Hotelcheck: Das Hilton Tanger City Center

Tanger Hilton City Center - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Das Hilton Tanger City Center erhebt sich über der nordmarokkanischen Küstenstadt wie ein architektonisches Ausrufezeichen der Moderne. Die Lage ist unbestreitbar strategisch: nicht unmittelbar am historischen Geschehen, sondern vielmehr im Herzen des neuen Geschäfts- und Shoppingviertels der Millionenstadt. Auf der einen Seite lockt das Mittelmeer mit dem weitläufigen Malabata-Strand, der sich keine fünf Gehminuten entfernt befindet; direkt am Haus lockt ein Konsumtempel in Form der Tanger City Mall und gegenüber bietet der zentrale Hochgeschwindigkeitsbahnhof Anschluss an die anderen marokkanischen Königsstädte. Äußerlich ein eher unaufgeregter Betonklotz ohne architektonische Besonderheiten, weiß das Fünf-Sterne-Haus im Inneren Behaglichkeit und Wohlfühlcharakter zu versprühen.

Thema: Praktische Tipps für jede Reise
Länge: 3.769 Zeichen
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Der Hotelcheck: Sofitel Tamuda Bay Beach

Sofitel M'diq - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Direkt an der marokkanischen Mittelmeerküste in M’diq gelegen, breitet sich das Sofitel Tamuda Bay wie ein eleganter Fächer aus. Nur wenige Schritte trennen die Gäste vom privaten Strand, während im Hintergrund die grünen Hügel des Rif-Gebirges diskret den Rahmen geben. Das Fünf-Sterne-Haus mit seinen 104 Zimmern, Suiten und Villen wirkt wie ein Rendezvous zwischen Pariser Chic und marokkanischer Gelassenheit: klare Linien, kunstvolle Details, und immer wieder kleine Überraschungen – sei es ein kunstvoller Lampenschirm oder die loungige Poollandschaft. Großzügige Terrassen und bodentiefe Fenster sorgen dafür, dass das Meer nicht nur eine Kulisse, sondern ein integraler Bestandteil des Aufenthaltserlebnisses ist.

Thema: Test des Sofitel Tamuda Bay
Länge: 3.590 Zeichen
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Der Hotelcheck: Das El Minzah in Tanger

Tanger - El Minzah Hotel - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Das Hotel El Minzah in Tanger ist ohne Frage eine Legende: Das Fünf-Sterne-Haus ist seit fast 100 Jahren eine Bühne von Geschichte, Glamour und marokkanischer Lebensart. Die Nobelherberge, deren Name im Arabischen so viel wie „Schöne Aussicht“ bedeutet, thront majestätisch am Rande der Altstadt von Tanger. Und sie macht ihrem Namen alle Ehre. Wer durch die eisenbeschlagenen Tore tritt, lässt den Trubel der Stadt hinter sich und blickt auf die Bucht von Tanger, die Straße von Gibraltar und die Ausläufer des Rif-Gebirges. Man ist nah genug an der Medina und den belebten Souks, um ins marokkanische Leben einzutauchen, aber doch in einer Oase der Ruhe und Aristokratie. Bei näherer Betrachtung wirkt das El Minzah eher wie ein Palast – obwohl der Eingang fast schon unscheinbar wirkt. 

Thema: Test des Fünf-Sterne-Hotels El Minzah
Länge: 4.768 Zeichen
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Tétouan – die „weiße Taube“ des Rif

Tétouan - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer sich von Tanger aus entlang der Küste Richtung Südosten Marokkos aufmacht, entdeckt eine Stadt, die sich nicht direkt aufdrängt: Tétouan schmiegt sich hell und selbstbewusst an die Ausläufer des Rif-Gebirges. Zwischen Olivenhainen und den satten Farben des Mittelmeers liegt eine Stadt, die zugleich ein wenig verschlafen und quicklebendig ist, geheimnisvoll und einladend, alt und immer wieder neu. Von weitem wirkt sie wie ein Schwarm weißer Häuser, der gerade zum Himmel aufsteigen will – vielleicht trägt sie deshalb den Beinamen „Weiße Taube“.

