Textauszug: Gerade erst wurden die Dänen gemäß World Happiness Report unter rund 160 untersuchten Ländern wieder zum glücklichsten Volk der Welt gekürt. Eine allgemeine Zufriedenheit, die an vielen Faktoren festzumachen, vor allem aber spürbar ist. Ob dies auch damit zu tun hat, dass Dänemark über ein hervorragendes Radwegenetz und traumhafte Bedingungen für Pedalritter verfügt, darüber lässt sich nur spekulieren. Nicht aber darüber, dass es in dem skandinavischen Königreich mehr als 10.000 Kilometer ausgewiesener Radwege gibt, die aus Ermangelung an Bergen kaum über nennenswerte Steigungen verfügen. Dabei hat der geneigte Radfahrer zwischen Nord- und Ostsee die Qual der Wahl.
Thema: Radfahren zwischen Nord- und Ostsee
Länge: 3.261 Zeichen
Bildauswahl lieferbar
Bestellen
Textauszug: Irgendwie macht der See sich rar. Immer wieder funkelt in einigen Hundert Metern Entfernung kurz ein Stück des kristallklaren Nasses auf. Doch die romantische Vorstellung, bei einer Umrundung des Bodensees, vorwiegend an den Gestaden des mit einer Fläche von 536 Quadratkilometern größten Gewässers des Voralpenlandes entlang zu radeln, bleibt kaum mehr als ein Wunsch. Auf dem ersten Teilabschnitt zwischen der Zeppelin-Hauptstadt Friedrichshafen und dem österreichischen Bregenz bleibt der See nur punktuell zu sehen.
Textauszug: Eine Parklandschaft, zwei Reifen, drei Tage Zeit und eine 170 Kilometer lange Rundtour – so heißt das einfache wie geniale Rezept für alle, die Spaß am Genussradeln haben. Und für alle, die ihren Akku dringend mal wieder aufladen müssen. Dass man die Strecke fast ganz für sich alleine hat, ist ein weiteres Plus. Rund 170 Kilometer misst die Ammerlandroute, die auch normal geübte Radfahrer bequem an drei Radtagen absolvieren können. Durch eine gepflegte Parklandschaft und drei ganz unterschiedliche Landschaftstypen führt die Tour. Und durch Grün-Töne in allen Facetten, in die die Sonne goldene Tupfen strahlt. Das Relaxen steht dabei stets im Mittelpunkt.
Textauszug: Getrübt wird die Idylle nur durch das gelegentliche Rattern der Züge und durch die Autos auf der Bundesstraße B9, die in vielen Teilen parallel zur Trasse verläuft. Ansonsten gehört der Rheinradweg insbesondere zwischen Bingen und Koblenz fraglos zu den attraktivsten Radwegen in Deutschland. Das so genante Obere Mittelrheintal, das 2002 von der UNESCO in den Status des Welterbes erhoben wurde, besticht durch den Gegensatz von der Urgewalt auf der einen und der anmutigen Sanftheit des Flusses auf der anderen Seite.
Textauszug: Keine Frage, Norwegen verbinden viele mit einmaligen Naturerlebnissen zwischen Fjell und Fjord. Doch dabei denken die meisten eher an ausgedehnte Wander- oder Skitouren als an Radurlaub. Die Vorstellung, in dem bergigen Königreich im Norden Europas in die Pedale zu treten, scheint auf den ersten Blick eine ungemein schweißtreibende Angelegenheit. Tatsächlich bietet Norwegen für jede Art von Radfahrern ideale Bedingungen. Für ambitionierte Pedalritter locken Ausflüge über steile Passstraßen. Aber auch Mountainbiker, Familien mit Kindern und Genussradfahrer kommen voll auf ihre Kosten. Rund um die smaragdgrünen Fjorde warten entlang flacher Wege abwechselungsreiche Strecken mit einem zum Teil atemberaubenden Panorama darauf, entdeckt zu werden. Hoch aufragende Berge, blühende Heidelandschaften, riesige Wälder, donnernde Wasserfälle und als Farbtupfer bunte Holzhäuser lassen das Strampeln in Norwegen zu einem bewegten Bilderbuch voller Postkartenmotive avancieren.