Island kulinarisch: Schafskopfmahl + Haifischstücke

Walfisch-Fleisch - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Island gehört zu den Trendzielen schlechthin. So ungewöhnlich und faszinierend die Landschaft im hohen Norden Europas anmutet, so gewöhnungsbedürftig sind einige kulinarische Köstlichkeiten, die nicht nur in der Hauptstadt Reykjavík aufgetischt werden. Zu den landetypischen Speisen gehört Svið, ein Schafskopf, der zunächst geräuchert und dann gekocht wird. Neben den zarten Bäckchen gelten vor allem die Schafsaugen als besondere Delikatesse. Hier heißt es also nicht (unbedingt), das Auge ist mit, sondern das Auge wird mit gegessen – was zugegebenermaßen doch einiges an Überwindung erfordert. Gleiches gilt für Hrútspungar, in Molke eingelegte und gesäuerte Widderhoden.

Thema: Ungewöhnliche isländische Gaumenfreuden
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Reykjavík – historisches unter buntem Wellblech

hallgrimskirkja-copyright-karsten-thilo-raab-3_470Textauszug: Keflavík wirkt wie ein Kinderflughafen. Klein, übersichtlich, noch dazu abseits, fast schon im Nichts auf der Halbinsel Reykjanesskagi gelegen. Ein Provinz-Airport mit Anschluss in die große weite Welt. Zu verdanken haben die Isländer die bedeutendste Verkehrseinrichtung des Landes den amerikanischen Besatzern, die während des Zweiten Weltkrieges eine Start- und Landebahn am Südwestzipfel der zweitgrößten europäischen Insel anlegten. Heute gibt es hier mit dem Flugstöð Leifs Eiríkssonar ein Terminalgebäude, das den Vergleich mit kleinen Regionalflughäfen in Deutschland wie Weeze oder Ludwigshafen nicht scheuen muss. Nur mit dem Unterschied, dass hier auch Transatlantikflüge starten.

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Ausgestellte Männlichkeit

phallus4kopie_470Textauszug: Manch einer prahlt mit seiner Männlichkeit. Auch von Lastwagen kennt ein jeder Aufkleber mit so peinlichen Sprüchen wie „Meiner ist am längsten“ oder „Meiner ist 18 Meter lang“. Gemeint ist hier natürlich die Fahrzeuglänge und nicht das Geschlechtsteil des Fahrzeuglenkers. Ganz anders lebt Sigurdur Hjartarson seine Faszination für das männliche Geschlechtsorgan aus. Der Isländer sammelt nicht nur Penisse, sondern stellt diese auch seit 1997 in einem eigenen Phallus-Museum in Húsavík im Norden Islands aus. Dabei führt der pensionierte Lehrer akribisch Buch über die Herkunft, den Fundort, die Maße, Charakteristika sowie die Art der Konservierung seiner ungewöhnlichen Ausstellungsstücke.

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