Textauszug: Ob der Westen Curaçaos wirklich wild ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Wild und anmutig, sind auf jeden Fall die bis zu zehn Meter hohen Kadushi Kakteen. Dramatisch ragen die dunkelgrünen schlanken, mit weißen Stacheln, bestückten Giganten in die Höhe. Dazwischen karge, mannshohe Sträucher, je nach Jahreszeit grün bewachsen, meist jedoch mit tristen, grauen Ästen. Und es gibt definitiv viel Wildnis im weniger besiedelten Teil der karibischen Insel. Gemächlich schlängelt sich die wenig befahrene Straße gen Westen, der Autoverkehr nimmt sichtlich ab. Die Region Westpunt oder „Bándabou“ in Papiamentu, der Sprache der Einheimischen, ist der ländliche Part Curaçaos. Wer Glück hat, beobachtet einen seltenen Schopfkarakara, der auf Nahrungssuche unterwegs ist.
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Textauszug: Angesichts der großen Vorliebe für das Camping behaupten böse Zungen gerne einmal, jeder Holländer würde zur Geburt eine Anhängerkupplung bekommen, um später den eigenen Wohnwagen ziehen zu können. Soweit, so klischeehaft. In der Tat ist das Camping in den Niederlanden überaus populär – und dies nicht nur entlang der Nordseeküste. Dabei ist Camping nicht gleich Camping. Nicht jeder reist mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen im Schlepp von Ort zu Ort. Nicht wenige haben das Zuhause auf Zeit an einem Platz ihrer Wahl dauerhaft abgestellt. Andere sind da flexibler, mieten sich für ein paar Tage in einen fest installierten Caravan ein oder schlagen ein Zelt auf. Längst hat sich auch als Luxusvariante das so genannte „Glamping“ etabliert.
Textauszug: Natürlicher Reflex vieler Gäste ist es, auszuweichen, wenn das surrende Etwas mit den leuchtenden Augen auf sie zukommt. Dabei ist dies absolut nicht notwendig, denn der hüfthohe Serviceroboter ist mit Sensoren ausgestattet, die mögliche Hindernisse sofort erkennen. Dies gilt ebenfalls für Menschen, die sich auf dem vorgegebenen Fahrweg bewegen. Keine Frage, im Mercure Hotel Bochum City hat die digitale Zukunft längst begonnen. In verschiedenen Bereichen setzt das zentral gelegene Haus gegenüber dem Hauptbahnhof auf die Robotertechnik. So kommen die digital gesteuerten Helferlein in der Gastronomie, als Minibar- und Zimmerservice-Alternative sowie in der Reinigung zum Einsatz.
Textauszug: Zugegeben, architektonisch ist das niederländische Zandvoort fraglos alles andere als eine Schönheit. Überwiegend gesichts- und schmucklose Zweckbauten sowie Wohnblocks zieren große Teile der Stadt an der Nordsee. Dafür kann die 17.000-Seelen-Gemeinde jedoch mit einem riesigen, breiten und fast zehn Kilometer langen Strand punkten. Das vom Meer umspülte, sandige Areal lädt natürlich nicht nur zum Sonnenbaden und zu ausgiebigen Strandspaziergängen ein. Auch Wassersport wird hier natürlich in allen denkbaren Varianten gerne getrieben, obwohl die Nordsee, bedingt durch den sandigen Untergrund, überwiegend dunkelbraune Wellen aufwirft. Farblich steht das Wasser der Nordsee daher häufig im jähen Kontrast zum nicht selten strahlenden Blau des Himmels.
Textauszug: Derweil entpuppt sich das Tribe selber als kleine Wundertüte. Hinter der alten, renovierten Fassade verbirgt sich ein modernes, hippes Haus, das sich nicht nur Weltoffenheit auf die Fahne geschrieben hat, sondern diese auch spürbar lebt. Wer durch die Glastür schreitet, steht direkt im Herzstück des modernen wie ungewöhnlichen Hotels – und dies an einem historischen Ort. Denn das Gebäude in dem lange auch ein Intercity Hotel angesiedelt war, beheimatete in den 1980er und 1990er Jahren die weit über Düsseldorfs Stadtgrenzen hinaus bekannte Bhagwan-Disco und avancierte zum Mekka der Partyszene. Diesem Teil der Vergangenheit tragen die Macher des Tribe auf besondere Art Rechnung: „Silent Disco“ war die Inspiration für das Design. So finden sich immer wieder Anspielungen an die einstige Diskothek. Der Bogen spannt sich dabei von loungigen Separees und Disco-Kugeln bis hin Dancing-Queen-Kunstwerken auf den Zimmern. Den Beat des Hotels bestimmt derweil der multifunktionale Social Hub im Erdgeschoss. Seine Bar dient als Rezeption, Café und Treffpunkt zugleich.



Textauszug: Das ausgediente Bahnhofsgebäude wurde im Jahre 1984 dem Erdboden gleich gemacht, geblieben ist aber ein Teil der Bahnstrecke, die von 1859 bis 1969 die Paris mit Marles-en-Brie im Südosten der französischen Kapitale verband. Vom Gare de la Bastille verlief die Trasse parallel zur Avenue Daumesnil auf einem Viadukt. Getragen wurde (und wird) diese von 71 Gewölben aus rotem Ziegel und zwei Metallbrücken, während die Bahntrasse selber zum „Viaduc des Arts“ mit Hochgarten umgebaut wurde. „Die Gewölbebögen wurden ab 1989 zu rund 50 Ladenlokalen umgebaut, die Schienen rausgerissen und die einstige Bahntrasse auf dem Viadukt in eine bepflanzte Promenade mit Parkcharakter umgewandelt“, schwärmt Guignon von der Pionierleistung des Landschaftsarchitekten Philippe Mathieux und Jacques Vergely.
Textauszug: Nicht wenige scheinen ein Messer dabei zu haben oder wenigstens einen scharfen Gegenstand. So oder so fühlen sich offenbar unzählige Liebespaare berufen, sich mit ihren Namen auf den in Teilen noch erhaltenen Wänden der Burgruine von Valkenburg aan de Geul in der niederländischen Provinz Limburg zu verewigen. Während anderenorts Liebesschlösser an Gitter und Brücken angebracht oder die jeweilige Verbindung mit Farbe oder Stiften verbotenerweise auf Wänden und Mauern plakativ zur Schau gestellt wird, kratzen Pärchen in Valkenburg ihre Namen und ihren Beziehungsstatus in die Mauerreste der einzigen Höhenburg des Landes.