Aserbaidschan – ein Stück Asien auf Europa-Kurs

AserbaidschanTextauszug: Viel wissen die meisten über Aserbaidschan wenig. Der Name der Hauptstadt Baku ist vielen ein Begriff. Auch dass der Eurovision Song Contest im Jahre 2012 in der Zwei-Millionen-Stadt am Kaspischen Meer ausgetragen wurde, ist bekannt. Das war es dann allerdings schon. Okay, dass Ex-Bundestrainer Berti Vogts von 2008 bis 2014 mit mäßigem Erfolg versuchte, Aserbaidschan aus dem Dornröschenschlaf der Fußballzwerge zu erwecken, ist zumindest den Freunden des Runden, das ins Eckige muss, geläufig. Aserbaidschan liegt geografisch in Asien. Gleichwohl fühlt sich die Kaukasus-Republik mehr und mehr zu Europa hingezogen. Bertis Schützlinge kicken in der EM-Qualifikation mit, beim Eurovision Song Contest darf Aserbaidschan ebenfalls mitmischen – und hat hier im Gegensatz zu den Fußballern schon Siegermentalität bewiesen.

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Dinner unter den Meeresspiegel

IthaaUnderseaRestaurant2_HRTextauszug: Die weit verbreitete Wetterlüge wird gleich nach der Ankunft entlarvt. Kaum hat das Wasserflugzeug nach dem knapp 30-minütigem Flug von Malé zum Ari Atoll sanft auf den noch sanfteren Wogen des Indischen Ozeans aufgesetzt, fallen doch tatsächlich ein paar Regentropfen vom Himmel. Von wegen 365 Tage Sonnenschein im Jahr auf Rangali. Vielleicht sind es aber auch nur Freudentränen, die hier in einem der schönsten Flecken der Malediven als eine Art Begrüßungsritual fließen. Angesichts des fast dreiminütigen „Dauerregens“ beschleicht einen unweigerlich das Gefühl, man könne hören, wie die einheimische Flora mit einem gierigen Gluck-Gluck das überaus seltene Nass aufsaugt.

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Im Hamsterrad des Dhobi Ghat

Dhobi GhatTextauszug: Diese Waschmaschine ist ein Hamsterrad. Das größte der Welt. Ein Hamsterrad, das von bis zu 10.000 Menschen mit ihrer Muskelkraft bewegt wird. Zu Spitzenzeiten wurden hier bis zu einer Million Wäschestücke am Tag gereinigt. Heute sind es nur noch halb so viele. Eine Massenabfertigung unter freiem Himmel, bei der vor allem der Schweiß in Strömen fließt. Dhobi Ghat heißt die gigantische Freiluftwäscherei inmitten der indischen Millionenmetropole Mumbai. Selbst an warmen Tagen steigen heiße Dampfwolken über dem zehn Hektar großen Areal unweit des Bahnhofs Mahalaxmi auf. Berge von Wäsche türmen sich neben den mehr als 800 Wasserbecken. Noch mehr Wäsche ist zum Trocknen auf Hunderten von Wäscheleinen aufgehängt. Hier herrscht das organisierte Chaos.

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Kalt brodelndes Aserbaidschan

AserbaidschanTextauszug: Obschon die Sport Utility Vehicles, wie die Geländelimousinen offiziell heißen, gerne mal den einen oder anderen Liter Sprit mehr verbrauchen, verfügt Baku über die gefühlt größte Dichte an SUVs weltweit. Kein Wunder, bei Dieselpreisen von umgerechnet 60 Cent und Benzinpreisen von knapp 70 Cent. Und so eine geländegängige Riesenschleuder wäre jetzt genau richtig. Denn rund eine Autostunde südwestlich der aserbaidschanischen Hauptstadt biegt der Kleinbus von der Hauptstraße in eine buckelige Lehmstraße inmitten der Steppenwüste ab. Nur überaus langsam kommt das Gefährt voran. Jede Schnecke könnte den Minibus vermutlich locker überholen. Doch die tiefen Löcher lassen kein höheres Tempo zu – zumindest, wenn ein Achsbruch vermieden werden soll.

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Freiwillig gestrandet im Indischen Ozean

sandbank-copyright-karsten-thilo-raab_470Textauszug: Mehr Robinson-Feeling geht nicht. Dazu wirkt das Ganze wie eine Fata Morgana. Mitten im Nichts, mitten im Indischen Ozean liegt die vielleicht 120, 130 Meter lange und 20 Meter breite Sandbank. Während Daniel Defoes Romanheld Crusoe Schiffbruch erlitt und auf einer unbekannten Insel verschollen ist, nähern wir uns im gemächlichen Tempo auf einem kleinen, weißen Motorboot dem von Wellen umspülten Sandhaufen. Doch dies ist beileibe nicht der einzige Unterschied zu der literarischen Figur: Während Robinson bekanntlich auf Freitag wartete, sind wir hierher gekommen, um inmitten der Inselwelt der Malediven den Sonnenuntergang zu erwarten. Und dies ganz stilvoll in einem außergewöhnlichen Ambiente mit nur einer Handvoll Leuten.

