Textauszug: Im Terminal herrscht geschäftiges Treiben. Rollkoffer rattern über den Boden, Monitore blinken, irgendwo piept ein Scanner. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt eine bemerkenswerte Veränderung: Immer häufiger fehlt der Mensch auf der anderen Seite des Schalters. Stattdessen steht dort ein Bildschirm. Ein paar Klicks, Pass oder Smartphone vor den Scanner, Sitzplatz bestätigen, Bordkarte aufs Handy laden – fertig. Jedenfalls fast. Denn wer Gepäck dabei hat, darf anschließend immer häufiger selbst Hand anlegen. Koffer auf die Waage, Gepäckanhänger ausdrucken, am Griff befestigen, den Koffer auf das Band stellen und hoffen, dass die Maschine das gute Stück anstandslos verschluckt.
Thema: Warum Passagiere immer mehr Leistungen erbringen müssen
Länge: 8.277 Zeichen
Bildauswahl lieferbar
Bestellen
Textauszug: Des Menschen Wille ist bekanntlich sein Himmelreich. Und genau dort möchte das Gros der Erdenbürger gerne mal irdischen Gelüsten nachkommen. Oder besser gesagt, den Arterhaltungstrieb auf himmlische Art und Weise ausleben. Denn gemäß einer aktuellen Studie des Dating-Portals Saucy Dates mit 11.179 Teilnehmern träumen nicht weniger als 78 Prozent davon, einmal Sex über den Wolken zu haben. 17 Prozent räumten ein, keinerlei Interesse an dieser speziellen Art des Höhenflügs zu haben, während fünf Prozent sogar vorgaben, dass für sie der Traum bereits mindestens einmal Wirklichkeit geworden ist.
Textauszug: Wenn es darum geht, die Einnahmen zu optimieren, sind die Airlines oft überaus erfinderisch. Vor allem die so genannten No-Thrills-Fluggesellschaften stehen im Ruf, mit allem Geld machen zu wollen. Mit vermeintlich günstigen Tickets wollen sie sich und ihr Streckenangebot interessant machen, um dann alle möglichen Sondergebühren zu erheben. Mal für den Koffer, mal für Getränke und Essen, dann wieder für Kopfhörer.