Textauszug: Schon aus der Ferne wirkt Dubai fast wie eine Fata Morgana. Zwischen Wüstensand und Persischem Golf erhebt sich eine Stadt, die sich nicht mit dem Möglichen zufriedengibt, sondern das Unmögliche zum Standard erhebt. Der Wind trägt feine Körner durch die Straßen, doch darüber spannt sich eine ebenso beeindruckende wie futuristische Skyline, die nicht von ungefähr immer wieder als Kulisse für Kino-Blockbuster herhalten muss. Die Hitze flimmert über dem Asphalt, während sich die Glasfassaden der Hochhäuser wie Spiegel in den Himmel strecken. Dabei erweist sich Dubai als ein Kaleidoskop aus Tradition und Vision, aus Basar und Business, aus Wüste und Wasser – und genau diese Mischung macht den Reiz aus.
Thema: Faszination Dubai-Stadt
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Textauszug: Kaum auf den Malediven angekommen – vorzugsweise barfuß und mit einem Cocktail in der Hand – fällt einem sofort etwas auf: Es sind nicht die wohlig warmen Temperaturen, nicht das türkisfarbene Wasser, nicht einmal die Tatsache, dass man plötzlich glaubt, in einem Werbespot für Sonnencreme gelandet zu sein. Nein, es ist die Stille. Oder besser gesagt: das Fehlen von allem, was sonst so lärmt, hupt, knattert oder röhrt. Die Palmen hier sind wahre Künstler. Sie rascheln nicht einfach – sie flüstern. Mal wie ein geheimnisvoller Inselklatsch, mal wie ein meditatives Mantra. Der Wind, ein sanfter Dirigent, lässt die Blätter tanzen, als wollten sie einem sagen: „Entspann dich, du bist nicht bei der Arbeit.“ Quasi als Chor im Hintergrund rascheln auch die Bambusblätter im leichten Dauerwind.
Textauszug: Wenn das Paradies eine Anschrift hätte, würde sie vermutlich irgendwo zwischen türkisblauem Ozean und puderweißem Sandstrand liegen – und genau dort findet man das Sheraton Maldives Full Moon Resort & Spa. Schon beim Anflug auf die Malediven beginnt das Kopfkino: Palmen winken wie gute Freunde, das azurblaue Meer glitzert wie frisch polierter Schmuck, und irgendwo da unten wartet ein Kokosnuss-Cocktail auf seinen großen Auftritt. Kaum fünfzehn Minuten braucht das Schnellboot von Malé – der Hauptstadt, die man gefühlt nur im Rückspiegel sieht – schon landet man auf einer Insel, die aussieht, als hätte Mutter Natur persönlich mit Photoshop nachgeholfen. Furanafushi ist ein üppig bewachsenes, grünes Eiland, das wie ein Smaragd im Ozean leuchtet – klein, fein und komplett dem gepflegten Nichtstun gewidmet.
Textauszug: Es gibt Orte, an denen selbst die Zeit zu vergessen scheint, wie spät es ist – und das Le Méridien Maldives auf Olhuvelifushi im Lhaviyani Atoll gehört zweifellos dazu. Kaum setzt das Wasserflugzeug auf der türkisblauen Landebahn des Indischen Ozeans auf, spürt man: Auf dem kleinen Maldiven-Eiland ticken die Uhren anders – nämlich deutlich entspannter. Um einen herum: Ozean. Unter einem: Ozean. Über einem: blauer Himmel. Ein aufmerksamer Concierge reicht zur Begrüßung ein kaltes Tuch und etwas, das stark nach Limette und Urlaub schmeckt – und spätestens dann ist klar: Man ist angekommen.
Textauszug: Wenn die Welt da draußen mal wieder zu laut, zu grau und zu stressig ist, hilft nur eins: Abtauchen. Und zwar nicht metaphorisch, sondern ganz real – am besten direkt ins türkisfarbene Wasser der Malediven, wo die Sorgen beim Schnorcheln einfach davon zu treiben scheinen. Genauer gesagt: ins Ozen Reserve Bolifushi, jenem famosen Luxusrefugium, das aussieht, als hätte ein Interior-Designer mit Hang zu tropischem Flair seine Träume verwirklicht. Die Insel liegt im Süd-Malé-Atoll, nur eine 30-minütige Katamaranfahrt vom internationalen Flughafen Malé-Velana entfernt: klein, üppig grün bewachsen und von intakten wie fischreichen Korallenriffs umgeben.
Textauszug: Manchmal scheint die Erde selbst Komponistin zu sein – nicht mit Violinen und Taktstock, sondern mit Basalt, Wind und Licht. In der Garni-Schlucht in Armenien, auch Azat-Schlucht genannt, offenbart Mutter Natur ein geologisches Meisterwerk, das in seiner Ordnung und Poesie einer orchestralen Darbietung gleicht: die „Symphonie der Steine“. Wer diese bizarre wie faszinierende Landschaft betritt, wird Teil einer stillen Aufführung. Die gewaltigen Basaltsäulen wirken fast schon akribisch geordnet wie die Pfeifen einer monumentalen Orgel – nur dass hier kein Kirchenchor singt, sondern Wind und Wasser ihre uralte Melodie spielen.
