Textauszug: Nun, die erste Prise, die einem in Gruyère im Kanton Fribourg ins Näschen weht, kann viel naturverbundener sein, als man sich dies erhofft. Gruyère, weltweit bekannt für den gleichnamigen Käse, zählt unzählige muhende Vierfüßler als Bewohnern. Und zu Beginn der natürlichen Milchproduktion entsteht nicht die weiße, leckere und so vielseitige verwendbare Flüssigkeit. Nein, erst mal kann es passieren, dass Kuhmist geschnuppert wird.Gruyère muss natürlich viele Kühe haben. Und diese fühlen sich unendlich wohl auf den saftigen, bunten Wiesen. Die Landschaft im Kanton Fribourg ist wie frisch gemalt aus dem Bilderbuch.
Thema: Genussmomente im schweizerischen Gruyère
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Textauszug: Wenn die Sommerfrische auf der Alp endet, beginnt auch in Plaffeien im schweizerischen Kanton Fribourg die große Rückkehr ins Tal – und die ist alles andere als still und heimlich. Der Almabtrieb ist hier kein schnöder Viehtransport, sondern eine Parade der Hörner, Hufe und Heimatliebe. Und wer glaubt, Kühe seien nur zum Muhen da, hat noch nie gesehen, wie sie sich für ihren großen Auftritt herausputzen. Mit kunstvoll geflochtenen Blumenkränzen auf dem Kopf, Glocken um den Hals und einem Blick, der irgendwo zwischen stoisch und stolz pendelt, schreiten die Rinder durch die Gassen. Alle tragen ihren Schmuck wie ein Haute-Couture-Modell auf dem Laufsteg – nur eben mit mehr Fell und weniger Allüren.