Ein Tag in Belfast

belfast__shankill_4____kt_r_462_470Textauszug: 8.30 Uhr – Bombenstimmung
Ein bisschen mulmig war mir während der Nacht schon, schließlich zeichnet sich das Hastings Europa Hotel in Belfast durch eine Besonderheit aus, die mich nachdenklich die Lippen spitzen lässt: Es ist das meist bombardierte Hotel der Welt! 30 Anschläge hat es überstanden. Gleichwohl herrscht beim Frühstück Bombenstimmung.

Länge: circa 2.200 Anschläge
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Nordirland auf den Spuren des Nationalheiligen

St. Patrick Centre-5, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Zum Treffpunkt der St. Patrick-Jünger avanciert auch das kleine, wenn auch wenig beschauliche Downpatrick. Unweit der 10.000-Seelen-Gemeinde hat der Heilige in einer Scheune bei Saul die erste Kirche Irlands gegründet und in einem kleinen Tal an einem Ort namens Struell die ersten heiligen Quellen des Landes geweiht. Eine Reihe von antiken Badehäusern, die aufgrund ihrer Größe und des komplexen Bewässerungssystems einzigartig sind, existieren noch immer und zeugen von der Heilkraft des Wassers, obwohl dies weitgehend in Vergessenheit geraten ist.

Textlänge: ca. 8.800 Zeichen inklusive Leerzeichen
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Malerische „Walled City“

Free Derry Wall-3, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Dunkle Regenwolken und die einsetzende Dämmerung, aber auch die leeren Straßen, in denen nur wenige Pubs geöffnet haben und die mit schweren Gitterverschlägen verrammelten Fensterauslagen der Geschäfte verleihen Londonderry etwas Gespenstisches. In der Luft liegt eine eigenartige Spannung. Die Atmosphäre im Zentrum der zweitgrößten Stadt Nordirlands wirkt eigentümlich an diesem Sonntagabend. Am nächsten Morgen ist von alledem nichts mehr zu spüren. Strahlend blauer Himmel, pulsierende Straßen und Gassen rund um „The Diamond“, den zentralen Platz im Herzen der „Walled City“, die von einer pittoresken Stadtmauer aus dem 17. Jahrhundert umgeben ist.

Textlänge: circa 6.500 Zeichen
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Armagh – das irische Rom

St. Patrick´s Cathedral-3 KopieTextauszug: Kein geringerer als der heilige Patrick soll Armagh ausgesucht haben, um es im Jahr 445 zum Zentrum des Christentums zu machen. In aller Bescheidenheit nannte der irische Nationalheilige die Stadt „The Irish Rome“, das irische Rom. Gemäß Überlieferung errichtete er auf dem Drum Saileach eine Kirche aus Stein. Heute steht hier die protestantische St. Patrick´s Cathedral.

Textlänge: 6.294 Zeichen
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Belfast – Hauptstadt auf der Überholspur

Big Fish - Custom House-1, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Über viele Jahrzehnte galt Belfast als ein touristisches Niemandsland, als ein Zentrum des Schreckens und der Angst. Statt der Besucher aus aller Herren Länder bestimmten gepanzerte Fahrzeuge, Straßensperren und uniformierte Sicherheitskräfte das Straßenbild. Die Spannungen zwischen der katholischen und protestantischen Bevölkerung gipfelten immer wieder in handfesten Auseinandersetzungen. Hinzu kamen der Terror der irischen Untergrundbewegung IRA. Dies alles gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Seit dem Waffenstillstand im Jahre 1994, mehr noch seit dem Karfreitags-Abkommen von 1998 hat Belfasts Innenstadt vom wachsenden Zutrauen ihrer Bürger und vor allem ausländischer Investoren profitiert und ist zum Inbegriff kommunalen Wohlstands geworden.

Textlänge: circa 23.000 Zeichen
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Die Heimat des Whiskeys

BUSHMILL_S_DISTILLERY_2____Textauszug: Nur einen Steinwurf vom Giant´s Causeway, dem grandiosen Naturwunder Nordirlands, hat „Uisce Beatha“, das „Wasser des Lebens“, seine Heimat. Genauer in Bushmills, wo die gleichnamige Destillerie seit rund 400 Jahren einen der feinsten Single Malt Whiskeys überhaupt produziert. Damit ist Bushmills nachweislich die älteste Brennerei der Welt. Historischen Zeugnissen zur Folge reichen die Wurzeln bis in das 13. Jahrhundert zurück, gleichwohl gingen noch fast vier Jahrhunderte ins Land, ehe Bushmills 1608 die erste offizielle Lizenz weltweit zugesprochen bekam.