Textauszug: Der Berg Ararat ist ein Symbol Armeniens, obwohl er tatsächlich in der Türkei liegt. Auf dem 5.137 Meter hohen, ruhenden Vulkan soll gemäß der Legende dereinst nach der biblischen Sintflut die Arche Noah gestrandet sein. Zudem soll sich über dem schlafenden Riesen mit dem fast ganzjährig schneebedeckten Gipfel erstmals in der Menschheitsgeschichte ein Regenbogen gezeigt haben. Und obschon der heilige Berg insbesondere von fast überall in der rund 40 Kilometer entfernten Hauptstadt Eriwan zu sehen und bildet er zusammen mit dem Kloster Khor Virap sowie den Weiten der Ararat-Ebene das wohl berühmteste Postkartenmotiv Armeniens.
Textauszug: Es ist schon kurios, dass eine Stadt vor allem für etwas berühmt ist, das es gar nicht gibt: einen fiktiven Radiosender. Die etwas älteren Semester werden sich noch an den Kalten Krieg und die Zeit vor dem Zerfall der Sowjetunion erinnern. In jenen Tagen hatten Radio-Eriwan-Witze Hochkonjunktur – und immer nach demselben Muster: „Frage an Radio Eriwan…“ gefolgt von der Antwort im Running-Gag-Format: „Im Prinzip ja, aber…“ Die mehr oder weniger lustigen Witze, die sich vornehmlich an den Systemunterschieden zwischen westlichen und sozialistischen Staaten rieben, waren eine Art politischer Karikatur in Wortform. Die Witze sind größtenteils längst in Vergessenheit geraten beziehungsweise nicht mehr zeitgemäß. Geblieben sind aber in Eriwan die Spuren aus der Zeit der Sowjetunion. Insbesondere außerhalb des Zentrums der armenischen Hauptstadt ragen scheußliche wie gesichtslose Wohnblocks in Form von Plattenbauten gen Himmel.
Textauszug: Eine Katze schleicht durch die kleine Gasse. Auf Mäuse kann die Samtpfote hier wohl kaum hoffen. An der warmen Lehmmauer eines Haus sitzt ein hageres Mädchen und genießt die warmen Sonnenstrahlen. Ein paar Schritte weiter kullern zwei Jungs mit nackten Bäuchen ihre Murmeln durch den staubigen Untergrund. Eine von einem Esel gezogene Karre mit Stroh hoppelt über das unebene Straßenpflaster mit seinen zum Teil knietiefen Löchern. Ein alter Mann schlendert neben dem Gespann her und hält die Zügel locker in der Hand. Eilig hat es hier niemand. Zwischen den schlichten Wohnhäusern der Itschan-Kala, wie die Altstadt offiziell heißt, scheint die Zeit still zu stehen. Ein paar wenige Autos stören die Idylle. Ansonsten fällt es nicht schwer, sich vorzustellen, warum Chiwa in längst vergangenen Tagen eines der pulsierenden Zentren entlang der legendären Seidenstraße war.
Textauszug: Willkommen im Land der Superlative! Abu Dhabi, die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, beeindruckt mit einer faszinierenden Mischung aus Tradition und Moderne, Luxus und Kultur. Hier treffen glitzernde Wolkenkratzer auf traditionelle Souks, endlose Wüstenlandschaften auf traumhafte Strände. An allen Ecken und Enden herrscht Aufbruchstimmung. Überall ragen Baukräne in den Himmel, überall entstehen Wohnhäuser und repräsentative Bürobauten. Überall schießen Betonklötze aus dem sandigen Wüstenboden empor. Einige beeindruckende, einige weniger ansehnliche.
Textauszug: Wer an Dubai denkt, dem kommen fast zwangsläufig monumentale Bauwerke wie das Burj Khalifa, das aus einem asymmetrischen Ring bestehende Museum of Future oder die filigrane Form von The Frame, das weithin als gigantischer Bildrahmen erkennbar ist, in den Sinn. Viele haben auch Bilder von Hotelikonen wie dem Burj al Arab oder dem Atlantis, The Palm vor Augen. Doch kaum einer erwartet mitten in dem pulsierenden Wüstenstaat eine blühende Landschaft. Und was für eine! Wie bei allen Einrichtungen hat Dubai beim Miracle Garden ebenfalls nicht nur gekleckert, sondern mächtig geklotzt. Auf einer Fläche von sage und schreibe 72.000 Quadratmetern blüht Dubai hier von Oktober bis Mai im wahrsten Sinne des Wortes überaus prachtvoll auf.