Textauszug: Das slowenische Novo mesto macht nichts Spektakuläres – und genau das macht es besonders. Schon bei der Ankunft fällt auf, wie unaufgeregt hier alles wirkt. Keine überfüllten Plätze, keine inszenierten Fotospots, keine Hektik. Pastellfarbene Fassaden lehnen sich aneinander, die Dächer schimmern in warmen Rottönen, dazwischen ragen Kirchtürme auf, und überall dieses satte Grün. Der Blick von der Kandijski-Brücke fällt auf die darunter fließende Krka und die Altstadt. Das Wasser des stadtbildprägenden Flusses schimmert je nach Licht in Türkis- und Grüntönen.
Thema: Noo mesto als offener Geheimtipp
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Textauszug: Über der Krka liegt ein dichter Nebelschleier. Ein paar Enten ziehen gemächlich ihre Bahnen auf dem grünlich schimmernden Gewässer. Zwischen mächtigen Bäumen duckt sich auf der malerischen Flussinsel rund acht Kilometer vor den Toren Novo mesto mit Grad Otočec das einzige Wasserschloss Sloweniens. Am Hauptportal leuchten links und rechts brennende Fackeln den Weg und laden unweigerlich zu einer Zeitreise ein. Von den kleinen Rundtürmen an den Flanken des Gemäuers könnte Rapunzel ihr Haar herablassen. Eigentlich fehlen nur das Klappern der Hufe und der Prinz auf seinem weißen Pferd, um die Märchenkulisse perfekt zu machen.