Thema: Streifzug durch Tétouan
Länge: 5.035 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 726 Zeichen)
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Akchour – die grüne Oase im Rif-Gebirge

Akchour - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Versteckt in den zerklüfteten Ausläufern des Rif-Gebirges, fernab der städtischen Hektik, liegt das Tal von Akchour. Diese Region, die sich durch eine überraschende Üppigkeit auszeichnet, gilt als eine der schönsten Naturlandschaften im Norden von Marokko. Zentrale Lebensader ist der Oued Farda, ein Fluss, dessen Wasser in einer einzigartigen, klaren Türkis-Smaragd-Tönung durch das Tal fließt. Entlang seiner Ufer winden sich gut markierte, wenn auch bisweilen anspruchsvolle Wanderpfade, die tiefer in das Herz der Bergwelt führen. Die klimatischen Bedingungen des Rif-Gebirges, insbesondere der für Marokko durchaus üppige Niederschlag, sorgen für eine besonderes Mikroklima und ermöglichen eine dichte wie vielfältige Vegetation.

Thema: Naturerlebnisse im Rif-Gebirge
Länge: 2.746 Zeichen
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Chefchaouen – Blau machen auf marokkanisch

Chefchaouen - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Schon von weitem ahnt man, dass hier etwas anders ist. Zwischen den zerklüfteten Hängen des Rif-Gebirges blitzt plötzlich ein Farbton hervor, so unwirklich, dass man glaubt, jemand habe den Himmel auf den Boden gegossen. Willkommen in Chefchaouen, der „blauen Perle Marokkos“ – einem Ort, an dem selbst die Schatten blau zu schimmern scheinen und Katzen auf den Treppen aussehen, als seien sie einem Impressionisten-Gemälde entlaufen. Aber Chefchaouen ist nicht einfach nur blau. Es ist ein ganzes Orchester aus Blautönen. Türkis flüstert mit Indigo, Himmelblau tanzt mit Kobaltblau, und dazwischen ein Hauch von Weiß, wie ein Seufzer. Die Häuser, die Treppen, die Blumentöpfe – alles scheint in einem stillen Wettbewerb zu stehen, wer wohl am schönsten mit dem Himmel harmoniert.

Thema: Streifzug durch Marokkos „blaues Wunder“
Länge: 4.843 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 783 Zeichen)
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Tanger – am Schnittpunkt zweier Welten

Tanger - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Es gibt Städte, die klingen schon beim Namen nach Fernweh. Tanger ist so eine – die weiße Stadt am Meer, wo sich Afrika und Europa fast berühren. Nur ein paar Seemeilen trennen sie. Ziemlich genau 14 Kilometer sind es bis Andalusien, die Straße von Gibraltar dazwischen – ein Glitzern, ein Wind, ein Versprechen. Hier, wo die Sonne das Meer zweimal küsst – morgens am Mittelmeer, abends am Atlantik – spürt man, dass sich Geschichte und Gegenwart in den Wellen die Hand reichen. Hier kreuzen sich nicht nur Schiffe, sondern auch Kulturen, Sprachen und Sehnsüchte. In den 1940er- und 50er-Jahren war Tanger eine internationale Zone – neutral, frei, ein bisschen verrucht. Hier trafen sich Spione, Poeten, Lebenskünstler und Exzentriker, auf einem Espresso oder einem Arak, und niemand fragte nach Pässen.

Thema: Genussreise durch das herbstliche Piemont
Länge: 7.925 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 1.343 Zeichen)
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Marrakesch – rote Stadt mit blinden Wänden

Marrakesch - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Welche eine Kulisse! Rote Bauten soweit das Auge reicht, Moscheen, Minarette, Paläste und Mauern, dazwischen hoch aufragende Palmen und am Horizont die schneebedeckten Gipfel des Atlas-Gebirges. Inmitten einer weiten Ebene erweist sich Marrakesch als eine faszinierende Oasenstadt, durch die an jeder Ecke der Hauch einer mehr 1.000-jährigen Geschichte weht. Trendy, cool, megahip, verführerisch und vielfältig sind nur einige Attribute, mit denen die Königsstadt im Südwesten Marokkos gerne beschrieben wird. Worte, die nur erahnen lassen, welch magische Anziehungskraft und Faszination die „Rote Stadt“ ausübt. Umrahmt wird die Medina, die historische Alktstadt, die seit 1985 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, von einer zwölf Kilometer langen Stadtmauer. Je nach Tageslicht wirken die Wände des Schutzwalls mal rosa, mal ocker und dann wieder rot. Insgesamt 16 Tore, deren Durchfahrt gerade einmal für ein Fahrzeug reicht, unterbrechen das beeindruckende Mauerwerk. Entsprechend staut sich auf beiden Seiten jeweils der Verkehr. Eine Geduldsprobe nicht nur für diejenigen, die es eilig haben.

