Abtauchen am Changi Airport – Baden am Flughafen

t113014kopie_470Textauszug: Ein kostenloser Internetzugang, ein großzügiger Wellnessbereich, ein Fitnessstudio, ein kostenloses Kinoprogramm in den Terminals 2 und 3, ein Schmetterlingsgarten sowie ein Kakteengarten auf dem Dach des Terminals tragen dazu bei, den Passagieren aus aller Welt die Wartezeiten vor dem Weiterflug beziehungsweise während des Stoppovers mehr als zu verkürzen. Ein besonderer Clou ist jedoch der Swimming Pool auf dem Dach des Terminal 1 – in der ganzjährig schwülwarmen Luft Singapurs eine willkommene Abkühlung außerhalb der klimatisierten Fluggastbereiche.

Textlänge: circa 2.00 Zeichen inklusive Serviceteil
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Ein Tag in Macau

macau-tower-1_462_470Textauszug: 8 Uhr: Luftschneiden
Das Frühstück fällt aus. Schließlich will ich mich wie einer von ihnen fühlen. Also geht es direkt in den Lou Lim Leoc Garden von Macau, dem ehemaligen portugiesischen Verwaltungsgebiet rund 60 Kilometer westlich von Honkong. Zwischen Bonsai und Bambus zerschneiden hier Alte und Junge im Zeitlupentempo mit Händen, Armen und Beinen die Luft. Tai-Chi heißt das Ganze und soll unheimlich entspannend sein. Bei mir wirkt es nicht. Vielleicht bin ich zu angespannt, weil ich versuche, die Chinesen zu kopieren. Sonst kopieren die doch immer uns.

Textlänge: circa 2.500 Anschläge
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Macau Post – Tageszeitung deutscher Prägung

harald-bruening-copyright-karsten-thilo-raab_4_470Textauszug: Ein bisschen verrückt klingt es schon, wenn ein Deutscher in einer ehemaligen portugiesischen Enklave, die seit Ende 1999 den Status eines chinesischen Sonderverwaltungsgebietes genießt, eine englischsprachige Tageszeitung herausgibt. 2004 entschied sich Harald Brüning im Macau, dem größten Glücksspielparadies der Welt, sein Glück zu probieren und sich auf verlegerisches Neuland zu begeben. Und dies mit Erfolg. Startete die Macau Post mit einer Auflage von 3.000 Exemplaren, so werden mittlerweile 5.000 gedruckte Ausgaben pro Tag verkauft. Ganz nebenbei erwarb sich Harald Brüning, der seit einem Vierteljahrhundert in Asien zuhause ist, den Ruf eines Macau-Kenners und –Expertens.

Textlänge: circa 6.000 Anschläge
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

 

Sandlamm im Beduinenzelt

beduine5copyrightkarstenthiloraabkopie_470Textauszug: „Willkommen in Jordanisch-Sibirien“, flachsen Ahmed Hassein und Mohammed Ibrahim angesichts der schnell sinkenden Temperaturen. Tagsüber klettert die Quecksilbersäule im Wadi Rum selbst während der Wintermonate locker auf angenehme 20, 25 Grad. Nachts nähern sich die Temperaturen dann mit Riesenschritten der Nullgradgrenze. Als Willkommensgruß reichen Ahmed und Mohammed einen schwarzen Tee, in dem einige Pfefferminzblätter schwimmen.

Textlänge: circa 7.200 Anschläge (zuzüglich Infoteil mit 2.200 Anschlägen)
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Plantschen in der größten Badewanne der Welt

schlammpackung26copyrightkarstenthiloraabkopie_470Textauszug: Die Morgensonne lugt zögerlich hinter den Ausläufern des Berges Nebo hervor. Awyn Ibrahim streift sein weißes Polohemd und seine roten Shorts ab. Aus einem kleinen Verschlag holt der hoch aufgeschossene junge Mann mit den blütenweißen Zähnen sechs Eimer und eine Styroporplatte von der Dicke einer Matratze hervor. Vorsichtig platziert er das Ganze auf der Wasseroberfläche. Dann steigt er langsam rückwärts ins Wasser, legt sich mit dem Oberkörper auf den Schaumstoff und bewegt sich mit geschicktem Beinschlag vorwärts. An einer seichten Stelle in der Bucht von Sweimeh im Westen Jordaniens steigt er vorsichtig in das knietiefe Wasser, beugt sich mit dem Eimer vor, um den wertvollen schwarzen Schlamm vom Grund des Toten Meeres hoch zu holen.

