Belfast – Hauptstadt auf der Überholspur

Big Fish - Custom House-1, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Über viele Jahrzehnte galt Belfast als ein touristisches Niemandsland, als ein Zentrum des Schreckens und der Angst. Statt der Besucher aus aller Herren Länder bestimmten gepanzerte Fahrzeuge, Straßensperren und uniformierte Sicherheitskräfte das Straßenbild. Die Spannungen zwischen der katholischen und protestantischen Bevölkerung gipfelten immer wieder in handfesten Auseinandersetzungen. Hinzu kamen der Terror der irischen Untergrundbewegung IRA. Dies alles gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Seit dem Waffenstillstand im Jahre 1994, mehr noch seit dem Karfreitags-Abkommen von 1998 hat Belfasts Innenstadt vom wachsenden Zutrauen ihrer Bürger und vor allem ausländischer Investoren profitiert und ist zum Inbegriff kommunalen Wohlstands geworden.

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Die Heimat des Whiskeys

BUSHMILL_S_DISTILLERY_2____Textauszug: Nur einen Steinwurf vom Giant´s Causeway, dem grandiosen Naturwunder Nordirlands, hat „Uisce Beatha“, das „Wasser des Lebens“, seine Heimat. Genauer in Bushmills, wo die gleichnamige Destillerie seit rund 400 Jahren einen der feinsten Single Malt Whiskeys überhaupt produziert. Damit ist Bushmills nachweislich die älteste Brennerei der Welt. Historischen Zeugnissen zur Folge reichen die Wurzeln bis in das 13. Jahrhundert zurück, gleichwohl gingen noch fast vier Jahrhunderte ins Land, ehe Bushmills 1608 die erste offizielle Lizenz weltweit zugesprochen bekam.

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Der Damm des Riesens

Giant´s Causeway-20, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Iren selber bezeichnen das ständig von Wellen umspülte Relikt aus prähistorischer Zeit als das 8. Weltwunder. Überall zwischen den sich zum Teil meterhoch auftürmenden Steinsäulen scheint hier im Nordosten der Grünen Insel die Urgewalt der Erde spürbar. Ohne Frage, der Giant´s Causeway, der Damm des Riesen, ist eine faszinierende Laune der Natur, die mit ihren hexagonalen Basaltsäulen zur meistbesuchten Sehenswürdigkeit Nordirlands avanciert.

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Kicken im schottischen Sumpf

swamp-soccer-1-kopie_470Textauszug: Neben Finnland ist das Vereinigte Königreich die zweite große europäische Hochburg im Schlamfußball. Was Wimbledon für die Tennisspieler, ist die Arena The Wisp in Edinburgh für die Schlammfußballer, die hier vom 25. und 26. Juni den Swamp Soccer World Cup austragen. Sieht man einmal von der Tatsache ab, dass nicht auf einem gepflegten Rasenplatz, sondern auf sumpfigen Untergrund gekickt wird, ähneln die Regel im Wesentlichen denen des normalen Fußballspiels. Allerdings bestehen Mannschaften lediglich aus fünf Feldspielern plus Torwart.

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Boath House – Restaurant mit Zimmern

boath-house-6-copyright-karsten-thilo-raab_470Textauszug: Wendy und Don Matheson verfügen in ihrer Nobelherberge gerade einmal über acht individuell eingerichtete Zimmer und nennen sich selber „Restaurant with rooms“. In der Tat wirkt das stattliche Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert nicht wie eines der besten Hotels des Landes. Umgeben von einer acht Hektar großer Wald- und Parklandschaft mit See mutet Boath House mit seinem Säulenportal eher wie die perfekte Kulisse für einen Film über den schottischen Landadel an. Kein Leuchtreklame, kein Hotel- oder Restaurantschild zieren die Sandsteinfassade. Vor dem Portal mit seinen ionischen Säulen findet sich kein Türsteher. Stattdessen öffnen die Besitzer Wendy und Don Matheson persönlich die Tür, um die Gäste in dem georgianischen Haus am Moray Firth bei Nairn willkommen zu heißen.

Textlänge: circa 4.500 Anschläge (zuzüglich Infoteil mit 1.100 Anschlägen)
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Ein Tag in Edinburgh

scotts-monument-3-copyright-karsten-thilo-raab_470Textauszug: 9 Uhr – Schriftsteller von oben
Endlich geht es auch für mich hoch hinaus. Genauer gesagt, 287 Stufen. Leichter kann man das üppige Scottish Breakfast mit Ei, Speck und Würstchen kaum abtrainieren. Ich steige Sir Walter Scott förmlich aufs Haupt und genieße den Blick auf Schottlands Hauptstadt, während der geistige Vater von „Ivanhoe“ fast 45 Meter unter mir auf seinem Marmorsockel hockt und darüber nachzudenken scheint, warum Touristen aus aller Welt auf seinem Denkmal rumklettern dürfen.

