefüllten Geldsäcke durch das bunte Getümmel. Die Marktfrauen in ihren dicken, schweren Röcken schleppen handgeflochtene Körbe voll mit weißen Rüben, frisch vom Feld, in Richtung der Baustelle von Burg Friedestrom. So, oder so ähnlich könnte es sich im Jahr 1373 nach Christi zugetragen haben, nachdem der ehemalige kurkölnische Rheinzollort Zons zur Stadt erhoben wurde.