Thema: Streifzug durch die marokkanische Königsstadt Marrakesch
Länge: 11.053 Zeichen/Kurzfassung 6.768 Zeichen (Zuzüglich Infoteil mit 1381 Zeichen)
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Jardin Majorelle – blaue Oase in der roten Stadt

Jardin Majorelle in Marrakesch - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Nicht von ungefähr gilt Marrakesch als ein Stück Bilderbuch-Marokko. Rote Bauten soweit das Auge reicht; dazwischen hoch aufragende Palmen und am Horizont die schneebedeckten Gipfel des Atlas-Gebirges. Moscheen, Minarette, Paläste, aber auch Wohn- und Geschäftshäuser sowie Mauern sind allesamt in einheitlichen Rot-Tönen gehalten und verliehen der uralten Königsstadt den Beinamen „Rote Stadt“. Einen Kontrast zur stimmigen Einheitsfarbe bildet der als „blaue Oase“ bezeichnete Jardin Majorelle. Der Traumgarten im Stadtteil Guéliz wird vom satten Grün der Pflanzen, aber auch von grellen Blau- und Gelbtönen dominiert. Namensgeber Jacques Majorelle (1886-1962) erwarb im Jahre 1923 den Grund und Boden, der heute den Garten bedeckt. Der französische Maler, der sich auch als Sammler exotischer Pflanzen aus aller Welt einen Namen machte, ließ das Brachland in einer Prachtgarten umgestalten.

Thema: Yves Saint Laurents Traumgarten in Marrakesch
Länge: 4.297 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 1.487 Zeichen)
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Marrakesch – Kochkurs in der Königsstadt

Brotbacken - Copyright Karsten-Thilo Raab (1)Textauszug: Der Weg durch die Gassen von Marrakesch ist verwirrend. Im Zickzackkurs geht es durch die malerische Altstadt. Dann öffnet sich inmitten einer unscheinbaren, fensterlosen Fassade mit abgeblättertem Putz eine Tür. Mit einem freundlichen Lächeln, einer kurzen Verbeugung und zwei ausgestreckten Armen, die ins Haus weisen, lädt Abdalim Chakour galant dazu ein, das geheimnisvoll anmutende Innere zu betreten. Der 50-jährige trägt einen blauen Djellaba, einen traditionellen, bodenlanger Kapuzenmantel, sowie einen roten Tarbusch, eine typisch marokkanische Kopfbedeckung, auch „Fes“ genannt.

Thema: Marokkanisch kochen
Länge: 8.656 Zeichen (zuzuglich Infoteil mit 1.674 Zeichen)
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Der Hotelcheck: Das Royal Atlas Hotel in Agadir

Royal Atlas Hotel - Copyright Karsten-Thilo Raab (12)Textauszug: Das Rauschen des Meeres dringt unaufhörlich durch alle Fenster und wirkt dabei fast schon meditativ. Nur die herrlich angelegte Promenade trennt das Royal Atlas Hotel von einem der schönsten Strandabschnitte in der zehn Kilometer langen Bucht von Agadir. L-förmig schmiegt sich das Fünf-Sterne-Haus um die von Palmen gesäumten Poolanlagen. Fast wie ein herrschaftlicher Palast mutet das Hauptgebäude mit der üppig großen Empfangshalle an. Zwei Türme begrenzen die fensterlose Hauptfassade. Von der Rezeption fällt der Blick direkt über die Poollandschaft zum Strand und Meer.

Thema: Test des Royal Atas Hotel in Agadir
Länge: 2.470 Zeichen
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