Textlänge: circa 5.350 Anschläge (zuzüglich Infoteil mit 3.400 Anschlägen)
Bildauswahl lieferbar

Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Onsen – die japanische Wohlfühloase

onsen1kopie_470Textauszug: Nebelschwaden liegen über dem Wasser. Es blubbert und sprudelt und ein leicht schwefeliger Duft liegt in der Luft. Am Beckenrand sitzt ein Mann so wie Gott in geschaffen hat auf einem Holzschemel. Mit einem kleinen Eimer gießt er immer wieder Wasser über seinen Körper, um sich zu reinigen. Erst dann folgte der Gang ins Wasser. „Wir Japaner reinigen uns, um zu baden. Die meisten Europäer baden, um sich zu reinigen“, erläutert Akito Uemura im feinsten Englisch einen der wichtigsten kulturellen Unterschiede zu den Bewohner aus dem Land des Lächelns.

Textlänge: circa 3.300 Anschläge (plus Serviceteil mit 2.300 Zeichen)
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Ein Tag in Fukuoka

bierwerbungcopyrightkarstenthiloraabkopie_470Textauszug: 8.00 Uhr: Härtest auf Strohmatten
Von wegen Schlafromantik im Yamamoto Ryokan (www.japaneseguesthouses.com). Alles tut weh. Ein Nachtlager auf Strohmatten und dünnem Futon ist nicht gerade entspannend, eher eine Härtetest mit Bodenhaftung. Andererseits ist hier das Original-Japan-Feeling im Preis von 10.000 Yen inbegriffen. Warum muss man auch so groß und schwer sein?

Textlänge: circa 2.200 Anschläge
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Japan-Besuch mit Familienanschluss

homestay2copyrightkarstenthiloraabkopie_470Textauszug: „Yoku irasshaimasu!“ – „Herzlich willkommen!“ Das Land des Lächelns empfängt mich mit einem eben solchen und dies in Person von Akito Uemura. Der obligatorischen Verbeugung folgt eine völlig unjapanische Geste, das Händeschütteln. Hier im Schatten der mächtigen Burganlage von Kumamoto, einer 670.000-Seelen-Gemeinde auf Japans südlichster Hauptinsel Kyushu, treffe ich meine Gastgeber zum ersten Mal in den Räumlichkeiten der Kumamoto International Foundation. Diese Organisation hat sich darauf spezialisiert, ausländischen Gästen, vornehmlich Studenten, einen Aufenthalt in einer japanischen Familie zu ermöglichen – und dies vollkommen kostenfrei.

Textlänge: circa 10.900 Zeichen inklusive Serviceteil
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Japan authentisch – Übernachten im Ryokan

hotelshikimiwohnzimmercopyrightkarstenthiloraa_470Textauszug: Die ältere Dame im blauen Baumwollkimono sinkt vor mir auf die Knie und bewegt sich lächelnd, mit einer kurzen Verbeugung rückwärts aus dem Raum. Sie tut dies nicht, weil ich anbetungswürdig oder gar von göttlichem Geblüt bin. Für sie gehört dieses Ritual zum Alltag, ist Ausdruck der Gastfreundschaft und des Respekts gegenüber den Gästen im Ryokan, jener traditionellen Übernachtungsstätte, in der das ursprüngliche Japan auf Schritt und Tritt erleb- und erfahrbar ist.

Textlänge: circa 6.600 Zeichen inklusive Serviceteil
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Esel als mobile W-Lan-Router

kfar-kedem_470Textauszug: In unserem mobilen Kommunikationszeitalter galt bis dato, dass nur Esel ständig online sind. Eine Feststellung, die sich eigentlich allein auf menschliche Zweibeiner bezog. Nun aber haben einige Grautiere, wenn auch nicht ganz freiwillig, das mobile Internet für sich entdeckt. Im israelischen Themenpark Kfar Kedem unweit von Nazareth traben einige Vertreter der Lasttierfraktion nun mit Touristen auf dem Rücken und einem kleinen WLan-Router um den Hals durch die historische Landschaft Galiläas. Damit mutieren die Unpaarhufer mit denn fünf Lendenwirbeln zu einem mobilen Internetzugang.

Textlänge: circa 1.900 Zeichen
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Bangalore – Indiens Stadt der Zukunft

Textauszug: Die Fahrt zieht sich wie ein Kaugummi. Der stockende Verkehr lässt selbst Schnecken vergleichsweise zu Sprintern avancieren. Bangalore, die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Karnatakas, kapituliert phasenweise angesichts des nie enden wollenden Verkehrsflusses. Auf den Straßen herrscht Anarchie. Verkehrszeichen und Fahrbahnspuren verkommen zur Bedeutungslosigkeit. Wie in einer Ameisenstraße schlängeln sich Autos, Motorräder und Tuc-Tucs, jene markanten dreirädrigen Taxis, über die hoffnungslos überforderten Verkehrsadern der 5,5-Millionen-Stadt. Dabei muss scheinbar jeder Richtungswechsel mit einem lauten Hupen angezeigt werden. Und wir wechseln die Richtung häufig. Wie Slalomstangen umkurven wir vor uns fahrende Gefährte und die zahlreichen freilaufenden Kühe, die auf der Suche nach etwas Essbarem gemäßigten Schrittes durch die Innenstadt ziehen.

Textlänge: circa 11.400 Zeichen
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen