Textauszug: Es ist fast unglaublich, das von der Straße aus eher unscheinbar anmutende Erriadh, das zentral inmitten der tunesischen Insel Djerba liegt, überrascht mit grandioser Streetart-Kunst und nur 20 Autominuten entfernt, lässt Starwars grüßen. Wer an einen Urlaub auf Djerba denkt, sieht lange, weiße Strände mit Palmen, die hoch hinauf in den Himmel ragen vor sich. Doch weit gefehlt. Die flache Insel im Mittelmeer bietet so viel mehr. Also, los geht es mit einem Mietwagen oder noch bequemer mit einem Taxi, und die Insel eröffnet ihre Geheimnisse. 150 Streetart-Künstler aus der ganzen Welt haben, von Mehdi Ben Cheik initiiert, die Häuserwände von Erriadh mit ihren Kunstwerken verziert und Installationen erschaffen.
Thema: Streifzug durch das tunesische Djerba
Länge: 6.397 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen
Textauszug: Ankommen in einer anderen Welt, dafür steht das Vier-Sterne-Hotel Djerba Golf Resort & Spa auf der Insel Djerba in Tunesien. So besticht die gelungene Kombination aus orientalischen Elementen mit der klassischen, andalusischen Bauweise. Spätestens nach dem Öffnen der Glastüren, die mit silberfarbenen Golfschlägern gestalteten Handgriffen einen besonderen Blickfang bieten, spüren die erwartungsvollen Besucher das besondere Flair des Hotel Djerba Golf Resort & Spa. Doch nicht nur Golfspieler fühlen sich hier wohl. Das Hotel bietet für alle Gäste alles, was zu einem gelungenen Urlaub dazu gehört.
Textauszug: Man ist doch nie zu alt, um Projekte zu starten, oder?“, fragt Ferid Abbas mit einem sanften Lächeln in dem von der Sonne verwöhnten Gesicht. Die grauen Haare galant zurück gekämmt, steht der ältere Herr in der lichtdurchfluteten Lobby seines Hotels, das Royal Tulip Korbous Bay. Der erfolgreiche tunesische Geschäftsmann hat sich im wunderbaren Tunesien am Cap Bon bei Korbous, der Königin der Wasserstädte, seinen Traum verwirklicht: das elegante, mit fünf Sternen gekrönte Royal Tulip Korbous Bay. Der exponierte Standort des Hotels, circa 50 Kilometer vom quirligen Tunis und nur drei Kilometer von Korbous entfernt, ist durchaus geschichtsträchtig. Schon die Römer pflegten in der zauberhaften Region zu baden und um 1900 entdeckte der französische Geschäftsmann Edmond Lecore-Carpentier diesen wunderbaren Fleck Erde.
Textauszug: Wenn die Zeit bleibt, empfängt Slim Zuhal, der Direktor des Hotels Royal Thalassa, auch gerne mal selber seine Gäste. Tief entspannt wuselt er durch die große, schön beleuchte Empfangshalle. „Meine Frau spricht sehr gut Englisch, ich weiß auch nicht warum?“, schmunzelt er, nachdem wir in der Renez-vous Bar Platz genommen haben und meint leicht bedauernd: „Ist leider nicht mein Fall“. – „Ich habe, seit ich elf Jahre alt war, davon geträumt, ein Hotel zu bauen. Nach dem Studium im Alter von 30 Jahren konnte ich dieses Hotel dank Förderungen, die es zwischen 1970 und 2000 gab, bauen.“, erzählt Slim Zuhal weiter und ergänzt: „Heute wäre es nicht mehr so leicht möglich, sich diesen Traum zu erfüllen.“
Textauszug: Wie bunt glänzende Mosaiksteine stapelt der 42-jährige Ahmed sein, vor zwei Stunden am Rande der nordafrikanischen Stadt Tunis, geerntetes Gemüse im Marche Central liebevoll auf. Wie fast jeden Morgen ist er lange vor Sonnenaufgang, noch etwas verschlafen, aus seinem einfachen Holzbett aufgestanden. Nach einer schnellen Katzenwäsche mit erfrischendem, kalten Wasser zuckelt er mit seinem alten, dunkelroten und in die Jahre gekommenen klapprigen Kastenwagen in Richtung seiner Gemüsebeete. Die Sonne geht auf und die ersten warmen Strahlen verscheuchen die Dunkelheit der Nacht. Seit vielen Generationen baut Ahmeds Familie Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Artischocken an, um dieses im quirligen, magischen Marche Central im Zentrum Tunis zu verkaufen. Beim knackigen Gemüse isst quasi auch das Auge mit.
Textauszug: Mächtig beeindruckend ist die alte, hellbraune Stadtmauer, in der sich das Hotel La Kashba Kairouan befindet. Kein Fenster ist an der hohen Mauer zu sehen. Ein riesiges Eingangstor aus dunklem Holz, kennzeichnet unübersehbar den Weg rein ins bezaubernde Ambiente. Für die Gäste öffnet sich das gewaltige Tor aber nicht. Nur eine kleine Durchgangstür steht zur Verfügung. Ist der aus hellen Steinen gemauerte Vorraum in Rundbogenform durchschritten, öffnet sich die Empfangshalle im arabischen Stil. Geradeaus lockt der tiefblaue Pool mit verschiedenen Sitz- und Liegemöglichkeiten. Neben schattenspendenden Palmen und großen Büschen stehen auch Sonnenschirme für die Sonnenanbeter, die sich auch gerne mal in ein schattiges Plätzchen verziehen, zur Verfügung.