Textlänge: circa 2.200 Anschläge
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Ein schottisches Hobby: Berge sammeln

DCF 1.0Textauszug: In einem Land, in dem Männer in Röcken mit Baumstämmen werfen, wundert es wenig, wenn die naturverbundenen Bewohner einem ungewöhnlichen Hobby im wahrsten Sinne des Wortes nachgehen. Die Schotten sammeln nämlich Berge. Nicht irgendwelche Berge, sondern ganz bestimmte. Diese müssen mehr als 3.000 Fuß, was grob 915 Metern entspricht, hoch sein. Von dieser Sorte finden sich allein im schottischen Hochland 284 Stück. Die Sammler gehen dabei nicht etwa mit Hammer und Meißel hin, um Teile von den Bergen abzuzwacken. Vielmehr bemühen sie sich, den Gipfel eines jeden dieser Berge zu erklimmen.

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Whisky – das Wasser des Lebens

Schottischer Whisky, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wie Dudelsack und Kilt, wie Schafe und das Hochland, wie Haggis und Lachs wird feinster Whisky unzertrennbar mit Schottland in Verbindung gebracht. Und die Bedingungen für Herstellung des goldgelben Exportschlagers sind im Norden Großbritanniens optimal. Extrem weiches Wasser und große Vorräte an Torf ließen insbesondere die Highlands schon im 15. Jahrhundert zum Standort für unzählige Destillerien werden. Noch heute zählt Schottland rund einhundert Brennereien, von den nahezu die Hälfte in Speyside zu finden ist. Die Region in den Grampian Highlands erhielt ihren Namen nach dem für seine reichhaltigen Lachsbestände bekannten Fluss Spey. In den engen, abgeschiedenen Tälern entlang des Ufers brannten die Hochlandbewohner in zurückliegenden Jahrhundert schwarz ihren Whisky – immer auf der Hut vor dem Auge des Gesetzes.

Textlänge: circa 9.100 Zeichen
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Auf den Spuren von Robert Burns

ALLOWAY___BRIDGE_O_DOON____Textauszug: Er galt als Lebemann mit einer Schwäche für Alkohol und Frauen, aber auch als genialer Dichter und Komponist. Noch heute wird er als literarischer Nationalheld verehrt und als Wegbereiter der Romantik vergöttert. Die Rede ist von Robert Burns, dem Dichter der schottischen Seele, der schon zu Lebzeiten als „Bauer mit den himmlischen Eingebungen“ bezeichnet wurde und als Poet der einfachen Leute Unsterblichkeit erlangte. Sein kurzer, von vielen Nackenschlägen geprägter Lebensweg führte im Zickzack durch die Grafschaft Ayrshire und den Norden von Dumfriesshire, von einem ertragsarmen Bauernhof zum nächsten – immer begleitet von Trunksucht und Liebschaften und dominiert von einer Armut, die ihn und seine Familie phasenweise an den Rande der Existenz drängte. Und so hatte der begnadete Dichter trotz seiner überlieferten Heiterkeit Zeit seines Lebens nicht immer viel zu lachen.

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Nächte in einem Bilderbuchschloss

Carbisdale Castle, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Lowlands, Highlands und Islands gehören zu Schottland wie Whisky, Schafe, Haggis und natürlich Castle. Und mal ehrlich, wer träumt nicht davon, eine Nacht wie die Fürsten dieser Welt in einem Schloss oder einer altehrwürdigen Burg zu verbringen. Doch dies muß kein frommer Wunsch bleiben, denn in der schottischen Grafschaft Sutherland erhebt sich unweit des beschaulichen Dörfchens Culrain ein modernes Bilderbuchschloss, das heuer in eine beliebte Jugendherberge umgewandelt wurde.

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Gleneagles – Spielplatz der Götter

Gleneagles Hotel  (5)Textauszug: Der Name ist Musik in den Ohren aller Golfliebhaber. Gleneagles steht gleichermaßen für ein mondänes Fünf-Sterne-Hotel von auffälliger Eleganz als auch für anspruchsvolle Golfplätze in einer atemberaubenden Landschaft – ein Aushängeschild britischer Gastlichkeit umgeben von den wohl schönsten schottischen Inlandsplätzen.

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