Textauszug: Die Kataris sind im Fieber. Allenthalben gibt es nur ein Thema. Keiner, der nicht mit stolzgeschwellter Brust den Blick nach vorne auf das Jahr 2022 richtet, wenn das kleine Emirat auf der arabischen Halbinsel Gastgeber der ersten Weltmeisterschaft im mittleren Osten sein wird. Seit der Fußball-Weltverband FIFA am 2. Dezember 2010 in Zürich bekannt gab, dass Katar Ausrichter des neben den Olympischen Spielen weltgrößten Sportereignisses sein wird, herrscht kollektive Aufbruchstimmung. An jeder Ecke wird gebuddelt und gebaut, um für das Großereignis gerüstet zu sein. Straßen werden ausgebaut, ein U-Bahnnetz mit drei Linien geht an den Start. Das Ziel: fünf der acht WM-Stadien sollen bequem mit der U-Bahn erreichbar sein. Die übrigen drei Stadien werden in enger Taktung mit klimatisierten Bussen angefahren.
Thema: Katar sieht sich für Fußball-WM 2022 bestens gerüstet
Länge: 8.630 Zeichen
Große Bildauswahl lieferbar
Bestellen
Textauszug: Bei der bloßen Erwähnung des Namens Petra schnalzen nicht nur Kulturliebhaber begeistert mit der Zunge. Keine Frage, die rosafarbene Felsenstadt ist nicht nur Jordaniens bedeutendste Attraktion, sondern gehört zu den faszinierendsten Kulturdenkmälern der Welt. Auch wenn schon viel über das Weltkulturerbe, das im Juli 2007 zu einem der sieben Weltwunder der Gegenwart gekürt wurde, geschrieben wurde, bereitet einen nichts auf diesen bemerkenswerten Ort vor. Denn der Anblick der versteckt liegenden Felsenstadt ist schier überwältigend.
Textauszug: Sie ist wohl die erste und einzige Airline weltweit, die komplett ohne Piloten und Co-Piloten auskommt und doch Ziele rund um den Erdball anfliegt. Den Passagieren sind das Fehlen des fliegenden Personals, der Turbinen und Tragflächen durchaus bewusst, aber gleichzeitig völlig egal. Sie genießen lieber den Service in der First oder Business Class. Klingt abgehoben, ist es aber nicht. Im Gegenteil, die Fluggäste der First Airlines in Tokio bleiben im wahrsten Sinne des Wortes komplett geerdet. Obwohl die Fluggesellschaft nicht am geschäftigen Narita Airport in Japans Hauptstadt zu finden ist, sondern in einem von außen eher unscheinbaren Gebäude im Stadtteil Ikebukuro, sind alle Flüge seit der Gründung im Jahre 2016 komplett ausgebucht.
Textauszug: Normalerweise ernten Schaumschläger allenfalls ein müdes Lächeln. Nicht so Chang Kuei Fang. Im Gegenteil. Täglich wächst die Zahl der Bewunderer für die 48-jährige Taiwanesin, die seit 2011 mit My Cofi ein kleines, eher unscheinbares Café in Kaohsiung, der zweitgrößten Stadt Taiwans, betreibt. Und doch stimmen die Menschen hier eindrucksvoll mit den Füßen ab. Denn die Kunden aus aller Herren Länder geben sich im My Cofi förmlich die Klinke in die Hand, um eine von Chang Kuei Fangs Kaffeespezialitäten zu erwerben. Dabei schocken die Besucher weder die stolzen Preise von bis zu 1.000 Taiwanesichen Dollar (circa 28 Euro) pro Tasse noch die Mindestwartezeiten von 15 bis 20 Minuten für ihre Bestellung. Und eigentlich ist den meisten der Geschmack ihres Kaffees auch egal.
Textauszug: Eier in verschiedenen Variationen und auch als Likör kennt eigentlich jeder. Eierkaffee dürfte hingegen nur den wenigsten ein Begriff sein. In der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi jedenfalls ist das Heißgetränk längst eine Spezialität mit Kultfaktor. Erhältlich ist der ungewöhnliche Eierkaffee im Giang Café, das dank des Verkaufsschlagers selber zu einer Institution geworden ist. Ein türbreiter Eingang in der Nguyen Huu Huan Street, der nicht schwer zu übersehen ist, führt durch eine fast 30 Meter langen Gang in das Café. Dieses besteht nur aus zwei Räumen auf zwei Etagen.
Textauszug: Dem Wüstensand gebührt ein großer Dank. Auch der Deutsche Ulrich Jasper Seetzen verdient mehr als ein Schulterklopfen. Denn ohne diese beiden dürfte sich Jordanien heute nicht rühmen, mit Jerash über eine der best erhaltenen Römerstädte zu verfügen. Im Jahre 63 vor Christus fiel die Stadt in Römerhände und wurde Teil des mächtigen und einflussreichen römischen Städtebündnisses im Nahen Osten, der Dekapolis. Binnen der nächsten 250 Jahre entwickelte sich Jerash zu einer prächtigen römischen Provinzstadt mit gepflasterten Straßen, auf Hügeln liegenden Tempelanlagen, Amphitheatern, Badehäusern, Brunnen, großzügigen Plätzen sowie einer mit Türmen und Toren versehenen Stadtmauer. Nach dem Zerfall des römischen Reiches fielen immer wieder Perser in der Stadt ein, ehe diese im Jahre 749 bei einer Reihe von Erdbeben weitgehend zerstört wurde.
