Everglades – grüne Legende im Süden Floridas

Alligator © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Indianer nannten das malerische Fleckchen Erde „Pahay-okee“, Fluß mit Gras. Tatsächlich erweisen sich die Everglades im Süden des US-Bundesstaates Florida als ein schier endloses Labyrinth aus Sümpfen, Brackwasser und Mangroven, die von unzähligen kleinen Bauminseln durchzogen sind. Die sogenannten Hammocks sind bewachsen von Königspalmen, Sumpfzypressen, Lebenseichen, tropischen Gumbo-, Mahagoni- und Limbo-Bäumen, in denen sich Epiphyten, Orchideen und andere Luftwurzler in den Astgabeln breit machen. Die einzigartige Naturlandschaft der Everglades, die 1947 offiziell zum National Park erhoben wurden, besteht zum Großteil aus einem nur 15 Zentimeter tiefen Fluss, der im Sommer etwa einhundert Kilometer breit ist und dessen Wasser gerade einmal 30 Meter am Tag fließt.

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