Textauszug: Irgendwie lässt James Bond bei dieser Landpartie grüßen. Geschüttelt, nicht gerührt, wird das halbe Dutzend Passagiere in dem weißen Minibus, der sich mit rasantem Tempo den Weg über die Erdstraße quer durch ein gigantisches Zuckerrohr-Anbaugebiet bahnt. Soweit das Auge reicht finden sich hier in der Provinz La Altagracia Felder mit dem Süßgras, das gerne zur Zuckergewinnung genutzt wird. Gleichzeitig bildet das 70 Quadratkilometer große Areal einen jähen Kontrast zu den Urlaubsparadiesen an der Küste der Dominikanischen Republik – insbesondere rund um Punta Cana. Rund 2.000 Menschen leben in ärmlichen Verhältnissen in dem riesigen Areal in speziellen Siedlungen, die Batey genannt werden. Die meisten kommen aus dem benachbarten Haiti.
Thema: Streifzug durch das schottische Aberdeen
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Textauszug: Was für ein perfekter Start! Das Massage-Taxi, ein Elektromobil mit Sonnendach, schnurrt wie eine Katze. Ein paar Kurven links, ein paar Kurven rechts, schon kommt es direkt an die Playa de Bávaro mit ihrem schneeweißen Sand und dem türkisblauen Wasser zum Halt. Ein mit Palmenblättern gedecktes Dach auf vier Stelzen spendet Schatten für die beiden bereitstehenden Liegen. Christina, ein zartes Geschöpf mit tiefbrauner Haut, freundlichem Lächeln und silbern funkelnder Zahnspange fordert ein wenig schüchtern dazu auf, alles bis auf die Badehose abzulegen und es sich mit dem Gesicht nach unten bequem zu machen.
Textauszug: Die Lage ist absolut perfekt. Ruhig, mitten im Grünen und einen Traumstrand vor der Tür. Die Ausmaße der Palladium Hotels an den Playas de Bávaro sind schier gigantisch. Der gesamte Hotelkomplex ist mit 320.000 Quadratmeter ungefähr so groß wie eine kleine Stadt. Und doch merkt man wenig von den vielen Menschen, die in den vier Fünf-Sterne-Häusern überaus komfortabel untergebracht sind. Um das riesige Areal zu Fuß zu durchlaufen, benötigt man locker ein halbes Stündchen – und dies bei chronisch muckelig warmen Temperaturen um die 30 Grad Celsius Marke. Doch glücklicherweise gibt es hier einen kostenfreien Shuttle mit leise surrenden Elektromobilen.
Textauszug: Drei große Leidenschaften teilen die Männer in der Dominikanischen Republik: Tanzen, Autos und „Schnackseln“. Okay, dass Männern in der Karibik ein gewisser Rhythmus im Blut liegt, überrascht wenig. Eher schon die Liebe zum Auto, zumal große Teile der Bevölkerung sich keinen fahrbaren Untersatz leisten können. Doch diejenigen, die genügend Kleingeld in der Tasche haben, pflegen ihr Vehikel wie ein Baby. Oder besser gesagt, lassen pflegen. Denn die Autowäsche ist in der DomRep ein unverzichtbarer Teil der Alltagskultur.
Textauszug: Die zweimotorigen Maschinen sind das wichtigste Transportmittel der Dominikaner. Ohne Helm und Schutzkleidung, dafür aber mit Hühnern auf der Lenkstange, Kühlschränken auf dem Gepäckträger oder drei bis vier Personen auf der Sitzbank knattern die Zweitakter ameisengleich über die geschäftigen Straßen. Etwas beängstigend wirken jene, bei denen der Fahrer eine Gasflasche auf dem Schoß hält und eine zweite hinter drauf geschnallt hat. Da wird jedes Überholmanöver zur Zitterpartie – insbesondere bei den erschreckend schlechten Straßenverhältnissen und den mitunter knietiefen Schlaglöchern.