Textauszug: Hoch über der Kvarner Bucht liegt Kastav wie ein gut gehütetes Geheimnis. Die 10.000-Seelen-Gemeinde, nur einen Steinwurf von Rijeka entfernt, wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar. Alte Steinhäuser schmiegen sich dicht aneinander, ihre Fassaden sind vom Zahn der Zeit geprägt: Fensterläden mit verblassten Farben, unregelmäßige Pflastersteine, ein Wirrwarr aus schmalen Gassen und kleine Plätze verleihen dem Örtchen auf 378 Metern über dem Meeresspiegel einen besonderen Charme. Der Weg in die Altstadt führt durch das im Jahre 1731 errichtete Stadttor Voltica. Hinter dem schmalen Zugang öffnet sich ein Labyrinth aus Kopfsteinpflaster, das sich in sanften Wellen über den Hügel legt.
Thema: Kastav als kroatisches Kleinod
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