Textauszug: Die Sommerzeit ist für viele Urlaubszeit. Die Kaffeemaschine schaltet in den Stand-by-Modus. Das Quietschen und Knarren des Bürostuhls verstummt, der Computer wird runtergefahren. Selbst das Mail-Postfach schlummert vor sich hin; lediglich die automatisierte Antwort steht in permanenter Alarmbereitschaft. Sie reagiert ganz ungefragt und mit stoischer Ruhe. Willkommen in der Hochsaison der Abwesenheitsnotiz: jenem digitalen Lächeln, das uns mitteilt, dass jemand gerade lieber mit den Füßen im Sand statt am Schreibtisch sitzt. Automatische Mailantworten im Sommer sind wie Flip-Flops im Büro – nicht jeder trägt sie mit Stil, aber irgendwie gehören sie doch dazu. Und während manche Nachrichten wie die literarische Wiedergeburt von Loriot klingen, schaffen andere es, den Absender maximal zu verwirren oder zu verärgern.
Thema: Automatisierte Antworten mit Witz und Esprit
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Textauszug: Natürlicher Reflex vieler Gäste ist es, auszuweichen, wenn das surrende Etwas mit den leuchtenden Augen auf sie zukommt. Dabei ist dies absolut nicht notwendig, denn der hüfthohe Serviceroboter ist mit Sensoren ausgestattet, die mögliche Hindernisse sofort erkennen. Dies gilt ebenfalls für Menschen, die sich auf dem vorgegebenen Fahrweg bewegen. Keine Frage, im Mercure Hotel Bochum City hat die digitale Zukunft längst begonnen. In verschiedenen Bereichen setzt das zentral gelegene Haus gegenüber dem Hauptbahnhof auf die Robotertechnik. So kommen die digital gesteuerten Helferlein in der Gastronomie, als Minibar- und Zimmerservice-Alternative sowie in der Reinigung zum Einsatz.
Textauszug: „Mama, nein, da vorne kommt schon wieder eine Kurve!“ Nicht nur Kinder leiden unter der Reisekrankheit, die einem den Spaß am unterwegs sein – im wahrsten Sinne des Wortes – verübeln kann. Doch was tun, wenn der Magen einfach nicht mitspielt und schon bei kleinsten Bewegungen des Gefährts in Wallung kommt? Wenn feuchte Hände und pochende Kopfschmerzen ein deutliches Signal für ein womöglich langanhaltendes Unwohlsein sind? Aber warum spielen Körper und Magen eigentlich verrückt? Die Augen und das Gleichgewichtsorgan im Innenohr senden bei schaukelnden Fahrten widersprüchliche Informationen ans zentrale Nervensystem.
Textauszug: Der Plattensee – von vielen auch das „ungarische Meer“ genannt – rückt näher an Deutschland, insbesondere aber an Nordrhein-Westfalen heran. Seit Mitte Juni bietet Wizz Air zweimal wöchentlich einen Direktflug zum Balaton an. Donnerstags und sonntags geht es von Dortmund aus direkt nach Héviz im Westen Ungarns. Die Kleinstadt unweit des Plattensees ist bekannt für den größten Thermalsee der Welt, dessen Temperaturen im Winter bei 23 bis 25 Grad Celsius, im Sommer um die 35 Grad Celsius liegen. Das bis zu 38 Meter tiefe Wasser ist reich an Schwefel, Kohlendioxid, Kalzium, Magnesium sowie Hydrogenkarbonat und trägt nachweislich zur Linderung von rheumatischen und motorischen Beschwerden bei.
Textauszug: Fliegen in Corona-Zeiten ist anders. Ab dem Betreten des Flughafens bis zum Zielort hat eine FFP2-Maske den Riechkolben und die Futterluke permanent zu bedecken. So auch auf dem 75-minütigen Flug mit Austrian Airlines von Düsseldorf nach Wien. Einzige gestattete Ausnahmen: die Passkontrolle, um dem pflichtbewussten Beamten einen Vergleich zwischen Passfoto und Realität zu ermöglichen, und die kurzen Momente, in denen etwas Trink- oder Essbares genossen werden können. Daneben ist Abstand weiter das Gebot der Stunde. In regelmäßigen Abständen fordern Lautsprecherdurchsagen die Passagiere dazu auf, mindestens zwei Meter Abstand zu anderen Reisenden zu wahren.