Textauszug: Manager im feinen Zwirn und Angestellte aus dem nahe gelegenen Finanzdistrikt sind hier ebenso zu finden, wie freakige Jugendliche im flippigen Tokio-Hotel-Look und Touristen aus allen Teilen der Welt. Wo tagsüber Spaziergänger flanieren, zieht mit Einbruch der Dunkelheit die wohl berühmteste Fressmeile Japans die Besuchermassen in ihren Bann. Rund 180 Imbissstände, sogenannte Yatais, sind in der japanischen Millionenmetropole Fukuoka zu finden. Die besten drängen sich wie an einer Perlenschnur aufgereiht am Ufer des Nakagawa Flusses unweit der Haruyoshi Brücke. Sie sind Treffpunkt, Gerüchteküche, Kontaktbörse und zweites Wohnzimmer für viele, aber auch Enklaven des Lachens und des Lästerns, in denen einem scheinbar nie enden wollender Marathon an Trinksprüchen und Tresenpolitik dazu beiträgt, dass sich die Probleme der Welt in Wohlgefallen auflösen.
Textauszug: Als kleinstes Land in Südostasien ist Singapur gerade einmal so groß wie Hamburg. Für viele ist der Stadtstaat mit seinen 5,1 Millionen Einwohnern, der 1965 die Unabhängigkeit erlangte, kaum mehr als eine Durchgangsstation auf dem Weg nach Australien. Dabei gibt es in dem einstigen britischen Handelsposten einiges zu entdecken – und das fängt schon am Flughafen an.
Textauszug: Keine Frage, das Wort Großstadtdschungel bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Zwar ist Bangkok ein Stadtgigant mit rund zwölf Millionen Einwohnern. Doch kaum einer würde vermuten, dass es inmitten von Thailands pulsierender Hauptstadt tatsächlich noch Ecken gibt, in denen komplett die Wildnis regiert. Wackelige Betonplatten und schmale Bretter pflastern den Weg durch das sumpfige Areal mit seinem Meer an satt grünen Pflanzen. Überall kreucht und fleucht es. Dazu die muckelig warmen Temperaturen. Denn kaum hat der zumindest phasenweise erfrischende Regen nachgelassen, wandelt sich der Thonburi District im Westen von Bangkok in eine gigantische Freiluftsauna. Der Schweiß rinnt unaufhörlich. Und dies nicht nur wegen der Hitze. Auch die Angst vor wilden Tieren trägt ein Übriges dazu bei.
Textauszug: Zugegeben, die Sündenmeile ist eher ein Meilchen und hat gerade einmal die Länge von zwei Fußballplätzen. Und doch hat das kleine Vergnügungsviertel mit seinen vielleicht zwei Dutzend Läden fast schon magnetische Anziehungskraft – insbesondere auf Amerikaner, Japaner und Europäer. Sie alle strömen nach Einbruch der Dunkelheit in das wohl kleinste und bekannteste Rotlichtviertel in Thailands Hauptstadt Bangkok. Soi Cowboy ist so etwas wie die Miniausgabe der Reeperbahn. Bunte Neonreklamen, laute Musik und jede Menge Animierdamen dominieren das Straßenbild. Vor jeder Bar sitzen oder stehen rund ein Dutzend leicht bekleideter Damen. Viele tragen nicht mehr als einen knappen Bikini. Mit ihren körperlichen Reizen, einem mehr oder weniger charmanten Lächeln und einem lang gezogenen „Helloooooo“ versuchen sie, die Touristen aus aller Herren Länder in ihre jeweilige Bar hinein zu locken.
Textauszug: Die Lage, die Lage, die Lage – was beim Immobilienkauf als entscheidendes Kriterium gilt, spielt nicht von ungefähr auch bei der Wahl des Urlaubsdomizils eine wichtige Rolle. Perfekt gelegen ist fraglos das Mövenpick Resort Laem Yai Beach im äußersten Nordwesten von Koh Samui. Ruhig und abseits des mitunter großen Trubels der beliebten thailändischen Ferieninsel und dennoch nur 15 Fahrminuten vom populären Fisherman’s Village in Bophut, einem der Hotspots für Shopping und Nightlife, entfernt. Direkt vor der Haustür liegt der Golf von Thailand. Der schmale, von Palmen gesäumte Strand lädt zum Relaxen, Baden, Schnorcheln und Kanufahren ein und wird auf Wunsch auch gerne mal zum privaten Freiluftrestaurant bei einem romantischen Dinner. Die nicht selten fast schon kitschig schönen Sonnenuntergänge und der Panoramablick auf die Inselwelt des Mu Ko Ang Thong Marine National Park tragen das Ihre zur besonderen Atmosphäre bei.