Textlänge: circa 4.100 Zeichen
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Der Damm des Riesens

Giant´s Causeway-20, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Iren selber bezeichnen das ständig von Wellen umspülte Relikt aus prähistorischer Zeit als das 8. Weltwunder. Überall zwischen den sich zum Teil meterhoch auftürmenden Steinsäulen scheint hier im Nordosten der Grünen Insel die Urgewalt der Erde spürbar. Ohne Frage, der Giant´s Causeway, der Damm des Riesen, ist eine faszinierende Laune der Natur, die mit ihren hexagonalen Basaltsäulen zur meistbesuchten Sehenswürdigkeit Nordirlands avanciert.

Textlänge: circa 4.000 Zeichen
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Kicken im schottischen Sumpf

swamp-soccer-1-kopie_470Textauszug: Neben Finnland ist das Vereinigte Königreich die zweite große europäische Hochburg im Schlamfußball. Was Wimbledon für die Tennisspieler, ist die Arena The Wisp in Edinburgh für die Schlammfußballer, die hier vom 25. und 26. Juni den Swamp Soccer World Cup austragen. Sieht man einmal von der Tatsache ab, dass nicht auf einem gepflegten Rasenplatz, sondern auf sumpfigen Untergrund gekickt wird, ähneln die Regel im Wesentlichen denen des normalen Fußballspiels. Allerdings bestehen Mannschaften lediglich aus fünf Feldspielern plus Torwart.

Textlänge: circa 2.500 Zeichen (plus Infoteil mit ca. 550 Zeichen)
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Boath House – Restaurant mit Zimmern

boath-house-6-copyright-karsten-thilo-raab_470Textauszug: Wendy und Don Matheson verfügen in ihrer Nobelherberge gerade einmal über acht individuell eingerichtete Zimmer und nennen sich selber „Restaurant with rooms“. In der Tat wirkt das stattliche Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert nicht wie eines der besten Hotels des Landes. Umgeben von einer acht Hektar großer Wald- und Parklandschaft mit See mutet Boath House mit seinem Säulenportal eher wie die perfekte Kulisse für einen Film über den schottischen Landadel an. Kein Leuchtreklame, kein Hotel- oder Restaurantschild zieren die Sandsteinfassade. Vor dem Portal mit seinen ionischen Säulen findet sich kein Türsteher. Stattdessen öffnen die Besitzer Wendy und Don Matheson persönlich die Tür, um die Gäste in dem georgianischen Haus am Moray Firth bei Nairn willkommen zu heißen.

Textlänge: circa 4.500 Anschläge (zuzüglich Infoteil mit 1.100 Anschlägen)
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Ein Tag in Edinburgh

scotts-monument-3-copyright-karsten-thilo-raab_470Textauszug: 9 Uhr – Schriftsteller von oben
Endlich geht es auch für mich hoch hinaus. Genauer gesagt, 287 Stufen. Leichter kann man das üppige Scottish Breakfast mit Ei, Speck und Würstchen kaum abtrainieren. Ich steige Sir Walter Scott förmlich aufs Haupt und genieße den Blick auf Schottlands Hauptstadt, während der geistige Vater von „Ivanhoe“ fast 45 Meter unter mir auf seinem Marmorsockel hockt und darüber nachzudenken scheint, warum Touristen aus aller Welt auf seinem Denkmal rumklettern dürfen.

Textlänge: circa 2.200 Anschläge
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Ein schottisches Hobby: Berge sammeln

DCF 1.0Textauszug: In einem Land, in dem Männer in Röcken mit Baumstämmen werfen, wundert es wenig, wenn die naturverbundenen Bewohner einem ungewöhnlichen Hobby im wahrsten Sinne des Wortes nachgehen. Die Schotten sammeln nämlich Berge. Nicht irgendwelche Berge, sondern ganz bestimmte. Diese müssen mehr als 3.000 Fuß, was grob 915 Metern entspricht, hoch sein. Von dieser Sorte finden sich allein im schottischen Hochland 284 Stück. Die Sammler gehen dabei nicht etwa mit Hammer und Meißel hin, um Teile von den Bergen abzuzwacken. Vielmehr bemühen sie sich, den Gipfel eines jeden dieser Berge zu erklimmen.

Textlänge: circa 3.100 Zeichen
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