Textauszug: Ganz schön alt geworden und doch jung geblieben. Attribute, die nicht nur für Menschen erstrebenswert scheinen. Allerdings wird bei diesen ein umfangreiches Facelifting gerne mal belächelt. Anders beim Mövenpick Hotel Münster. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist das Vier-Sterne-Superior-Haus unweit des Aasees ein Synonym für gepflegte Gastlichkeit in der Stadt des Westfälischen Friedens. Dabei präsentiert sich das äußerlich in Münsterländer Backsteinoptik gehaltene Haus aktuell überaus jung und modern. Mit einem Millionenaufwand wurde das Mövenpick im Jahr 2015 umgebaut und renoviert. Dabei wurde großer Wert auf eine nachhaltige und umweltgerechte Materialauswahl sowie ein angemessenes Energiekonzept gelegt.
Thema: Das Mövenpick Hotel Münster im Test
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Textauszug: Entweder es regnet oder die Glocken läuten – wenn beides gleichzeitig passiert, ist Sonntag. Ja, keine Frage, der Münsteraner hat als Westfale durchaus trockenen Humor. Wohl wissend, dass in der überwiegend katholisch geprägten Studentenstadt mit ihren zahlreichen Gotteshäusern, nicht immer die Sonne scheint. Was in Deutschlands Fahrrad-Hochburg Nummer eins aber niemanden wirklich stört. Denn in der charmanten 300.000-Seelen-Gemeinde gehen historische Traditionen und moderne Lebensart Hand in Hand. Längst ist Münster so etwas wie das deutsche Klein-Hollywood geworden. Mehr und mehr Produktionsgesellschaft entdecken die Stadt des Westfälischen Friedens als Kulisse für Kino- und Fernsehfilme. So genießen die Krimireihen „Wilsberg“ (Leonard Lansink) und „Tatort“ mit dem kongenialen Ermittlerduo Thiel (Axel Prahl) und Boerne (Jan Josef Liefers) Kultstatus weit über die Stadtgrenzen hinaus. Und so verwundert es wenig, das sich Wochenende für Wochenende ganze Heerscharen von Krimiliebhaber bei konkurrierenden Stadtführungen auf den Spuren der Fernsehkommissare zu den Drehorten von Mord und Totschlag machen.
Textauszug: „Temous edax rerum“ sprach einst Ovid – „Die Zeit nagt an den Dingen“. Wie gut, dass man im Archäologischen Park Xanten (APX) alles daran setzt, gegen diesen Zahn der Zeit anzuarbeiten. Im weitläufigen Grün des Parks vermitteln originalgetreue Nachbauten wie der Hafentempel und das Amphitheater, die Stadtmauer, Wohnhäuser und Badeanlagen einen lebendigen Eindruck vom römischen Alltag in Germanien. Kein Wunder, dass dieses Angebot auch bei Nachwuchs-Historikern gut ankommt! „Ich bin so froh, dass es Ausgrabungsstätten gibt!“ seufzt ein Schuljunge beim Verlassen des APX. Habe ich mich verhört? Oder gehören langweilige Museen und öde historische Stätten längst der Geschichte an wie das Tragen einer Toga oder der Gladiatoren-Kampf?

Textauszug: In Zeiten, in denen die globale Erwärmung mehr und mehr außer Kontrolle zu geraten scheint; in Zeiten, in denen die Luft zunehmend durch Abgase und CO2-Emissionen verunreinigt wird und in denen der Himmel ob der vielen, vielen Billigflieger kaum noch zu sehen ist, wird es Zeit, einmal einen der viel Gescholtenen zu preisen. Ja, es gilt, einen der viel Häme und Spott im In- und Ausland geerntet hat, endlich einmal öffentlich ins rechte Licht zu rücken.
Textauszug: Unweit des Nordeingangs hat sich eine Ziege selbständig gemacht und das kleine Streichelgehege selbständig verlassen. Die beiden Zugangstore, die nur von außen zu öffnen sind, konnten sie nicht aufhalten. Zu groß war die Gier nach Futter. Das gehörnte Vieh stellt sich direkt vor den Futterautomaten und wartet geduldig, bis ein Besucher Geld einwirft und am Knauf dreht. Sofort hüpft die Ziege auf die Hinterbeine und frisst direkt aus der Schubladen-ähnlichen Warenausgabe.
Textauszug: Katzen sitzen dort eigentlich eher selten. Und doch haben – vermutlich ungefragt – sie dem Platz ihren Namen geliehen: der Katzentisch ist so etwas wie der Holz gewordene Albtraum von Alleinreisenden. Gerne finden sich solche ungeliebten Plätze vor dem Durchgang zur Küche oder neben der Toilettentür im hintersten Winkel eines Restaurants. Sie werden als liebloser „Abstellplatz“ für diejenigen genutzt, die – aus was für Gründen auch immer – alleine unterwegs sind. Eine Vorstellung, die Singles, insbesondere in der zweiten Lebenshälfte, die Freude am Urlaub gehörig vermiesen können. Ebenso wie andere Gästequalen für Alleinreisende. Denn nicht selten werden diese in bessere Besenkammern verfrachtet und müssen obendrein noch einen satten Zuschlag für ein Einzelzimmer berappen.
Textauszug: Die Havel ist nicht der Mississippi. Sie ist kürzer, schmaler und fließt langsamer. Dafür hatte das Floß von Tom Sawyer ganz sich keinen Außenbordmotor. Auch wenn dieser hier nur schlappe fünf PS hat. Trotzdem kommt fast unweigerlich dieses herrliche Huckleberry-Finn-Feeling auf. Ein Hauch von Abenteuer inmitten der zivilisierten Welt, obschon dazu normalerweise eine Toilette und ein Bad gehören. Diesbezüglich gilt es zu improvisieren. Okay, bequeme Sitzgelegenheiten, eine Küche, Strom und fließend Wasser fehlen ebenso. Sieht man einmal vom Havel-Wasser ab. Darin lässt sich zwar baden, doch trinken mag es wohl niemand. Viel luxuriöser dürfte die fiktive Gestalt des Tom Sawyer auch nicht unterwegs gewesen sein. Das kleine Floß mit dem roten Aufbau ist gerade einmal 5,70 Meter lang und 2,75 Meter breit.
Textauszug: Das löwenstarke Musical, das seit dem Jahre 2001 im Hamburger Hafen gezeigt wird, erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Kein Wunder, erweckt „Der König der Löwen“ doch die bunte Tierwelt und die Schönheit der Serengeti zum Leben. Die Zahlen sprechen für sich: Wenn mehr als neun Millionen Zuschauer mit den Füßen abstimmen und an die Hamburger Landungsbrücken pilgern, um sich mit der Löwenfähre zum beliebtesten Musical Deutschlands übersetzen lassen, dann lässt das keinen Zweifel daran, wie gelungen die Geschichte um Simba ist! Basierend auf dem gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1994 dreht sich auch im Musical alles um den Werdegang des kleinen Löwen, der sich gegen seinen bösen Onkel und Widersacher Scar durchsetzen muss.