Textauszug: Zehn Monate verbrachte Napoleon im Exil auf der Mittelmeerinsel Elba. Zehn Monate, die genügten, um der drittgrößten italienischen Insel für immer einen Platz in den Geschichtsbüchern der Welt zu sichern. Der kleine Korse brachte das Archipel groß raus. Unter dem Exilkaiser erwachte Elba aus dem Dornröschenschlaf. Bonaparte sorgte dafür, dass die Insel ein gut funktionierendes Straßennetz erhielt, sorgte für den Bau von Brücken und Kanälen und ließe Sümpfe trockenlegen, um so eine breitgefächerte Landwirtschaft sowie den Weinbau zu ermöglichen. Napoleon ließ Eichen- und Esskastaniensetzlinge aus Korsika importieren und forstete Teile der Insel auf. Und auch sonst hat der wohl berühmteste Gast der Insel bis heute zahlreiche Spuren auf Elba hinterlassen.
Textlänge: 5.336 Zeichen
Thema: Streifzug über Elba
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen
Textauszug: Das „schwarze Gold“ wird im Kohlenpott schon lange nicht mehr gefördert, auch wenn mit Prosper-Haniel in Bottrop die letzte Zeche erst im Jahre 2018 endgültig geschlossen wurde. Gleichwohl kann und will das Ruhrgebiet seine Bergbauvergangenheit nicht leugnen. Das zeigt sich im UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen, im faszinierenden Landschaftspark Duisburg-Nord, aber auch in den unzähligen alten Fördergerüsten und Bergarbeitersiedlungen, die heute noch im „Pott“ zu finden sind. Eine besondere Rolle nehmen zudem die vielen begrünten Halden ein, die das Ruhrgebiet zum „Land der künstlichen Berge“ haben werden lassen. Der Abraum der ehemaligen Zechen war oft über Jahrzehnte aufgeschüttet worden. Nach dem Ende des Bergbaus wurden die Flächen verdichtet und begrünt. Mehr noch wurden viele Halden, die vielfach längst zu Freizeitarealen mit ausgedehnten Rad- und Wanderwegen und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten avancieren, mit besonderen Kunstobjekten und Installationen verziert.