Textauszug: Und schon donnert der nächste weiße, klapprige VW-Bus über die mit hellem Wüstensand eingestaubte Straße im Zentrum von Kairo. Einige Schlaglöcher schüttelt die einheimischen Händler, wie den 54-jährigen Sefu, ordentlich durcheinander. Dieser ist die holprige und meist sehr zeitaufwändige Fahrt durch die ägyptische Hauptstadt mit ihren Millionen Einwohnern in Richtung des berühmten Khan-al-Khalili Marktes gewohnt. Gleichmütig zieht er seine dunkelblaue Dschallabija, das traditionelle Gewand der Ägypter, um die Nase, damit er den feinen Wüstensand, der sich häufig in der Luft befindet, nicht durch die geöffneten Fenster einatmet. Nach einiger Zeit wird der mit 6.671 Kilometern längste Fluss Afrikas, der Nil, überquert.
Textauszug: Laut lachend winken die zwei Mädchen am Flussufer in Richtung des Nilkreuzfahrt-Schiffes. Mit flatternden, schwarzen Haaren rennen sie ein paar Schritte über kleine, braune Steine in Richtung des friedlich dahintuckernden zweistöckigen Kreuzfahrtschiffes. Begeistert winken die, in sommerlich hellen Gewändern gekleideten, Kreuzfahrtgäste zurück. Eine schöne Begegnung zwischen zwei Welten.
Textauszug: Welche eine Kulisse! Rote Bauten soweit das Auge reicht, Moscheen, Minarette, Paläste und Mauern, dazwischen hoch aufragende Palmen und am Horizont die schneebedeckten Gipfel des Atlas-Gebirges. Inmitten einer weiten Ebene erweist sich Marrakesch als eine faszinierende Oasenstadt, durch die an jeder Ecke der Hauch einer mehr 1.000-jährigen Geschichte weht. Trendy, cool, megahip, verführerisch und vielfältig sind nur einige Attribute, mit denen die Königsstadt im Südwesten Marokkos gerne beschrieben wird. Worte, die nur erahnen lassen, welch magische Anziehungskraft und Faszination die „Rote Stadt“ ausübt. Umrahmt wird die Medina, die historische Alktstadt, die seit 1985 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, von einer zwölf Kilometer langen Stadtmauer. Je nach Tageslicht wirken die Wände des Schutzwalls mal rosa, mal ocker und dann wieder rot. Insgesamt 16 Tore, deren Durchfahrt gerade einmal für ein Fahrzeug reicht, unterbrechen das beeindruckende Mauerwerk. Entsprechend staut sich auf beiden Seiten jeweils der Verkehr. Eine Geduldsprobe nicht nur für diejenigen, die es eilig haben.
Textauszug: Nicht nur, weil die Sonne chronisch lacht, sondern vor allem auch wegen der offenen, freundlichen Art seiner Bewohner nennt sich Gambia selber gerne „the smiling face of Africa“. Das kleine Land in Schwarzafrika, das mit Ausnahme der Atlantikküste komplett vom Senegal umgeben ist, gehört für viele noch zu den weißen Flecken auf der Landkarte. Dabei weiß Gambia mit nahezu ganzjährig konstanten Temperaturen, herrlichen Stränden, ausgedehnten Mangrovenwäldern und faszinierender Natur zu begeistern. Die Infrastruktur in der ehemaligen britischen Kolonie, die 1961 in die Unabhängigkeit entlassen wurde, ist sicherlich verbesserungswürdig. Es gibt weder eine Eisenbahnlinie, noch ein überregionales Bussystem. Dafür rollen allerorten kleine Sammelbusse und Tausende markant gelb-grüner Taxen, zumeist „made in Obertürkheim“, über die wenigen asphaltierten Hauptverkehrsachsen. Immer wieder schlappen Wasserbüffel gemütlich über die Straßen, die außerhalb der Städte oft von riesigen Reisfeldern gesäumt werden. Unter schattenspendenden Bäumen sitzen Gruppen von Männern gemütlich beim Plausch zusammen oder waschen liebevoll ihre Autos.
Textauszug: Nicht von ungefähr gilt Marrakesch als ein Stück Bilderbuch-Marokko. Rote Bauten soweit das Auge reicht; dazwischen hoch aufragende Palmen und am Horizont die schneebedeckten Gipfel des Atlas-Gebirges. Moscheen, Minarette, Paläste, aber auch Wohn- und Geschäftshäuser sowie Mauern sind allesamt in einheitlichen Rot-Tönen gehalten und verliehen der uralten Königsstadt den Beinamen „Rote Stadt“. Einen Kontrast zur stimmigen Einheitsfarbe bildet der als „blaue Oase“ bezeichnete Jardin Majorelle. Der Traumgarten im Stadtteil Guéliz wird vom satten Grün der Pflanzen, aber auch von grellen Blau- und Gelbtönen dominiert. Namensgeber Jacques Majorelle (1886-1962) erwarb im Jahre 1923 den Grund und Boden, der heute den Garten bedeckt. Der französische Maler, der sich auch als Sammler exotischer Pflanzen aus aller Welt einen Namen machte, ließ das Brachland in einer Prachtgarten umgestalten.