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Mit Stachelrochen auf Du und Du

tauchen-malediven_470Textauszug: So müssen sich Ölsardinen fühlen. Der Neoprenanzug ist eng wie eine Wurstpelle, lässt sich nur mit großer Mühe über die Oberschenkel streifen. Tauchlehrerin Alice zieht den Reißverschluss am Rücken hoch. Schon fühlt man sich ein wenig wie ein muskulöses Kraftpaket, wie ein Rocky Balboa mit Schwimmflossen und Bleigurt. Doch der optische Eindruck täuscht. Kaum ist die höllenschwere Sauerstoffflasche auf den Rücken geschnallt, gehe ich fast unweigerlich in die Knie. Und das soll Spaß machen? Die Skepsis steigt. Wie soll man sich als Pellwurst mit Stein auf dem Rücken im Wasser bewegen können?

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Kanuhura – Inselparadies im Indischen Ozean

kanuhura-wasservillen_470Textauszug: Das Paradies ist relativ klein und flach. Und von türkisblauem Wasser umspült. Der höchste Punkt liegt gerade einmal einen Meter über dem Meeresspiegel. Hier gedeihen keine Apfelbäume. Dafür Palmen und stolze Orchideen. Verführerische Schlangen sind hier ebenfalls nicht zu finden. Stattdessen tummeln sich auf dem knapp 1.000 Meter langen und 200 Meter breiten Fleckchen Erde Schildkröten, Geckos und ein paar Flughunde. Gleichwohl warten hier zahllose Verlockungen vor allem auf Sonnenhungrige, Erholungs- und Ruhesuchende sowie Wassersportler.

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Hinnavaru – ein urpsrünglisches Stück Malediven

mohammed-abdul-hammet--copyright-karsten-thilo_470Textauszug: Die Malediven – das sind Traumstrände und Trauminseln mit mehr oder weniger luxuriösen Resorts. Doch es gibt auch die echten, etwas anderen Malediven. So etwa auf Hinnavaru. Mit rund 3.000 Einwohnern avanciert die gerade einmal 650 Meter lange und 225 Meter breite Insel zum größten bewohnten Island im Lhaviyani Atoll. Und die Insel rund 150 Kilometer nördlich der Hauptstadt Malé scheint langsam zu klein zu werden. Daher wurde ein aufwendiges Landgewinnungsprogramm gestartet.

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Die Batu Caves – ein Stück Indien in Malaysia

batu-caves-copyright-karsten-thilo-raab-14_470Textauszug: Was für ein Affentheater. Am Fuße der Treppen giert ein riesiges Heer aus gurrenden Tauben nach Futter und macht den Besucher nur widerwillig Platz. Noch gieriger mutet die Schar der Affen an, die an den Treppenaufgängen lauert. So putzig sie auf den ersten Blick auch wirken, so aggressiv und beißfreudig zeigt sich die Affenbande. Behände springen sie hin und her, immer auf der Suche nach etwas Essbarem. Blitzschnell springt einer der Makaken einer Frau mit Blumenschmuck im Haar auf die Schulter. Während sie noch zwischen geschockt und amüsiert zu schwanken scheint, reißt der Affe ihre mit einem gezielten Griff die Blumen aus dem Haar und hüpft auf den nächsten Ast, wo er das Schmuckstück genüsslich verspeist. Derweil klaut einer seiner Artgenossen einem Inder eine geöffnete Getränkedose aus der Hand, zerlegt diese in Sekundenschnell in ihre Einzelteile und schleckt die klebrige Flüssigkeit auf.

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Zwischen Elefanten-Dung und Schuppentier

pangolin-klein-copyright-karsten-thilo-raab_470Textauszug: Hier ist mächtig was im Busch. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Die Hitze ist drückend. Fast scheint es, als bewege man sich in einer Freiluftsauna. Einer gigantisch großen, dicht bewaldeten Sauna. Im Gänsemarsch geht es hinter Basri und Salhin her durch das tiefgrüne Dickicht, aus dem ein undefinierbares Gewirr an Geräuschen dringt. Es knackt, summt und zischt überall. Permanentes Schreien, Grunzen, Knurren, Trompeten, Quaken, Flattern und Schnattern bestimmt die nicht enden wollende Geräuschkulisse im Royal Belum Rainforest im Norden der malaiischen Halbinsel.

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Unbekanntes Usbekistan – Seidenstraße reloaded

usbekische-folklore-copyright-karsten-thilo-ra_470Textauszug: Die Wahrheit vorweg: Die Seidenstraße gibt es nicht. Vielmehr ist dieser uralte Handelsweg ein Geflecht aus Straßen und Wegen, das dereinst China mit dem Abendland verband. Allein die Erwähnung des Namens weckt noch heute Träume von Karawanen, kostbaren Stoffen und orientalischen Gewürzen, von langen, entbehrungsreichen Reisen, aber auch von der Pracht des Orients. Einer der wohl spektakulärsten Abschnitte der Seidenstraße verläuft durch das heutige Usbekistan: Die Oasenstädte Chiwa, Buchara und Samarkand waren fast 2.000 Jahre lang wichtige Anlaufpunkte, Handels- und Rastplätze für Karawanen auf ihrem beschwerlichen Weg durch die Kysylkum-Wüste. Viel vom jahrhundertealten Glanz konnte im einstigen Reich des Dschingis Khan bis heute bewahrt werden.

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