Messina zwischen Mythos und Moderne

Messina, Sizilien - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Gerade einmal drei Kilometer trennen Sizilien an der engsten Stelle vom italienischen Festland. Während die Fähre im gemächlichen Tempo durch das tiefblaue Nadelöhr der Straße von Messina pflügt, blickt die goldene Madonna an der Hafeneinfahrt ein wenig erhaben und stolz zugleich auf die einlaufenden Boote und Schiffe herab. Messina riecht nach Diesel, Salz und frisch gebackenen Arancini, jenen fast schon legendären frittierten, gefüllten Reisbällchen, die unbedingt probiert werden wollen. Kaum angelandet, geben die meisten direkt Fersengeld, um zu den Postkartenmotiven von Taormina oder an die Hänge des Ätnas zu gelangen, ohne der 215.000-Seelen-Gemeinde auch nur eines Blickes zu würdigen. Ein Fehler.

Thema: Messina als Tor zu Sizilien
Länge: 5.998 Zeichen
Bildauswahl lieferbar
Bestellen