Textauszug: Ampeln sind an nahezu allen wichtigen Straßenkreuzungen zu finden, erleichtern das Queren von Straßen und kontrollieren den Verkehrsfluss. Einige scheinen überflüssig, einige scheinen immer dann auf Rot umzuspringen, wenn man es eilig hat. Fakt ist, die Signalanlage ziert seit knapp 100 Jahren die deutschen Straßen. Die erste, damals noch von Hand bediente Ampel in Deutschland wurde 1924 auf dem Potsdamer Platz in Berlin in Betrieb genommen. Bereits fünf Jahre zuvor war im US-amerikanischen Detroit die erste elektronische Verkehrsampel der Welt aufgestellt worden, nachdem bereits am 10. Dezember 1868 am Parliament Square in der britischen Megametropole London die erste Ampel des Erdballs von einem Polizisten handbetrieben wurde.
Textauszug: Sicherlich gibt es viel Wissenswertes aus der Welt des Reisens. Aber auch viel Erstaunliches, Interessantes und Amüsantes, das nicht jedem bekannt ist, das aber gleichwohl für jede Menge Gesprächsstoff unterwegs, aber auch auf Partys und Feiern sorgt. Und sei es, weil man Mitreisende, Freunde und Bekannte mit vermeintlich unnützem Reisewissen konfrontiert. Dies kann hier und da nerven, sorgt aber immer für launige Unterhaltung. Das Ganze ist Teil einer 20-teiligen Reihe, deren Inhalte frei verwend und kombinierbar sind.
Textauszug: Des Menschen Wille ist bekanntlich sein Himmelreich. Und genau dort möchte das Gros der Erdenbürger gerne mal irdischen Gelüsten nachkommen. Oder besser gesagt, den Arterhaltungstrieb auf himmlische Art und Weise ausleben. Denn gemäß einer aktuellen Studie des Dating-Portals Saucy Dates mit 11.179 Teilnehmern träumen nicht weniger als 78 Prozent davon, einmal Sex über den Wolken zu haben. 17 Prozent räumten ein, keinerlei Interesse an dieser speziellen Art des Höhenflügs zu haben, während fünf Prozent sogar vorgaben, dass für sie der Traum bereits mindestens einmal Wirklichkeit geworden ist.
Textauszug: Ja, sie tun es. Täglich. Überall auf der Welt. Nicht nur in Spanien. Nein, überall, wo es Sonne satt, Strand, Pools und Liegen gibt. Einige tun es noch bevor der erste Hahn kräht. Die meisten tun es vor dem Frühstück. Und einige sogar noch schnell vor dem Schlafengehen. Ja, so sind sie – die Deutschen. Sie sind nicht von ungefähr als Liegenreservierer verschrien. Vielleicht leiten sie so etwas wie ein verbrieftes Recht darauf aus der vermeintlichen Tatsache ab, dass die Deutschen als Reiseweltmeister gelten. Auch wenn statistisch gesehen die Chinesen längst den Platz an der Sonne einnehmen.
Textauszug: Sie ist wohl die erste und einzige Airline weltweit, die komplett ohne Piloten und Co-Piloten auskommt und doch Ziele rund um den Erdball anfliegt. Den Passagieren sind das Fehlen des fliegenden Personals, der Turbinen und Tragflächen durchaus bewusst, aber gleichzeitig völlig egal. Sie genießen lieber den Service in der First oder Business Class. Klingt abgehoben, ist es aber nicht. Im Gegenteil, die Fluggäste der First Airlines in Tokio bleiben im wahrsten Sinne des Wortes komplett geerdet. Obwohl die Fluggesellschaft nicht am geschäftigen Narita Airport in Japans Hauptstadt zu finden ist, sondern in einem von außen eher unscheinbaren Gebäude im Stadtteil Ikebukuro, sind alle Flüge seit der Gründung im Jahre 2016 komplett ausgebucht.
Textauszug: Der Name der „Magic“ ist Programm. Schon bei der Anfahrt zum Norwegenkai in Kiel fällt der blauweiße Ozeanriese immer wieder zwischen den Häuserschluchten in den Blick. Bei der Einfahrt mit dem Auto ins Heck kommen sich die meisten zwergenklein vor. Tatsächlich ist das mächtige Fährschiff, das Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt täglich mit Norwegens Hauptstadt Oslo verbindet, gigantisch groß. Und der Zauber, den der Name verspricht, zieht einen jeden spätestens nach Verlassen des Autodecks in den Bann. Die „Color Magic“ und ihr Schwesterschiff, die „Color Fantasy“, sind nicht nur riesige Pötte, sondern schwimmende Städte. Städte, in denen es an nichts fehlt. Zumindest nicht mit Blick auf Entspannung und Freizeitgestaltung. Da gibt es Geschäfte, Restaurants und Cafes, da gibt es Bars, ein Casino und eine Showbühne mit kostenfreiem Programm.